feierabendyogi.de

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Keine Chance

Die Matte liegt im Wohnzimmer, aber ich sehe keine Chance, dass ich da heute auch nur einen einzigen Sonnengruß absolviere. Ich gebe mich geschlagen, der innere Schweinehund hat – heute – gewonnen.

Morgen ist Samstag, da brauche ich nicht gegen ihn anzugehen, aber Sonntag werde ich sicherlich wieder hoch motiviert Suryas und sonstige Asanas auf die Matte bringen.

Veröffentlicht: 30. Juli 2010 | Kommentare

Verwirrter Mondkalender

Ich hätte mich bereits am Sonntag Abend wundern sollen, weshalb allerorten von einem Mondtag oder sogar Guru Purnima die Rede ist: Beim Abschreiben der Voll- und Neumondtage in meinen Kalender muss sich ein Fehler eingeschlichen haben, denn ich habe den heutigen Dienstag fälschlicherweise für meinen freien Tag gehalten. Pustekuchen.

Sonntag war meine Praxis miserabel, ja sogar erbärmlich. Vielleicht lag es einfach daran, dass mein Körper diese 14-täglichen Pausen schon verinnerlicht hat und besser als ich wusste, dass eigentlich kein Yoga auf dem Plan stehen sollte. Vielleicht war ich aber auch einfach nur müde.

Generell ist mir das Konzept der vorgeschriebenen Pausentage weiterhin sehr sympathisch. Samstags und an Voll- bzw. Neumondtagen gibt es keine Asanas. Allerdings ist das auch nur dann sinnvoll, wenn man einen verläßlichen Kalender zu Rate zieht. Ich habe mal meine Mondtage in meinem Surya-Tagebuch farblich hervorgehoben, damit eine solche Verwechslung nicht mehr passiert.

In diesem Jahr gibt es noch 10 Mondtage (davon fallen 2 auf einen Samstag) und 22 Samstage (davon 2 Mondtage), macht also 30 Tage ohne Yoga – laut Plan. Mal sehen, wie viele es wirklich werden.

Veröffentlicht: 27. Juli 2010 | Kommentare

Star Wars Yoga

Ich bin tatsächlich versucht, dies selbst zu probieren: Star Wars Yoga.

Tie Fighter, Saber One und X-Wing Extended sind nicht schlecht, aber Reclined Jabba schlägt sie alle.

Star Wars Yoga

via: Yogadork

Veröffentlicht: 26. Juli 2010 | Kommentare [1]

Dicke Luft im heißen Juli

Bislang sieht es nicht gut aus im Juli. Selbst im April war ich häufiger und ausdauernder auf der Matte als in diesem Monat (und hatte ich aufgrund diverser kleiner Zipperlein sogar eine valide Ausrede).

Ich habe das Gefühl, dass ich zu wenig schlafe, zu viel esse, zu viel an meine Arbeit denke und bei weitem zu wenig Zeit für mich und meine Yoga-Praxis aufwenden möchte. Womöglich steht das ja in direktem Zusammenhang mit dem heißen Wetter, wenngleich heute bei unter 20 Grad meine Laune und auch meine Verweildauer auf der Matte quasi gleich Null waren.

Ich habe mich entschlossen, meine Yoga-Praxis ab September durch eine Mitgliedschaft im Sport-Studio zu flankieren. Vormittags habe ab und an ich noch ein Fleckchen Zeit, dass sinnvoll genutzt werden will. Da passt ein wenig Ausdauertraining ganz gut, hoffe ich. Bis dahin schleift sich sicherlich auch meine regelmäßige Surya/Asana-Praxis wieder ein.

Veröffentlicht: 25. Juli 2010 | Kommentare

Sommer, Sonne, Suryalein

Wir haben nach 22 Uhr und laut Thermometer noch etwa 25 Grad Celsius in Bochum. Das ist sehr schön, korrumpiert aber meine Motivation, längere Zeit auf der Matte zu bleiben. Ich bin dieser Tage schon froh, wenn ich 5 Surya A und 3 Surya B am Abend, also meist zwischen 20 und 21 Uhr, schaffe.

