feierabendyogi.de

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Extended Short Form

Sonnengrüße sind nicht alles, aber sie helfen.

Wäre es nicht für die Surya Challenge, dann hätte ich den ein oder anderen Tag in dieser Woche sicher Yoga-frei gemacht. Da mein Yoga nicht zu sehr in eine sportlich-eitle, MTV-artige “I wanna be made”-Aktivität verkommen soll, überlege ich jetzt, wie ich einerseits die Regelmäßigkeit beibehalten kann ohne andererseits eine gewisse Tiefe in meiner Praxis zu schaffen.

Sehr schön war der Dienstag, an dem ich nach Hannover zur CeBit gefahren bin. Obwohl ich um 5 Uhr aufgestanden bin und erst nach 22 Uhr zuhause war, empfand ich es als Notwendigkeit, noch ein paar Sonnengrüße zu machen. Nicht wegen eines Wettkampfes mit mir selbst, sondern weil ich mich danach besser fühle und meinen Körper noch ein wenig aufladen kann.

Dafür habe ich meine Standing Postures mit David Swenson auf den Montag vorgezogen und heute die 30 Minuten Short Form1 gewählt.

Für März schwanke ich jetzt, ob ich mehr sitzende Asanas in meine regelmäßige Praxis aufnehmen soll, oder ob ich mich ein wenig mehr auf meinen Atem konzentrieren sollte. Viel mehr Zeit werde ich in den nächsten Wochen wohl nicht aufbringen können, so dass ich mein Pensum variabel gestalten muss ohne es zu überladen.

1 Mit einer Extraportion Sonnengrüßen, natürlich.

Veröffentlicht: 4. März 2010 | Kommentare

Neue Links, Surya Challenge und so

Gestern war der letzte Yoga-Tag im Februar. Heute ist Samstag, morgen Vollmond, daher gibt es in diesem Monat auch keine Sonnengrüße mehr. Rein rechnerisch bin ich super im Rennen (355 Sonnengrüße in zwei Monaten lassen die 2000 immer realistischer erscheinen). Allerdings haben wir gestern Besuch bekommen, eine der größten Herausforderungen für meine guten Vorsätze.

Wenn Besuch da ist, schläft er bei uns im Wohnzimmer. Aber genau da liegt ja auch meine Matte, wenn ich sie ausrolle. Daher musste ich gestern außer der Reihe am Vormittag meine Sonnengrüße machen, was sich nicht so gut angefühlt hat, wie zum Tagesausklang.

Um meine Motivation weiter hoch zu halten, habe ich mir den Verlauf der Surya Challenge in Form eines kleinen Diagramms dargestellt. Dass dabei ein Plug-In für mein Blogsystem Textpattern bei herauskam ist ein erfreulicher Nebeneffekt.

Aufgrund des freien Tages habe ich meine Linkluste etwas erweitert. Deutschsprachige Yoga-Blogs sind leider etwas dünn gesät, meine englischen Links könnte ich problemlos täglich ergänzen.

Wer noch interessante Yoga-Seiten oder Blogs kennt, darf diese gerne in den Kommentaren hinterlassen. Ich freue mich immer über neue, interessante – und natürlich aktuell gepflegte – Seiten über Yoga.

Veröffentlicht: 27. Februar 2010 | Kommentare

P.M. mit P.W.

Natürlich war heute ein Wiedersehen mit Patricia Walden, nicht mit Rodney Yee, wie ich gestern noch behauptet habe. Rodney macht die A.M.-Einheit, Patricia das P.M.

Zur Einstimmung habe ich 3+3 Suryas gemacht, danach die sehr entspannte und langsame Sequenz mit Patricia war nicht so gut. Jetzt erinnere ich mich auch wieder, warum ich die DVD in der letzten Reihe unseres Schranks versteckt hatte, denn die Anleitungen sind nur teilweise hilfreich. Vor allem die Tatsache, dass man mitten in der Übung plötzlich mit dem Rücken zum Fernseher steht (vorausgesetzt, dass man zuvor mit dem Gesicht auf das Gerät schaut), fand ich höchst ärgerlich. Zumal die sparsamen Anweisungen dann tatsächlich zu wenig sind und einige zusätzliche Twists nur vom Schielen auf die Mattscheibe kommen.

Morgen also wieder normale Sonnengrüße, für Donnerstag dann wohl wieder Standpositionen. Wäre eigentlich mal wieder Zeit für John Scott. Oder ob ich vielleicht Kino noch mal eine Chance geben sollte?

