Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

Artikel sind mit folgenden Tags versehen ashtanga

5. Mai 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #16

Mai und Sonne pur. Wer mag da schon ans Arbeiten denken? Falls du das nicht möchtest, solltest du die Links der Woche lieber erst am Montag lesen. Aber heute bist du ja eh bei der Yoga-Revolution, und nicht im Internet. Oder?

10. März 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #10

Hamburg ist verschneit, Bochum noch nicht. Wer bei dem Wetter nicht raus möchte, sondern lieber etwas liest, kann ja mal bei den Links der Woche vorbeisurfen:

3. März 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #9

Der Frühling hat sich für die nächste Woche angekündigt. Doch aus der letzten Woche habe ich noch zahlreiche offene Fragen…

18. Februar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #8

10. Februar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #6

Da hat der Winter es doch noch einmal geschafft! Da kommen die Links der Woche gerade recht, denn bei dem kalten Wetter warte ich doch, bis die Sonne etwas Wärme geschaffen hat, bevor ich rausgehe.

  • Der Bonus hat überhaupt nix mit Yoga zu tun, war aber zu amüsant zu lesen. Night of the raging bulls – erwachsene Männer spielen Boxkampf.

27. Januar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #4

Es regnet und der Schnee zieht sich zurück. Und es tut sich so einiges, vor allem in der deutschsprachigen Blog-Landschaft.

20. Januar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #3

13. Januar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #2

Der Winter meldet sich zurück, Zeit für die Yogalinks der letzten Woche. Diesmal dabei: Ayurveda, Ashtanga, Filme, Fleisch und jede Menge Fragen.

6. Januar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #1

Das Jahr 2013 geht ja hervorragend los – so viele neue und interessante Seite habe ich lange nicht entdeckt. Also starten wir gleich durch mit alten und neuen Bekannten:

11. November 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #48

Die Folge, in der wieder die gewohnte Routine zurückkehrt und die Alpha-Wellen stimuliert werden.

5. November 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #47

Ein Umzug ist auch im Jahr 2012 noch eine Herausforderung für meine Internet-Infrastruktur, daher komme ich erst jetzt dazu, die spannenden Links der letzten Zeit (sind es schon wieder zwei Wochen?) zu posten. Diesmal in Kurzfassung, da ich sonst nie dazu komme – dank des Netzwerkausfalls hat sich einiges angesammelt, was von mir erledigt werden will.

Uff, das ist ganz schön kontextlos. Beim nächsten Mal denke ich mir wieder ein paar Pseudo-Zusammenhänge aus. Ehrenwort.

22. Oktober 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #46

Ein Ereignis jagt das nächste, daher sind die Links der Woche leider erneut verspätet. Ende der Woche steht unser Umzug an (also werden die nächsten Links vielleicht auch ein paar Tage später kommen). Genug des Gejammers, hier die lesenswerten Beiträge im Yoga-Netz:

16. September 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #42

Die Antwort auf alle Fragen liefert Ausgabe 42 der Links der Woche:

4. September 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #41

Der Sommer kommt noch einmal mit voller Kraft zurück – diesmal unterstützt von einer Ladung Links.

2. September 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #40

Der Herbst liegt in der Luft, zumindest am frühen Morgen und am Abend – doch noch ist der Sommer nicht ganz weg. Die Links weisen aber auch schon auf die bevorstehende Jahreszeit hin.

18. August 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #38

Die Woche war heiß, das Wochenende ist heißer, doch am heißesten sind die Links der letzten sieben Tage (autsch, darf man das so schreiben? Egal, den Einleitungssatz liest ja eh niemand bei den Hammer-Links in dieser Woche ;-)

If you’re going to try, go all the way. Otherwise, don’t even start.

12. August 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #37

Die letzte Woche scheint ganz im Zeichen der Yogalehrer gestanden zu haben.

24. Juni 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #30

Jetzt ist der letzte Eintrag schon eine Weile her, daher beschränke ich mich auf die wirklich (für mich) interessantesten Beiträge aus dem (Yoga-)Netz der letzten Wochen.

19. Mai 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #27

Eine wunderbare Woche endet morgen mit einem Neumond. Aufgrund historischer Begebenheiten heute mit Extra-Ashtanga in den Yogalinks #27:

14. Mai 2012
von Stephan
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Blogparade: Mein Yoga - ganz persönlich

Der yogastern hat zu einer Blogparade aufgerufen – da bin ich natürlich gerne dabei.

Wie alles anfing

Natürlich fand meine erste Begegnung mit Yoga am Feierabend statt. Seit meiner ersten Yogastunde endet der Tag recht häufig mit etwas Asana – doch das hat eine ganze Weile gebraucht.

Typisch männlich hatte mein Yoga zunächst eine eher sportliche Komponente. Die hat es auch immer noch, daher versuche ich weniger ein Yoga des “Nachspürens” als ein Yoga des Vinyasa zu betreiben.

