Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

4. Juli 2012
von Stephan
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Kleine Schritte zur Psychohygiene

Es gibt Phasen, da ist mein Job relativ entspannt, und es gibt Phasen, da geht es heiß her. Gerade ist wieder so eine heiße Phase – was nicht nur auf das Wetter zurückzuführen ist. Gepaart mit hoher Motivation bedeutet das für mich in der Regel: Volle Kraft voraus.

Im Tagesablauf bedeutet das, dass die Kinder morgens flott (!) versorgt und in den Kindergarten gebracht werden und ich schleunigst ins Büro fahre, damit ich sofort produktiv werden Dinge geschafft kriegen kann. Abends dann jede Minute nutzen, dann schnell, schnell nach Hause um die Kinder ins Bett zu bekommen.

Das kann ja bei näherem Hinsehen nicht nachhaltig erfolgversprechend sein. Entsprechend habe ich mich entschlossen, besonders die vollgestopften, hektischen Tage (aber eigentlich auch alle anderen) mit einer kleinen Entschleunigung zu beginnen.


Jeden Morgen, wenn ich ins Büro komme, schließe ich erst meine Tür und dann meine Augen. Noch bevor ich in mein Mailpostfach schaue oder den Rechner einschalte. Dann nehme ich mir fünf Minuten Zeit für mich zur Meditation.

Sicher, fünf Minuten sind nicht viel, doch ich sehe es bereits als Erfolg, eine gewisse Regelmäßigkeit an den Tag zu legen. Wer weiß, vielleicht kann ich die fünf Minuten irgendwann ausbauen. Doch bis dahin habe ich einen ersten Grundstein gelegt, meinen Alltag bewusster und präsenter zu meistern.

Danke an Leo, der vor ein paar Monaten den Impuls gegeben hat, meine Meditationspraxis etwas konstanter und weniger ambitioniert zu etablieren.

24. Juni 2012
von Stephan
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Zurück aus San Francisco - Ohne Besuch im Yoga-Raum

Wenn einer eine Reise tut, dann ist er erstmal weg. so war es auch bei mir in den letzten Wochen, ich war viel unterwegs, auch in Sachen Yoga.

Beruflich tummelte ich mich zufällig in San Francisco und wollte eigentlich die Chance nutzen, mir diesen einzigartigen Yogaraum mal näher anzusehen. Doch leider kam alles ganz anders.

Als einziger Flughafen der Welt bietet SFO (die offizielle Vielfliegerbezeichnung des Airports) einen Raum, der speziell für alle Arten von Yoga reserviert ist. Ganz gleich, ob Asana oder Meditation, die Ankündigungen versprechen eine entspannte Vorbereitung auf einen langen Flug oder ein Recken und Strecken nach stundenlangem Sitzen in der Economy-Class.

Der Flughafen SFO besteht aus mehreren Terminals, streng geteilt nach nationalen (domestic) Flügen und internationalen Flügen. Der Yogaraum befindet sich in Terminal 2, einem der Domestic Terminals. Leider ist zwischen den einzelnen Bereichen kein Durchkommen. Wer also wie ich im internationalen Terminal ankommt oder abfliegt, der kann seine Yogamatte getrost vom Handgepäck in den Koffer verschieben. Sie wird nicht gebraucht.

Bei all dem Flugärger (United-Airlines ist eine Katastrophe hinsichtlich des Kundenservice, Air Canada kassiert schlimmer ab als Ryan-Air und über die Schlangen und Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen will ich gar nicht erst reden) wäre es wunderbar gewesen, einen Sonnengruß oder auch zwei zu machen, doch daraus wurde eben nichts.

Wanderer kommst du nach San Francisco, erkundige dich also vorher, ob du auch wirklich in Terminal 2 darfst. Sonst lass deine Matte einfach zuhause (oder besser: im Koffer). Ach ja, ein paar(!) Stunden sollte man vorher schon da sein. Es sei denn, man wechselt nur kurz das Flugzeug.

Der Rest des Aufenthalts war übrigens sehr inspirierend, wenngleich für Privates keine Zeit blieb. So auch nicht fürs Bloggen, was die Funkstille der letzten zwei Wochen erklärt.

20. Mai 2012
von Stephan
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Dem Mondtag davonlaufen

Heute ist Neumond und in der traditionellen Ashtanga-Folge ein Asana-freier Tag. Statt mich allerdings spirituell weiterzubilden und zum Beispiel die Gita zu lesen, habe ich ds schöne Wetter zum Anlass genommen, nach vielen Jahren mal wieder die Laufschuhe zu schnüren.

Wer hier mitliest, weiß, dass ich a) ein Fan von Statistiken und b) ein Gadget-Verliebter Technik-Nerd bin. In Kombination bedeutet das, dass ich natürlich auch zum Laufen die passende App für mein iPhone habe: Runtastic Pro.

