Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

27. May 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #28

Scheinbar sind Blogger derzeit hochmotiviert, lesenswerte Einträge zu verfassen – die Links der Woche sind randvoll mit leckerem Essen, Humor und Meditation:

22. May 2012
von Stephan
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Yogamour - Der private Kurs zum Nulltarif

Was ein echter Wohnzimmeryogi ist, erfreut sich in der Regel an einer sehr beschränkten Auswahl an Yoga-Videos. Mit etwas Glück findet man vielleicht auch mal das ein oder andere Juwel bei Youtube. Eine ganze Schatzkiste mit regelmäßig neuen Yogavideos ist jedoch gleich um die Ecke, bei Yogamour.

Die Tücken des Alltags

Yogamour ist von Menschen gemacht, die um die alltäglichen Probleme und Herausforderungen bei einer regelmäßigen Yogapraxis wissen:

Eine regelmäßige Yogapraxis in den Alltag zu integrieren ist nicht immer einfach.– es gibt 1000 Möglichkeiten, das Üben auf den nächsten Tag zu verschieben. Das nächste Yogacenter ist zu weit weg. Das Meeting hat zu lang gedauert. Das Kind ist krank. Der Geldbeutel sagt „nein“.

Die Antwort darauf lautet häufig: Yogavideos. Dabei gibt es zahlreiche Angebote am Markt, doch spätestens bei der letzten aufgezählten Tücke scheiden sie aus: Nahezu alle Angebote von Yogakursen per Video kosten Geld. Anders bei “Yogamour:http://yogamour.de/, denn hier sind alle Kurse kostenlos und zum Beispiel via iTunes verfügbar.

Sieben Minuten für eine regelmäßige Praxis

Mark Whitwell stand mit iPromise Pate mit für das Videoportal. Täglich mindestens sieben Minuten Yogapraxis sorgen für ein optimales Ergebnis. Um die Praxis “rund” zu machen, hat Bärbel Miessner, der kreative Kopf hinter Yogamour, diese Idee weiter entwickelt und die tägliche Praxis auf 15 Minuten verlängert.

Welches Schweinderl hätten’s denn gern?

Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Guru, für jeden Erfahrungslevel gibt es bei Yogamour zahlreiche Videos mit wunderbar kategorisierten “Stunden”. Nur wenig länger als eine Viertelstunde kann man diese Sequenzen auch locker in seinen Feierabend einbinden oder zuvor bei der Pendelei im Zug studieren, um sich vorzubereiten.

Wie wäre es mit einer kräftigenden Runde Asanas? Oder doch lieber entgiftend und entspannend?

Yogamour - Samskrta Flow II

Natürlich kann man auch mehrere Video hintereinander für die eigene Praxis nutzen, wenn mal mehr Zeit als nur eine Viertelstunde ist.

YOGAMOUR Video-Podcast. 99% Praxis, 1% Theorie… 100% Freude! Alle 4 Wochen neu!

Ein Video ersetzt keinen Lehrer

Ein Wort der Warnung gibt es bei Yogamour aber auch noch:

YOGAMOUR ist kein Yogastudio-Ersatz. Um die Grundzüge der Asana-Praxis kennen zu lernen, sollte jeder schon mal bei einem Yogalehrer seines Vertrauens geübt haben, um die notwendige Eigenverantwortung für seine Praxis übernehmen zu können!

20. May 2012
von Stephan
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Dem Mondtag davonlaufen

Heute ist Neumond und in der traditionellen Ashtanga-Folge ein Asana-freier Tag. Statt mich allerdings spirituell weiterzubilden und zum Beispiel die Gita zu lesen, habe ich ds schöne Wetter zum Anlass genommen, nach vielen Jahren mal wieder die Laufschuhe zu schnüren.

Wer hier mitliest, weiß, dass ich a) ein Fan von Statistiken und b) ein Gadget-Verliebter Technik-Nerd bin. In Kombination bedeutet das, dass ich natürlich auch zum Laufen die passende App für mein iPhone habe: Runtastic Pro.