Veröffentlicht: 23. Februar 2010 | Kommentare

Yogi frisst Sonnengrüße

Kann man zu viele Sonnengrüße machen? Vielleicht. Habe ich zu viele Sonnengrüße gemacht? Nicht unbedingt. Ich habe jedoch das Gefühl, dass ich bei all den Suryas ein wenig das eigentliche Yoga (in Form von Asanas) aus den Augen verloren habe.

Januar und Februar betrachte ich als meine persönliche Vorbereitung auf mein Yoga-Jahr. Die Sonnengrüße (inzwischen 332, also knapp ein Sechstel meines Jahrespensums) haben spürbar dafür gesorgt, dass ich etwas stärker geworden bin. Das war aber nicht das eigentliche Ziel von Yoga, hilft aber dennoch ungemein bei einigen Asanas.

Meine Dienstage und Donnerstage sollen weiterhin meine “längeren” Einheiten auf der Matte sein. Insgesamt werde ich aber nicht mehr versuchen, Sonnengrüße zu fressen1, sondern bewusster Sonnengrüße in die Gesamtpraxis einzubauen. Es müssen ja nicht immer zehn am Stück sein!

Meine heutigen 5+3 Suryas waren zwar ok, aber nicht wirklich gut. In der Konsequenz steht morgen meine seit längerem geplante P.M. Yoga Wiederholung an. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Rodney Yee und ein entspanntes Hinübergleiten vom Feierabend in die Nacht.

1 Läufer fressen Meilen, Bodybuilder Eisen und ich, als Feierabendyogi, fresse eben Sonnengrüße.

Veröffentlicht: 22. Februar 2010 | Kommentare

Die Motivation kommt auf der Matte

Heute hatte ich ganz klar überhaupt keine Motivation. Mein Yoga findet immer zur besten Sendezeit am Abend statt, so dass diverse Alternativen denkbar wären (Zeit mit der Familie, Bloggen, Lesen, Fernsehen, Essen). Dabei ist es nur natürlich, dass mein innerer Schweinehund an manchen Tagen lauter kläfft als an anderen.

Heute hatte ich so ziemlich gar keine Lust, mehr als drei Sonnengrüße hinter mich zu bringen. Meine Arme ziehen ein wenig (vielleicht wollen die Muskeln einfach mal eine Pause?), die Hüfte knackt (womöglich haben die Asanas die alten Knochen endlich auseinander gezogen?) und der Magen knurrt (die Pause zwischen Mittag und Abendbrot ist einfach zu lang). Doch als ich um halb acht meine Matte ausgerollt und mit David Swensons Primary Series DVD losgelegt habe, ist es passiert.

Heute schlich sich während der ersten fünf Sonnengrüße ein Gefühl ein, das Gefühl der Aufgabe. Für mich ist Yoga – wenn es gut läuft – verbunden mit einer Aufgabe meines eigenen Widerstands. Wenn ich beginne, mich nicht mehr gegen eine Position zu wehren, fällt sie mir plötzlich deutlich leichter und macht bisweilen sogar Spaß. Die zweiten fünf Suryas (diesmal B) waren dank Davids Stimme erträglich und ab da ging es stetig bergauf.

Heute habe ich nicht wie so oft direkt nach Ardha Baddha Padmottanasana oder auch Dandasana aufgehört, sondern bin erst bei Janu Shirshasana ausgestiegen. Zugegeben, das ist keine Leistung, aber darum geht es mir auch nicht. Die heutige Dreiviertelstunde hat mir gezeigt, wie man trotz anfänglich fehlender Motivation diese bei einer guten Praxis (wieder-)erlangen kann.

Getreu dem Motto “Sonnengrüße gehen immer” waren das wieder 10 für das Surya-Konto. In den nächsten Tagen werde ich das Pensum aber vermutlich wieder auf 8 zurückschrauben, um den anderen Asanas wieder ein wenig mehr Raum zu geben.

Veröffentlicht: 18. Februar 2010 | Kommentare [1]

Zwischendrin mal etwas frischer Wind

Über das Wochenende habe ich das Layout der Seite ein wenig überarbeitet, bin aber noch nicht ganz fertig. Ein Design von der Stange mit leichten Anpassungen hat das alte Template abgelöst. In den nächsten Tagen folgen noch weitere, kleinere Anpassungen an Grafiken und vielleicht die ein oder andere Funktion.