Mein erster Runtastic-Lauf Die Sonne schien, meine Motivation war groß, also machte ich mich auf die Beine und… stellte bedauerlicherweise schon nach wenigen Hundert Metern fest, dass ich extrem außer Puste und konditionell am Ende bin. Die etwa 5 Kilometer in über einer halben Stunde waren dann aber zum Glück nicht so miserabel wie es sich zu Beginn des Laufs anfühlte.

Auch wenn im Yoga immer mal wieder die Oberschenkel benutzt werden, so waren meine nach dem Lauf butterweich. Wahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass ich doch mehr am Schreibtisch sitze, als mir gut tun dürfte.

Woher stammt eigentlich meine Motivation für das Laufen? Beim Yoga, speziell dem Ashtanga, sind Statistiken eher selten angebracht. Ich habe zwar meine Sonnengrüße wunderbar damit nachvollziehen können, doch für die Primary Series eignet sich Statistik nicht. Meine Praxis möchte ich dann doch nicht (mehr) quantifizieren. Allerdings ist mein Ego noch so groß, dass es sich am reichlich quantifizierbaren Bauchumfang (und der passenden Zahlenkombination meiner Waage) stört.

Gewichtsverlauf Anfang 2012

Erstaunlicherweise habe ich, trotz einiger (zugegeben halbherziger) Versuche der Ernährungsumstellung keine wirklich Änderung meines Gewichts beobachten können. Die Werte der letzten Wochen sind sogar erstaunlich deckungsgleich mit denen des gesamten letzten Jahres.

Um also das Ego zu befriedigen bedeutet dies für mich, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Dazu gehört – vielleicht – auch das Laufen. Mal sehen, wie viele Läufe mit Runtastic ich tatsächlich durchhalte und ob sich Maßband und Waage davon beeindrucken lassen.

Yoga am Strand in Goa

15. Mai 2012
von Stephan
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Yoga im Mutterland erleben - Yogaurlaub in Goa

Wer sich mit Yoga beschäftigt, kann seine Ursprünge kaum ignorieren. Ganz egal, wie alt die heute praktizierten Asanas nun wirklich sind, ins Mutterland des Yoga zieht es jeden Yogi früher oder später einmal.

Als Ashtangi ist das Ziel recht klar, man fährt nach Mysore und übt dort, dicht gedrängt, Matte an Matte. Dabei gibt es jede Menge Details zu bedenken und zu organisieren. Das bedeutet vor allem, viel Aufwand. Ohne gute Englischkenntnisse geht da nichts.

All diejenigen, die nun gerne Yoga machen, aber ihren Urlaub nicht ausschließlich sportlich sondern auch zum Entspannen oder kulturell nutzen möchten, werden vielleicht lieber einen Yogaurlaub buchen wollen. Statt Mysore bietet sich zum Beispiel Yogaurlaub in Goa an.

Goa ist laut den Reisetipps für Goa zivilisierter und geordneter als der Rest des Subkontinents, was es für Urlauber und Indien-Einsteiger attraktiv macht. Paradoxerweise dürften die Hippies der 1960er-Jahre nicht ganz unschuldig daran gewesen sein.

Auch wenn Indien als Britische Kolonie im Laufe der Zeit sicherlich einige westliche Einflüsse erfahren hat, so ist es eine gänzlich andere Welt. Mit Traumstränden, Bollywood und heiligen Kühen kann man seiner Horizont wunderbar erweitern, für die innere Ausgeglichenheit reicht eine Yogamatte und viel Zeit.

Zugegeben, ich war noch niemals in Indien, doch mit ein wenig Glück hoffe ich doch, in den kommenden Jahren auch einmal die Chance zu ergreifen, diesen faszinierenden Subkontinent zu besuchen. Wer jetzt Lust bekommen hat, kann mal schauen, ob Silvio auf seiner nächsten Reise noch Platz hat. Wenn ja, könnt ihr mit dem Gutscheincode “Feierabend” bei der Buchung gerne den Weg nach Indien bereiten helfen :-)

14. Mai 2012
von Stephan
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Blogparade: Mein Yoga - ganz persönlich

Der yogastern hat zu einer Blogparade aufgerufen – da bin ich natürlich gerne dabei.

Wie alles anfing

Natürlich fand meine erste Begegnung mit Yoga am Feierabend statt. Seit meiner ersten Yogastunde endet der Tag recht häufig mit etwas Asana – doch das hat eine ganze Weile gebraucht.

Typisch männlich hatte mein Yoga zunächst eine eher sportliche Komponente. Die hat es auch immer noch, daher versuche ich weniger ein Yoga des “Nachspürens” als ein Yoga des Vinyasa zu betreiben.

