Im April veröffentlichte das Online-Magazin Plos One eine Studie über die positiven Effekte, die sich schon nach kurzer Yoga-Praxis einstellen. Im Fokus der Untersuchung standen leichte Asana, Atemübungen und Meditation, inspiriert durch Sudarshan Kriya.
Rapid Gene Expression Changes in Peripheral Blood Lymphocytes upon Practice of a Comprehensive Yoga Program ist der Titel einer Studie, die vielleicht der Anfang einer ganzen Reihe neuer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen und Gesundheit sein könnte.
Frühere Studien haben bereits Belege für den Wert einer Yoga-Praxis gezeigt: Wer Yoga praktiziert, verfügt über bessere Blutwerte. Weniger Laktat und signifikant höhere Werte von Superoxiddismutase Glutathion sowie Katalase deuten daraufhin, dass Yoga-Anhängern deutlich besser vor oxidantem Stress geschützt sind. Antioxidantien werden häufig in Produkten zur Verjüngerung (wie Hautcremes) oder Medikamenten (wie in der Krebsvorsorge) eingesetzt.
Nun bin ich leider kein Biologe und kann mit den Einzelheiten der Studie nicht so viel anfangen, doch bemerkenswert ist, dass Yoga die gleichen, wenn nicht sogar bessere Gesundheitseffekte als typisches Fitness-Training aufweist. Bereits nach 2 Stunden Übung machen sich Gen-Veränderungen bemerkbar, die – eine dauerhafte Praxis vorausgesetzt – sich stabilisierend auf das generelle Wohlbefinden auswirken können. Ob diese Effekte jedoch anhaltend sind, das wäre im Rahmen von Folgestudien zu klären.
Update: Auch die Rheinische Post berichtet über die Studie.