Hintergrund des neuen Layouts ist auch eine inhaltliche Umstellung. Ich hatte zu Beginn dieser Seite das ehrgeizige Ziel, neben dem eigentlichen Tagebuch auch Hintergrundinformationen zu Praxis und Theorie des Yoga anzubieten. Das können andere jedoch viel besser als ich und ich habe für mich herausgefunden, dass ich dies auch gar nicht leisten kann und möchte.

Stattdessen dient mir diese Seite als Überblick meiner eigenen Yoga-Praxis und – vielleicht – auch anderen Yoga-Einsteigern als Motivationshilfe. Wer weiss, vielleicht können auch erfahrene Yoga-Praktizierende hier etwas für ihre eigene Praxis finden. Manchmal ist es auch schön zu sehen, dass man “besser” ist als jemand anders :-)

Veröffentlicht: 15. Februar 2010 | Kommentare

Mehr Schnee - weniger Asanas

Während es draußen wieder eine neue Ladung Schnee für das Ruhrgebiet gibt, ist meine Asana-Praxis in den letzten 14 Tagen arg zusammengeschrumpft. Abends führe ich dieselben sokratischen Gespräche wie Hannah, die Couch ruft und meine Motivation reicht nur für eine Handvoll Sonnengrüße.

Immerhin konnte ich mein Pensum auf 5+5 ausdehnen, so dass ich etwa 10-15 Minuten Yoga täglich (Ausnahmen sind Samstage und Mondtage) komme. Ich sehe das als Etappenerfolg, denn dadurch habe ich eine sehr regelmäßige Praxis, die ich jetzt versuchen kann auszubauen.

Mein guter Vorsatz für diese Woche: Dienstag und Donnerstag eine längere Yoga-Praxis mit den Short-Forms von David Swenson oder zumindest die Standing Asanas von John Scott.

Veröffentlicht: 9. Februar 2010 | Kommentare

Guter Januar, verhaltener Februar

Der Januar verlief ausgesprochen gut, was mein Yoga angeht. An 24 Tagen habe ich meine Sonnengrüße und häufig auch mehr gemacht, so dass eine gewisse Routine in meine (Heim-)Praxis einkehren konnte.

Leider ist der Start in den Februar etwas weniger gut gelungen. Leicht kränkelnd und mit wenig Motivation, einem leichten Stechen im Rücken (immer diese Zipperlein!) und einem lautstarken inneren Schweinehund schaffe ich gerade einmal eine Handvoll Sonnengrüße. Die gute Nachricht ist, dass wenigstens eine gewisse Konstanz bleibt, auch wenn ich nicht täglich meine 5+3 mache.

Trotz der letzten Schneereste und des naßkalten Wetters scheint mich die Frühjahrsmüdigkeit schon eingeholt zu haben, was man leider auch an meiner Aktivität hier im Tagebuch sieht.

Veröffentlicht: 5. Februar 2010 | Motivierende Worte

Gute Nacht, Sonne

Das Wochenende war schlecht. Jedenfalls war mir schlecht. Es ging mir von Freitag bis gestern bestenfalls miserabel, weshalb ich den eigentlich freien Tag am Samstag nach vorne und hinten etwas ausgedehnt habe.

Heute morgen bin ich um 6 Uhr nach München gefahren und vor zwanzig Minuten (also etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht) nach Hause gekommen. Aufgrund meines schlechten Gewissens und eines starken Verlangens nach meiner Matte, habe ich noch schnell 5+1 Sonnegrüße eingebaut und falle jetzt ins Bett. Gute Nacht, Sonne!

Veröffentlicht: 25. Januar 2010 | Kommentare

99% Praxis, 1% Theorie

In den letzten Tagen habe ich fleissig meine Suryas gemacht, so dass ich inzwischen bei 125 angekommen bin. Allerdings war es hier reichlich still in der Zeit, getreu dem Motto 99% Praxis, 1% Theorie.

In der Tat habe ich nichts aufregendes zu berichten, zwei bis drei Tage schaffe ich aktuell eine – für mich – etwas längere Praxis (im Grunde die kompletten Standpositionen bis Dandasana) und an den restlichen Tagen eben nur die Sonnengrüße.

Mit How Yoga works bin ich nur ein paar Seiten vorangekommen. Leider, denn es ist ein wirklich interessantes Buch, aber zu schnell möchte ich es nicht lesen, um die Inhalte für mich auch nocheinmal selbst zu reflektieren.

Im Netz bin ich zufällig über ein interessantes (englischsprachiges) Forum gestolpert. Ich überlege jetzt, ob ich für eine Anmeldung genug Zeit habe, oder ob ich zunächst meine 99% voll machen sollte.

Veröffentlicht: 20. Januar 2010 | Kommentare

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