Es gibt aber auch Tage wie gestern, an denen ich spontan und mit Genuß noch weitere Asanas einbaue. Nahezu die gesamten Standpositionen der Ersten Serie haben sich so gestern auf meine Matte geschlichen.

Zusätzlich überlege ich aktuell, ob ich mich wieder einmal bei einem Fitnessstudio anmelden sollte. Ich habe tatsächlich morgens noch etwas Zeit, die ich gerne sinnvoll füllen würde. Aus unterschiedlichen Gründen eignet sich diese Zeit jedoch gar nicht für Yoga. Ein wenig Ausdauer auf dem Fahrrad oder Stepper zu trainieren wäre vielleicht nicht so schlecht, aber generell bin ich kein Freund von Fitnessstudios (mehr).

Irgendwelche Tips oder Empfehlungen?

Veröffentlicht: 19. Juli 2010 | Kommentare [1]

Heißer Atem und viel Krempel

Während ich diesen Eintrag schreibe, ist es bereits 22:30 Uhr. Die Außentemperatur ist immerhin auf angenehme 24 Grad Celsius gefallen, so dass dies vielleicht die erste Nacht sein wird, in der ich mich im Bett wieder zudecken sollte.

An Yoga ist kaum zu denken. Am Wochenende war es so unerträglich warm, dass ich es vorgezogen habe, nicht aus dem Haus zu gehen, wenn es sich vermeiden ließ. Morgens um halb Acht war ich bereits bei der Mülldeponie und habe die Hälfte unseres Kellers entrümpelt. Darauf folgte eine längere Aufbauorgie und Schrank und Bett für ein Zimmer, welches wir einem neuen Zweck zuführen wollen und auch müssen.

Entrümpeln fühlt sich großartig an, auch wenn es sehr schweißtreibend ist. Der Keller war angenehm kühl und jetzt, da diverse Kartons, alte Elektrogeräte und allerlei Kram weg ist, bilde ich mir ein, dass dort mehr Platz zum Atmen ist. Das ist sicherlich Quatsch, denn im Keller verbringe ich schon allein aufgrund der hohen Anzahl an Bewohnern, die mehr Beine als alle unsere engsten Familienmitglieder zusammen haben, nur so viel Zeit wie unbedingt nötig.

Trotzdem. Ausreichend Platz zum Atmen zu haben ist ein sehr angenehmes Gefühl. Bei andauernden Temperaturen über 30 Grad sind meine Lungen aber auch nicht mehr so wählerisch: Hauptsache, es kommt dort ab und zu noch ein Windhauch an.

Wenn ich doch nur morgens Yoga machen könnte und nicht der Mann aus Stahl wäre…

Veröffentlicht: 12. Juli 2010 | Kommentare

Ein halbes Jahr Surya-Challenge ist vorbei

Nach einem halben Jahr darf man ein kleines Zwischenfazit ziehen. Bis hierhin bin ich sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf meiner Surya-Challenge. Nach etwa der Hälfte der Zeit (181 Tage sind vorbei, 184 Tage folgen noch) habe ich mehr als die Hälfte der Suryas (1047) geschafft.

Viel wichtiger noch als die reine Anzahl der Sonnengrüße ist für mich aber die Tatsache, dass Yoga inzwischen zu einem festen Bestandteil meines Tagesablaufs geworden ist. Von den 181 Tagen habe ich nur an 48 Tagen keine Sonnengrüße gemacht. 26 Tage davon waren Samstage, 9 davon Mondtage. Im Endeffekt habe ich somit nur 13 Tage ausfallen lassen – sei es aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund von Reisen.

Im Gegensatz zum ersten Quartal hat sich auch meine Gewichtskurve erfreulich nach unten entwickelt – der große Sprung ist allerdings zeitlich einhergehend mit gewaltigen Magen-Darm-Problemen. Vielleicht hilft das ja beim Erreichen des Wunschgewichts.

