Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

1. Mai 2013
von Stephan
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Norwegische Yoga-Studie weist Genveränderung durch Yoga nach

Im April veröffentlichte das Online-Magazin Plos One eine Studie über die positiven Effekte, die sich schon nach kurzer Yoga-Praxis einstellen. Im Fokus der Untersuchung standen leichte Asana, Atemübungen und Meditation, inspiriert durch Sudarshan Kriya.

Rapid Gene Expression Changes in Peripheral Blood Lymphocytes upon Practice of a Comprehensive Yoga Program ist der Titel einer Studie, die vielleicht der Anfang einer ganzen Reihe neuer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen und Gesundheit sein könnte.

Frühere Studien haben bereits Belege für den Wert einer Yoga-Praxis gezeigt: Wer Yoga praktiziert, verfügt über bessere Blutwerte. Weniger Laktat und signifikant höhere Werte von Superoxiddismutase Glutathion sowie Katalase deuten daraufhin, dass Yoga-Anhängern deutlich besser vor oxidantem Stress geschützt sind. Antioxidantien werden häufig in Produkten zur Verjüngerung (wie Hautcremes) oder Medikamenten (wie in der Krebsvorsorge) eingesetzt.

Heatmaps of the differentially expressed genes induced by the yoga (A) and control (B) regimens.

Nun bin ich leider kein Biologe und kann mit den Einzelheiten der Studie nicht so viel anfangen, doch bemerkenswert ist, dass Yoga die gleichen, wenn nicht sogar bessere Gesundheitseffekte als typisches Fitness-Training aufweist. Bereits nach 2 Stunden Übung machen sich Gen-Veränderungen bemerkbar, die – eine dauerhafte Praxis vorausgesetzt – sich stabilisierend auf das generelle Wohlbefinden auswirken können. Ob diese Effekte jedoch anhaltend sind, das wäre im Rahmen von Folgestudien zu klären.

Update: Auch die Rheinische Post berichtet über die Studie.

7. September 2012
von Stephan
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FA!R 2012 - Socialfunders oder CSR im Web 2.0

Je mehr Kunden auch nachhaltigen Konsum achten, desto mehr rückt das Thema auch bei großen (und kleinen) Unternehmen in den Fokus. Natürlich unterstützen zahlreiche große Firmen im Rahmen ihrer Corporate Social Responsibility (CSR – zu deutsch: Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung) heute schon eine Vielzahl von Projekten – von Spendenmarathons für indische Straßenkinder bis hin zu Tombola-Preisen für die lokale Kindertagesstätte.

Im Zuge der immer stärker verlangten Transparenz scheint es nun an der Zeit für eine stärkere Einbindung der Kunden in die Auswahl und Umsetzung von solchen Projekten. Particluate hat mit Socialfunders.de eine Plattform geschaffen, die es Unternehmen ermöglicht, Kunde in ihr gesellschaftliches Engagement einzubinden, indem sie Merkmale der Gamification mit etwas Kickstarter mischt. Die Macher habe ich auf der FA!R 2012 in Dortmund getroffen und mir die Plattform mal angesehen.

Socialfunders funktioniert nach einem einfachen Prinzip

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25. Juli 2012
von Stephan
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Kickstart für kreative Yoga-Ideen

Die Plattform Kickstarter kennt mittlerweile jeder, der sich für (Netz-)Kultur interessiert. Hier haben Menschen (Künstler, Handwerker, kurz alle Art von kreativen Köpfen) die Möglichkeit, ihre Ideen der Welt mitzuteilen und von ganz normalen Menschen Beteiligungen einzusammeln, damit ihre Ideen in die Tat umgesetzt werden können.

Die sogenannten Backer, also die Finanzierer einer Kickstarter-Idee, gehen aber nicht leer aus; Kickstart-Projekte müssen nicht als Spende betrachtet werden. In der Regel erhält man, je nach Geldstufe, eine exklusive Version dessen, was aus der Idee hervorgeht. Das können Filme, Gadgets oder sonstige (kulturelle) Gegenstände sein.

Natürlich kann man auch tolle Yoga-Ideen unterstützen. Aktuell gibt es zwei Buchprojekte, die jeweils noch Geld für ihre Umsetzung suchen. Vielleicht ist ja für dich etwas dabei?

The Art of Attention

Noch 52 Tage bleiben The Art of Attention, um insgesamt $60.000 einzusammeln.