Was ich auf der Matte treibe

Mein Yoga besteht überwiegend aus Asana. Ich bilde mir ein, dass meine Asanas etwas mit Ashtanga Yoga zu tun haben, wobei ich ehrlich gesagt unglaublich weit entfernt von einer disziplinierten Praxis bin. Aufgrund meiner katholischen Wurzeln spricht mich vor allem die Struktur und Systematik des Ashtanga an. Ich weiß genau, welche Asana wann auf mich wartet und so kann ich mich ganz im Flow verlieren und meinen Körper und Geist auf Autopiloten schalten.
Ganz selten schaffe ich es mal, zu meditieren, was dank der Kinder und der Pendelei häufig mal zu kurz kommt, dann aber auch gerne auf der Matte passiert.

Die Zeit auf der Matte bildet für mich einen willkommenen Ausgleich zum Büro. Leider sieht das mein innerer Schweinehund nicht immer so und betrachtet Yoga häufig als Zeitfresser, der um die wenige Stunden des Tages, die ich meine Frau und Kinder überhaupt sehe, konkurriert. Und bisweilen verliert Yoga auch gegen den Schweinehund, doch am Ende des Tages sage ich mir dann gerne: “Es ist nur Yoga.”

Abseits der Matte

Etwas mehr Zeit stecke ich seit ich mit Yoga begonnen habe ich die Yamas und Niyamas. Zwar bin ich nicht erst durch Yoga achtsam mit meiner Umwelt und mir umgegangen, aber intensiver beschäftigt habe ich mich damit schon dank des Yoga.

Durch das großartige “How Yoga works”: bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass man Yoga nicht (nur) für sich selbst machen kann. Daher kommt man als (angehender) Yogi an einem sorgsamen Umgang mit der Welt nicht vorbei.

Meine Ernährung hat sich auch ganz schön geändert, wobei ich es nicht direkt auf Yoga schieben würde. Vielleicht aber doch. Es ist wenig Fleisch geworden – wenn überhaupt. Grüne Smoothies geben mir inzwischen Power für einen langen Tag.

Wo es hingeht

Yoga ist für mich eine Reise, die jedoch kein Ziel hat. Im Verlauf erhoffe ich mir, Alterserscheinungen vorzubeugen (im wahrsten Sinne des Wortes), nebenbei auch etwas Kraft zu gewinnen und irgendwann einmal eine ganze Primary Series zu absolvieren. Wenn meine Zeit es mal wieder zulässt, würde ich mich auch freuen, mal einige der netten Yoginis und Yogis da draußen persönlich kennenzulernen.

29. April 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #24

22. April 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #23

Willkommen zur 23. Ausgabe des vernetzten Yoga-Zirkus. Heute, am World Earth Day, wieder mal mit einem breiten Themenspektrum.

15. April 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #22

Hoffentlich hat meine treue Leserschaft die Osterwoche gut überstanden. Die knapp 50 Tage bis Pfingsten schaffen wir jetzt doch mit – na klar – jeder Menge Links1.

1 Nein, solche Flachwitze meine ich nicht unbedingt ernst, aber sie zeigen, ob hier tatsächlich jemand bis zum Ende liest ;-)

12. April 2012
von Stephan
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Die Ashtanga Primary Series - Yoga Chikitsa

In diesem Blog schreibe ich häufig über die Erste Serie, Primary Series oder auch Yoga Chikitsa. Für alle eingeweihten Ashtanga-Anhänger ist mit diesen Worten schon alles klar, doch sobald man den Kreis der Mysore-Jünger verlässt, dürfte der Begriff eher wenigen Menschen etwas sagen. Dieser Beitrag soll etwas Aufklärung bringen.

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31. März 2012
von Stephan
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Sharath bringt mich zum Boot

Die letzten Tage und auch Wochen habe einiges an Veränderung gebracht. Nicht nur ist das Wetter schöner geworden, auch beruflich hat sich bei uns zuhause etwas verändert und der Tagesablauf musste neu organisiert werden. Dazu kommt ein ganze Haufen Arbeit auf selbiger, so dass mein praktisches Yoga deutlich zurückstecken musste.

Heute Nachmittag hat sich der Rest der Familie in die Stadt zum Schuhe kaufen verzogen, so dass ich endlich wieder Zeit (und Muße!) hatte, meine Matte für länger als ein paar Minuten auszurollen.

Seit ich Yoga praktiziere habe ich es noch nicht ein einziges Mal geschafft, die gesamte Primary Series am Stück zu üben. Ich empfinde dies jedoch nicht als Nachteilig, vielmehr probiere ich Stück für Stück die Asanas zu erlernen und soweit zu üben, wie ich bin.

Gemeinsam mit Sharath habe ich es heute bis Navasana geschafft. Da ich einige der Asanas noch überhaupt nicht kann, habe ich David Swensons Buch neben meine Matte gelegt und jeweils Variationen geübt.