Was ich auf der Matte treibe

Mein Yoga besteht überwiegend aus Asana. Ich bilde mir ein, dass meine Asanas etwas mit Ashtanga Yoga zu tun haben, wobei ich ehrlich gesagt unglaublich weit entfernt von einer disziplinierten Praxis bin. Aufgrund meiner katholischen Wurzeln spricht mich vor allem die Struktur und Systematik des Ashtanga an. Ich weiß genau, welche Asana wann auf mich wartet und so kann ich mich ganz im Flow verlieren und meinen Körper und Geist auf Autopiloten schalten.
Ganz selten schaffe ich es mal, zu meditieren, was dank der Kinder und der Pendelei häufig mal zu kurz kommt, dann aber auch gerne auf der Matte passiert.

Die Zeit auf der Matte bildet für mich einen willkommenen Ausgleich zum Büro. Leider sieht das mein innerer Schweinehund nicht immer so und betrachtet Yoga häufig als Zeitfresser, der um die wenige Stunden des Tages, die ich meine Frau und Kinder überhaupt sehe, konkurriert. Und bisweilen verliert Yoga auch gegen den Schweinehund, doch am Ende des Tages sage ich mir dann gerne: “Es ist nur Yoga.”

Abseits der Matte

Etwas mehr Zeit stecke ich seit ich mit Yoga begonnen habe ich die Yamas und Niyamas. Zwar bin ich nicht erst durch Yoga achtsam mit meiner Umwelt und mir umgegangen, aber intensiver beschäftigt habe ich mich damit schon dank des Yoga.

Durch das großartige “How Yoga works”: bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass man Yoga nicht (nur) für sich selbst machen kann. Daher kommt man als (angehender) Yogi an einem sorgsamen Umgang mit der Welt nicht vorbei.

Meine Ernährung hat sich auch ganz schön geändert, wobei ich es nicht direkt auf Yoga schieben würde. Vielleicht aber doch. Es ist wenig Fleisch geworden – wenn überhaupt. Grüne Smoothies geben mir inzwischen Power für einen langen Tag.

Wo es hingeht

Yoga ist für mich eine Reise, die jedoch kein Ziel hat. Im Verlauf erhoffe ich mir, Alterserscheinungen vorzubeugen (im wahrsten Sinne des Wortes), nebenbei auch etwas Kraft zu gewinnen und irgendwann einmal eine ganze Primary Series zu absolvieren. Wenn meine Zeit es mal wieder zulässt, würde ich mich auch freuen, mal einige der netten Yoginis und Yogis da draußen persönlich kennenzulernen.

satya-yogis.com

26. April 2012
von Stephan
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Yoga hat ein neues Gesicht - Satya-Yogis.com

Vor ein paar Tagen habe ich (mal wieder) darüber geschrieben, weshalb das Netz mehr Anfängerbilder braucht. Um den vielen, zugegeben sehr schönen, Yogabildern im Internet einen ergänzende, ursprünglicheren Gegenpol zu geben, habe ich kurzerhand satya-yogis.com ins Leben gerufen.

Statt kommerziell orientierter Bilder, die von professionellen Photographen vor wunderschöner Kulisse mit perfektem Zen-Charakter die Posen von Models oder Yoga-Superstars festhalten, bietet satya-yogis.com ungeschönten, direkten Einblick in die Praxis von Yogis wie dir und mir. Egal ob mit mittelmäßiger Kamera geschossen, die Asana nicht perfekt sitzt, die Kulisse Gelsenkirchener Barock zeigt. Es geht darum zu zeigen, wie wir virtuellen Yogis (und Yoginis) heute wirklich unserer Praxis nachgehen.

Da sind Toni, Claudia, Patrik, Caro, die frühen Phasen von Grimmly, sowie ich und bald vielleicht auch du zu sehen.

Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Wer möchte, schickt einfach ein Bild per Email an mich und fügt ein paar zusätzliche Infos hinzu.
Ein kurzer Text zur Erklärung (deutsch oder englisch) wäre gut, ebenso auch ein paar (optionale) Angaben, welchen Yogastil du übst, wie lange du schon Yoga übst und was du beruflich machst (bist du Yogalehrer oder Schreibtischtäter?). Sämtlich Copyrights bleiben natürlich bei dir, ein entsprechender Link zu einer Seite deiner Wahl ist natürlich auch dabei, du musst mir nur sagen, wohin ich diesen setzen soll. Ale Details gibt es aber auch auf der Seite selbst.

Einzige Bedingung, die Bilder müssen dich bei deiner wirklichen Praxis zeigen. Zuhause, im Kurs, auf Reisen im Hotelzimmer. So zeigst du dir und anderen, dass es keine Schande ist, nicht perfekt zu sein. Das Bild ist nicht wichtig, sondern dass du auf die Matte gehst, um dich jeden Tag (oder wann immer du übst) dich ein bisschen mehr kennenzulernen und loszulassen. Alles getreu dem Motto:

Less ego, more yoga!

PS: Die Seite ist übrigens in Englisch, da ich hoffe, möglichst viele Yogis anzusprechen. Wer des englischen nicht so gut mächtig ist, kann sich auch einfach nur die Bilder ansehen :-)

So sieht Yoga in Wirklichkeit aus

19. April 2012
von Stephan
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Vom schönen Schein des Yoga oder warum das Netz mehr Anfängerbilder braucht

Wir alle wissen, Yoga ist eine der letzten wirklichen Panazeen. Wer es übt, bleibt jung, gesund, anmutig und hübsch. Das Internet ist voller hübscher Hochglanzbilder die zeigen, wie dieses Yoga aussieht. Es reicht, bei Google, Tumblr oder Pinterest eine einfache Suche zu starten, schon überwältigt mich eine Bilderflut von beeindruckender Grazie, Ausgeglichenheit und Schönheit.

Als ich mit Yoga begonnen habe, hatte ich mich zuvor nur wenig informiert. Meine Krankenkasse bot einen Kurs an. Ich fühlte mich ungelenk, also probierte ich es aus ohne viel nachzudenken. Hätte ich zuvor diese Bilder gesehen, ich glaube nicht, dass ich mich für geeignet für einen Yogakurs gehalten hätte.

Auf beinahe keinem Yoga-Bild, von denen ich im Internet in den letzten Jahren unzählbar viele gesehen habe, finde ich mich selbst wieder. Ich bin übrigens der im kleinen Bild dort oben. Genau, der ungelenke, schwitzende Typ mit schlabberigen Klamotten, rotem Kopf und deutlichem Bauchansatz über der Hose.

Ich ertappe mich selbst regelmäßig dabei, dass ich natürlich liebend gerne auch mehr Bilder hier veröffentlichen würde. Dabei wähle ich, wie vermutlich jeder andere auch, aber lieber die Bilder aus, die beeindruckend aussehen. So als wäre diese und jene Asana mit spielerischer Leichtigkeit einzunehmen. Doch das stimmt bei mir nicht. Sobald ich feststelle, dass ich auf den wenigen Bildern, die ich von meiner Yogapraxis mache, eher wie ein durchschnittlicher Schreibtischtäter denn beeindruckend aussehe, veröffentliche ich sie lieber erst gar nicht.

Doch inzwischen denke ich, dass diese Schere im Kopf ein Fehler ist. Denn zwischen all den großartigen Bildern von Yoga, die es sicherlich auch im Internet geben muss, brauchen wir auch das rauhe, ursprüngliche Gesicht der Anfänger. Die kleinen Fortschritte, vielleicht gar die Entwicklung über Jahre ist es doch, die speziell weit fortgeschrittene Yogis den Neulingen gar nicht mehr vor Augen führen können. Bei ihnen sieht jede Asana elegant aus.

In meinem Yoga geht es mir nicht darum, andere zu unterrichten. Ich möchte vielmehr meine eigene Praxis dokumentieren. Wenn ich dadurch andere motivieren kann, auch mit dem Yoga zu beginnen, oder ihre Praxis zu intensivieren, dann freut mich das ungemein. Aber meine Asanas sind stümperhaft ausgeführt, mein Atem ungleichmäßig gehetzt nach dem fünften Sonnengruß (was die noch geringere Anzahl an Videos auf dieser Seite erklärt) und mein Drishti driftet wild durch die Gegend.

Was wirklich zählt, ist ja nicht das Bild, was ich nach außen abgebe. Wie die Praxis mir einen neuen Zugang zu meinem Körper gewährt, wie ich mir bewusst werde, dass der hintere Fuß im Krieger nicht gleichmäßig genug belastet wird und ich dies korrigiere, eben das sind die wesentlichen Momente, die meine Yogapraxis so wertvoll machen. Nicht die Perfektion und die Vorzeigbarkeit meines Körpers, sondern das Bewusstwerden über meine eigenen Grenzen und Fehlbarkeiten steht im Mittelpunkt meiner Übung.

Wenn ich meine Yogamatte ausrolle, versuche ich mich von meinem Perfektionismus zu lösen und meine eigene Unzulänglichkeit zu erkennen. Die Erkenntnis mag zunächst schmerzhaft sein, doch sie bietet mir die einmalige Chance mich durch Yoga besser kennenzulernen.


Ich würde mich freuen, zwischen all den makellosen Bildern in Zukunft auch mehr ungeschminktes, unzulängliches Yoga im Internet zu sehen. So offenbart sich hoffentlich interessierten Anfängern das andere Gesicht des Yoga.