Das Ziel sind 85-88 Kilo, doch bisher habe ich weder meine Ernährung umgestellt noch sonst besser auf Mittag- und Abendessen aufgepasst. Eventuell wird das in den nächsten Monaten noch folgen. Seit Januar habe ich meinen Lebensstil beibehalten, meine Eßgewohnheiten ebenso und nur regelmäßig Yoga – häufig auch nur eine Viertelstunde am Tag – gemacht. Allein vom Körpergefühl hat sich das für mich schon gelohnt.

Die Surya-Challenge geht weiter, zusätzlich zu den Sonnengrüßen sollen auch wieder mehr Asanas in meine Praxis einfließen, doch bei den aktuellen Temperaturen ist die Motivation nicht so leicht. Doch das soll mich nicht aufhalten.

Veröffentlicht: 30. Juni 2010 | Kommentare

Eine Woche Hot Yoga

Der Wetterbericht hat es angekündigt, diese Woche soll richtig warm werden. Bis Freitag schraubt sich das Thermometer auf mollig warme 35 Grad hoch.

Wetter 28.06.-03.07.2010 in Bochum

Da mein Körper morgens nicht sonderlich flexibel ist, bleibt mir nur eine Woche Bikram in unserem Wohnzimmer. Andererseits, vielleicht sollte ich einfach spätabends meine Matte ausrollen, wenn es um 20 Uhr noch zu warm ist.

Wie geht ihr mit Yoga an den heißen Tagen um?

Veröffentlicht: 28. Juni 2010 | Kommentare [1]

Halbzeit!

Bei so vielen Zahlen kann man schon mal leicht den Überblick verlieren. Bis heute habe ich meine Suryas ausschließlich in einem Taschenkalender nachgehalten. Bei jedem Tag stehen zwei Zahlen, die erste für Surya A, die zweite für Variante B.

Da ich mir nie so ganz sicher war, ob ich tatsächlich alle Zahlen sauber aufsummiert hatte, habe ich heute eine kleine Tabelle dafür angelegt.

Excel-Darstellung der Suryas bis zum 23. Juni 2010

Dabei ist überraschend herausgekommen, dass ich heute bereits mehr als die Hälfte meines Jahrespensums an Sonnengrüßen hinter mir habe: 1002 Suryas bis zum 23. Juni.

Für mich ist nicht so sehr die Zahl ermutigend, sondern vor allem, an wie vielen Tagen im Monat ich es tatsächlich auf die Matte schaffe. Während es im letzten Jahr vielleicht mal zwei Tage in der Woche geworden sind, habe ich jetzt selten mal eine Woche, an denen ich zwei Tage nicht auf der Matte bin.

Im Juni habe ich auch (wieder) damit angefangen, neben den Suryas ein paar Asanas einzubauen. Zwar ist das immer noch nicht berauschend viel, aber die 20 Minuten am Feierabend fühlen sich einfach richtig an. In etwa so, wie die Zähne zu putzen.

Veröffentlicht: 23. Juni 2010 | Kommentare

Lassi mal ran

Nachdem es bislang nur sporadisch glückt, die ayurvedische Philosophie in meinen Alltag einzuflechten, war ich überaus erstaunt, dass es an allen Ecken jetzt Lassi zu kaufen gibt.

Während einer Büropause habe ich in der letzten Woche eine BioBio-Lassi gekauft und diese genossen, bis meine Augen auf die Nährwerte fielen. Natürlich bin ich – mal wieder – in die Marketingfalle des Lebensmittelindustrie gefallen. Bio erweckt immer den Gedanken, etwas sei gesund. Bei den Mengen Zucker ist der Gesundheitsfaktor aber eher akademischer Natur.

Während des letzten Großeinkaufs hat es auch eine andere Lassi bis zu mir in den Kühlschrank geschafft:

Bio Lassi (Mango)

Leider sind die Nährwerte nicht so vorbildlich aufgelistet gewesen, wie der BioBio:

Lassi Nährwertangaben

Da lobe ich mir doch das selbst hergestellte Lassi, da kann ich wenigstens die Zuckermenge kontrollieren und es auch – wie anscheinend im Ayurveda gedacht – das Ganze direkt warm servieren.

Veröffentlicht: 20. Juni 2010 | Kommentare [2]

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