Wer hier regelmäßig mitliest, könnte sich wundern, dass im Grunde jeder Eintrag gleich ist. Ich mache dreißig bis vierzig Minuten ein paar Sonnengrüße und Asanas und schreibe darüber, welche Schikanen mein innerer Schweinehund mir in den Weg gelegt hat. Da ich Yoga nicht als Möglichkeit sehe, in kürzester Zeit zur Strandfigur zu kommen, sondern um ein besseres Körpergefühl zu erlangen, eine innerliche Ausgeglichenheit anzustreben und gesund zu bleiben möchte ich auch nichts übertreiben und steigere meine Praxis nur äußerst langsam und bleibe daher erstmal für einige Zeit bei meinen Standfiguren, ohne meine Praxis tatsächlich auf die sitzenden Asanas auszudehnen.
Natürlich ist es motivierend, wenn die sonst immer gleiche Praxis mal durch andere Folgen aufgelockert wird. Doch immer dann, wenn ich andere Abfolgen habe, kann ich nicht so richtig abschalten, sondern muss mich darauf konzentrieren, was als nächstes kommt. Mindestens bis Oktober werde ich jetzt weiterhin die Standpositionen in den Vordergrund stellen, einige Sonnengrüße werden sicherlich auch dabei sein. Schön wäre es, etwas mehr Flexibilität in Hüfte und unterem Rücken zu erlangen und die Armkraft zu erhöhen, damit ich die ein oder andere Vinyasa mal einbauen kann.

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