Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

Tipps für den Einstieg in Ashtanga Yoga von Sri K. Pattabhi Jois

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In der Yoga Mala beschreibt der Begründer des Ashtanga Yoga – Sri K. Patthabi Jois – die Grundlagen des Yoga.

Nicht zuletzt der Hinweis auf den Kuhdung zu Desinfizierung des Übungsortes zeigen deutlich die speziell auf indische Verhältnisse ausgerichteten Tipps:

Yoga Mala - Bookcover
Yoga ist generell nützlich für alle Menschen. Der ideale Zeitpunkt, um mit Yoga zu beginnen, ist der Winter. Die eigene Praxis soll von fünf Uhr morgens stattfinden. Dabei sollen zuerst die beiden Varianten des Sonnengrußes (Surya Namaskar) und dann die Asanas geübt werden.

Yoga ist sehr wichtig für jeden ab acht Jahren, unabhängig vom Geschlecht. Es gibt jedoch Asanas, die nicht für alle Menschen geeignet sind. Um Yoga zu lernen reicht es daher nicht, Bücher und Bilder (und Filme) zu studieren, sondern die Anleitung eines Gurus ist unverzichtbar. Andererseits können physische und psychische Probleme auftreten. Ein Guru kann die Asanas den Möglichkeiten des Praktizierenden anpassen.

Alte Menschen, die mit Yoga beginnen, sollten sich zunächst auf zehn Asanas beschränken:

  1. Surya Namaskara A
  2. Surya Namaskara B
  3. Paschimattanasana
  4. Sarvangasana
  5. Halasana
  6. Karnapidasana
  7. Urdvha Padmasana
  8. Pindasana
  9. Matsyasana
  10. Uttana Padasana
  11. Shirshasana

Generell sollte viel Ghee und Milch auf dem Speiseplan eines Yogi stehen. Wer Yoga praktiziert, sollte seinen Magen nur zur Hälfte mit Nahrung füllen. Ein Viertel sollte mit Wasser und das restliche Viertel leer bleiben, um den Gasen Raum zu geben. Zu viel Nahrung ist ebenso schlecht wie zu wenig, gleiches gilt für den Schlaf. Zu viel sexuelle Aktivität und das Treffen von unkultivierten Menschen sind weiterhin hinderlich für die Praxis des Yoga. Mäßigung hinsichtlich Essen, Schlafen, Sex und auch Sprechen sollten so gut wie möglich erreicht werden.

Yoga sollte nicht an der frischen Luft oder einem unsauberen Ort, im Keller oder auf dem Dach praktiziert werden. Stattdessen soll der Ort der Praxis sauber und eben sein, sowie der Boden mit Kuhdung verschmiert sein.

Der während der Praxis austretende Schweiß sollte nicht abgewischt, sondern in den Körper eingerieben werden. Eine halbe Stunde nach der Praxis sollte man nicht an die frische Luft gehen. Während der ersten drei Monate einer regelmäßigen Yogapraxis empfiehlt es sich, nach einer halben Stunde ein heißes Bad zu nehmen. Kalte Bäder und Fasten sollten in dieser Zeit vermieden werden.

Stephan ist der Feierabendyogi

Author:

Stephan ist der Feierabendyogi. Er hat 2007 als Berg angefangen und nutzt derzeit seinen Feierabend dazu, Fortschitte in der Yoga Chikitsa zu machen. 2013 ist alles anders, denn er ist auf dem Weg in die Selbstständigkeit, um den Alltag zahlreicher Yogalehrer angenehmer zu machen.

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