Mein erster Runtastic-Lauf Die Sonne schien, meine Motivation war groß, also machte ich mich auf die Beine und… stellte bedauerlicherweise schon nach wenigen Hundert Metern fest, dass ich extrem außer Puste und konditionell am Ende bin. Die etwa 5 Kilometer in über einer halben Stunde waren dann aber zum Glück nicht so miserabel wie es sich zu Beginn des Laufs anfühlte.

Auch wenn im Yoga immer mal wieder die Oberschenkel benutzt werden, so waren meine nach dem Lauf butterweich. Wahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass ich doch mehr am Schreibtisch sitze, als mir gut tun dürfte.

Woher stammt eigentlich meine Motivation für das Laufen? Beim Yoga, speziell dem Ashtanga, sind Statistiken eher selten angebracht. Ich habe zwar meine Sonnengrüße wunderbar damit nachvollziehen können, doch für die Primary Series eignet sich Statistik nicht. Meine Praxis möchte ich dann doch nicht (mehr) quantifizieren. Allerdings ist mein Ego noch so groß, dass es sich am reichlich quantifizierbaren Bauchumfang (und der passenden Zahlenkombination meiner Waage) stört.

Gewichtsverlauf Anfang 2012

Erstaunlicherweise habe ich, trotz einiger (zugegeben halbherziger) Versuche der Ernährungsumstellung keine wirklich Änderung meines Gewichts beobachten können. Die Werte der letzten Wochen sind sogar erstaunlich deckungsgleich mit denen des gesamten letzten Jahres.

Um also das Ego zu befriedigen bedeutet dies für mich, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Dazu gehört – vielleicht – auch das Laufen. Mal sehen, wie viele Läufe mit Runtastic ich tatsächlich durchhalte und ob sich Maßband und Waage davon beeindrucken lassen.

19. May 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #27

Eine wunderbare Woche endet morgen mit einem Neumond. Aufgrund historischer Begebenheiten heute mit Extra-Ashtanga in den Yogalinks #27:

Yoga am Strand in Goa

15. May 2012
von Stephan
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Yoga im Mutterland erleben - Yogaurlaub in Goa

Wer sich mit Yoga beschäftigt, kann seine Ursprünge kaum ignorieren. Ganz egal, wie alt die heute praktizierten Asanas nun wirklich sind, ins Mutterland des Yoga zieht es jeden Yogi früher oder später einmal.

Als Ashtangi ist das Ziel recht klar, man fährt nach Mysore und übt dort, dicht gedrängt, Matte an Matte. Dabei gibt es jede Menge Details zu bedenken und zu organisieren. Das bedeutet vor allem, viel Aufwand. Ohne gute Englischkenntnisse geht da nichts.

All diejenigen, die nun gerne Yoga machen, aber ihren Urlaub nicht ausschließlich sportlich sondern auch zum Entspannen oder kulturell nutzen möchten, werden vielleicht lieber einen Yogaurlaub buchen wollen. Statt Mysore bietet sich zum Beispiel Yogaurlaub in Goa an.

Goa ist laut den Reisetipps für Goa zivilisierter und geordneter als der Rest des Subkontinents, was es für Urlauber und Indien-Einsteiger attraktiv macht. Paradoxerweise dürften die Hippies der 1960er-Jahre nicht ganz unschuldig daran gewesen sein.

Auch wenn Indien als Britische Kolonie im Laufe der Zeit sicherlich einige westliche Einflüsse erfahren hat, so ist es eine gänzlich andere Welt. Mit Traumstränden, Bollywood und heiligen Kühen kann man seiner Horizont wunderbar erweitern, für die innere Ausgeglichenheit reicht eine Yogamatte und viel Zeit.