Art of Attention from Michael Chichi on Vimeo.

The Roots of Yoga

The Roots of Yoga bleiben nur noch 15 Tage, um die anvisierten $50.000 zusammen zu bekommen.

25. Januar 2012
von Stephan
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Immer schön achtsam bleiben

Die Popularität von Yoga bringt das Thema in die Mitte der Gesellschaft. Zum Beispiel in Form des umstrittenen Equinox-Videos. Die Parodie zeigt den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Lass dich mal wieder physisch und psychisch richtig fordern und triff Yogapartner
Aber auch in kleinen, nahezu unbemerkten Werbeanzeigen ist Yoga inzwischen allgegenwärtig (rechts eine Anzeige aus Facebook) . Dabei zeigt sich ein ziemlicher Unterschied zwischen dem, was Yoga ist oder zumindest sein sollte, und dem, wozu es in der (Werbe-)Gesellschaft gemacht werden soll.

Wenn Yoga uns psychisch und physisch mal wieder “so richtig” fordern soll klingt das nach den besten Voraussetzungen, um zum nächsten Star der New York Times zu werden.

Daher: Immer schön achtsam bleiben!

5. Januar 2012
von Stephan
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Gemeinsam fit sein mit Fitocracy

Fitocracy, das ist der neue Tummelplatz für alle, die sich gerne sportlich fit halten und ihre Leistungen mit anderen teilen oder gar messen wollen.

Die Idee ist simpel: In einer Art Facebook meldet man sich an und notiert dort seine körperlichen Aktivitäten. Das kann eine Kraftübung wie Bankdrücken sein, Tanzen, Wandern, Kung-Fu oder eben Yoga sein. Für jede absolvierte Übung erhält man Punkte, welche motivieren sollen, weitere Fitnesseinheiten zu absolvieren. Bei bestimmten Punktzahlen steigt man auf, man kommt sozusagen auf einen neuen Level.

Fitocracy Workout Log

Darüberhinaus kann man Aufgaben (Quests) absolvieren, die jeweils Extrapunkte bringen. Zum Beispiel 10 Aktivitäten in einer Woche loggen oder mit einem Rucksack wandern gehen. Wer bestimmte Ziele erreicht, erhält ebenso Achievements.

Quests in Fitocracy

Sämtliche Tätigkeiten lassen sich kommentieren, Komplimente (Props) verteilen oder im historischen Verlauf ansehen. Der soziale Aspekt kommt in sogenannten Gruppen auch nicht zu kurz. So gibt es zum Beispiel eine Extra-Gruppe für Yogatreibende.

Da man bereits alle Daten für die eigenen Workouts eingegeben hat, können auch Statistiken eingesehen werden, um sich selbst hinsichtlich Konsistenz oder Weiterentwicklung zu verfolgen.

Statistiken für jede Aktivität gibt es in Fitocracy auch

Wer auch bei Fitocracy mitmachen möchte, benötigt zur Zeit noch eine Einladung. Die Yoga-Gruppe kann ein paar davon noch vergeben, wer sich beeilt kann sich mit dem folgenden Link (Code: 6BEGQ) anmelden: http://ftcy.co/uxjRux.

Auch für Anhänger des You are your own gym gibt es eine eigene Gruppe und sogar die passenden Workouts zur Auswahl. Bodyrocker müssen sich allem Anschein nach jedoch noch gedulden.

Übrigens, in ihrem Blog haben die Macher von Fitocracy bereits angekündigt, bald eine App für iPhone und Android herauszubringen. Eine mobile Seite gibt es jedoch auch heute schon.

Förderturm des Deutschen Bergbaumuseums Bochum

30. Oktober 2011
von Stephan
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Was inzwischen geschah im Yoga-Netz

Wir hatten bis heute Besuch und haben uns als gute Gastgeber versucht. Quer durch die Gegen, von Schloss Burg bis – natürlich – ins Deutsche Bergbaumuseum in Bochum hat es uns getrieben.

Durchgang auf Schloss Burg (Solingen)

Zum Ausrollen der Matte blieb leider kaum Zeit, dafür gab es typische Speisen wie Grünkohl und Döner (das Ruhrgebiet ist bunt), und von allem natürlich reichlich. Jetzt setzt reichlich verfrüht die Festtagsträgheit ein.

In der Zwischenzeit hat das Yoga-Netz fleissig neue Artikel verfasst, die ich gerne weiterempfehle: