Es gibt Phasen, da ist mein Job relativ entspannt, und es gibt Phasen, da geht es heiß her. Gerade ist wieder so eine heiße Phase – was nicht nur auf das Wetter zurückzuführen ist. Gepaart mit hoher Motivation bedeutet das für mich in der Regel: Volle Kraft voraus.
Im Tagesablauf bedeutet das, dass die Kinder morgens flott (!) versorgt und in den Kindergarten gebracht werden und ich schleunigst ins Büro fahre, damit ich sofort produktiv werden Dinge geschafft kriegen kann. Abends dann jede Minute nutzen, dann schnell, schnell nach Hause um die Kinder ins Bett zu bekommen.
Das kann ja bei näherem Hinsehen nicht nachhaltig erfolgversprechend sein. Entsprechend habe ich mich entschlossen, besonders die vollgestopften, hektischen Tage (aber eigentlich auch alle anderen) mit einer kleinen Entschleunigung zu beginnen.
just completed 5 minutes of meditation with <a href="https://twitter.com/InsightTimer">InsightTimer</a>.</p>— Stephan Hochhaus (yauh) Juli 4, 2012
Jeden Morgen, wenn ich ins Büro komme, schließe ich erst meine Tür und dann meine Augen. Noch bevor ich in mein Mailpostfach schaue oder den Rechner einschalte. Dann nehme ich mir fünf Minuten Zeit für mich zur Meditation.
Sicher, fünf Minuten sind nicht viel, doch ich sehe es bereits als Erfolg, eine gewisse Regelmäßigkeit an den Tag zu legen. Wer weiß, vielleicht kann ich die fünf Minuten irgendwann ausbauen. Doch bis dahin habe ich einen ersten Grundstein gelegt, meinen Alltag bewusster und präsenter zu meistern.
Danke an Leo, der vor ein paar Monaten den Impuls gegeben hat, meine Meditationspraxis etwas konstanter und weniger ambitioniert zu etablieren.

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