Zugegeben, ich war noch niemals in Indien, doch mit ein wenig Glück hoffe ich doch, in den kommenden Jahren auch einmal die Chance zu ergreifen, diesen faszinierenden Subkontinent zu besuchen. Wer jetzt Lust bekommen hat, kann mal schauen, ob Silvio auf seiner nächsten Reise noch Platz hat. Wenn ja, könnt ihr mit dem Gutscheincode “Feierabend” bei der Buchung gerne den Weg nach Indien bereiten helfen :-)

14. May 2012
von Stephan
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Blogparade: Mein Yoga - ganz persönlich

Der yogastern hat zu einer Blogparade aufgerufen – da bin ich natürlich gerne dabei.

Wie alles anfing

Natürlich fand meine erste Begegnung mit Yoga am Feierabend statt. Seit meiner ersten Yogastunde endet der Tag recht häufig mit etwas Asana – doch das hat eine ganze Weile gebraucht.

Typisch männlich hatte mein Yoga zunächst eine eher sportliche Komponente. Die hat es auch immer noch, daher versuche ich weniger ein Yoga des “Nachspürens” als ein Yoga des Vinyasa zu betreiben.

Was ich auf der Matte treibe

Mein Yoga besteht überwiegend aus Asana. Ich bilde mir ein, dass meine Asanas etwas mit Ashtanga Yoga zu tun haben, wobei ich ehrlich gesagt unglaublich weit entfernt von einer disziplinierten Praxis bin. Aufgrund meiner katholischen Wurzeln spricht mich vor allem die Struktur und Systematik des Ashtanga an. Ich weiß genau, welche Asana wann auf mich wartet und so kann ich mich ganz im Flow verlieren und meinen Körper und Geist auf Autopiloten schalten.
Ganz selten schaffe ich es mal, zu meditieren, was dank der Kinder und der Pendelei häufig mal zu kurz kommt, dann aber auch gerne auf der Matte passiert.

Die Zeit auf der Matte bildet für mich einen willkommenen Ausgleich zum Büro. Leider sieht das mein innerer Schweinehund nicht immer so und betrachtet Yoga häufig als Zeitfresser, der um die wenige Stunden des Tages, die ich meine Frau und Kinder überhaupt sehe, konkurriert. Und bisweilen verliert Yoga auch gegen den Schweinehund, doch am Ende des Tages sage ich mir dann gerne: “Es ist nur Yoga.”

Abseits der Matte

Etwas mehr Zeit stecke ich seit ich mit Yoga begonnen habe ich die Yamas und Niyamas. Zwar bin ich nicht erst durch Yoga achtsam mit meiner Umwelt und mir umgegangen, aber intensiver beschäftigt habe ich mich damit schon dank des Yoga.

Durch das großartige “How Yoga works”: bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass man Yoga nicht (nur) für sich selbst machen kann. Daher kommt man als (angehender) Yogi an einem sorgsamen Umgang mit der Welt nicht vorbei.

Meine Ernährung hat sich auch ganz schön geändert, wobei ich es nicht direkt auf Yoga schieben würde. Vielleicht aber doch. Es ist wenig Fleisch geworden – wenn überhaupt. Grüne Smoothies geben mir inzwischen Power für einen langen Tag.

Wo es hingeht

Yoga ist für mich eine Reise, die jedoch kein Ziel hat. Im Verlauf erhoffe ich mir, Alterserscheinungen vorzubeugen (im wahrsten Sinne des Wortes), nebenbei auch etwas Kraft zu gewinnen und irgendwann einmal eine ganze Primary Series zu absolvieren. Wenn meine Zeit es mal wieder zulässt, würde ich mich auch freuen, mal einige der netten Yoginis und Yogis da draußen persönlich kennenzulernen.

Unterwegs auf der Autobahn

13. May 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #26

Endlich wieder zuhause, nach reichlich Kilometern auf der Autobahn. Daher gibt es in dieser Woche die Yogalinks am Sonntag.