Insgesamt eine sehr erfüllende Praxis die seit langem mal wieder richtig viel Spaß gemacht hat. Da durfte ich auch meine Regel mit “Samstags nie” brechen :-)

18. März 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #18

Der Frühling kommt, also jetzt schon an die Strandfigur denken. Daher heißt es heute kraftvoll zubeißen und stark bleiben (oder werden):

11. März 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #17

Diese Woche mit kuriosen Gerüchten, privaten Interviews und dem üblichen Yoga-Wahnsinn.

  1. Yoga ist häufig ein Balance-Akt. Julia vom gleichnamigen Blog gibt Sandra ein Interview und erzählt, wie sie zum Yoga gekommen ist.
  2. Auch Helene gibt ein paar Einblicke, wie sie seit 2005 Yoga schätzen gelernt hat.
  3. Diana zeigt Läufern, wie sie Yoga nach dem Training üben können.
  4. Bei Klaus wird gehäkelt, aber nur von Frauen.
  5. Am 31. März heisst es ab 20:30 Uhr dann für alle: Lichter aus, Earth Day!
  6. In dieser Woche empfehle ich Gita in a nutshell, eine Videoeinführung in die Bhagavad Gita. Der Onlinekurs ist auch interessant.
  7. Nicht zu empfehlen sind die kuriosen Gerüchte um Yoga als olympische Disziplin. Grimmly zeigt, wie das aussehen würde. Leslie ist sich sicher, dass Bikram dahinter steckt.
  8. Gewichtheben wäre ja schon olympisch, vielleicht kommt das als Alternative in Frage?
  9. Aber es gibt auch Gerüchte aus Mysore. Sonia Jones pumpt Geld in Ashtanga und gründet McYoga-Filialen weltweit? Das Ashtanga-Netz ist voll davon.
  10. Das ist doch der Yoga-Wahnsinn.
  11. Nicht so sehr Yoga, aber höllisch interessant ist Die Cordhosenkampagne. Alexander gründet öffentlich.
  12. Für die nächste Woche wünsche ich euch allen, dass ihr lernt im Regen zu tanzen. Wartet nicht, bis das Unwetter vorüberzieht.

25. Februar 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #15

Diese Woche scheint das Netz voller Ashtanga. Überhaupt gibt es jede Menge interessanter Beiträge, scheinbar ist der Winter wirklich langsam vorbei:

Eine ältere Dame macht Yoga an der Bushaltestelle

11. Februar 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #13

Es ist kalt, Deutschland friert und ich auch. Daher war es eine Woche lang wieder etwas ruhiger auf dieser Seite, doch das Yoganetz hat auch in dieser Woche einige interessante Links zu bieten.

5. Februar 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #12

In dieser Woche tauchen ein paar alte Bekannte wieder auf und dennoch passiert im englischsprachigen Yoganetz noch ein wenig mehr.

Mein Favorit der Woche ist allerdings der Yoga Warrior. So viel zu motivierenden Bildern.

20. Januar 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #10

In dieser Woche geht es hauptsächlich um die guten, alten Zeiten im Ashtanga ebenso wie um die schlimme Erkenntnis der NY Times.

2. Januar 2012
von Stephan
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Früh übt sich, wer ein Ashtangi sein will

Der erste echte Tag im neuen Jahr (Neujahr kann man ja nicht wirklich zählen, oder?) hat schon mal gut angefangen. Auch wenn es mir etwas schwer gefallen ist, bin ich doch rechtzeitig aus dem Bett gefallen und habe es auf die Matte geschafft.

Meine Knochen, Bänder, Sehnen und alles andere, was noch verkürzt sein kann, weigern sich zwar beharrlich, auch nur die einfachsten Asanas einzunehmen, doch allein der Wille reicht mir für den ersten Tag bereits.

Da ich in diesem Jahr nicht mehr Mitglied eines Fitness-Studios bin, habe ich morgens nun genug Zeit, um mein Yoga zu üben. Es dürfte so der siebte Versuch sein, eine morgendliche Praxis zu etablieren, aber irgendwann muss es ja schließlich klappen, oder? Die heutige Ausbeute ist recht mager, vielleicht waren es 15 Minuten auf der Matte, aber das motiviert mich eigentlich nur noch mehr, morgen dann 16 Minuten zu schaffen. Dafür muss ich aber jetzt ins Bett, sonst komme ich da vor den Kindern nicht raus.

23. Dezember 2011
von Stephan
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Yoga im Netz #8

10. Dezember 2011
von Stephan
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Yoga im Netz #6

Heute mit extra viel Ashtanga, Interview und natürlich jeder Menge Weihnachten.

Der kleine Weihnachtsyogi

Michael Gannons iPhone-App für Ashtanga

9. September 2011
von Stephan
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Michael Gannons iPhone-App für Ashtanga

Für alles gibt es eine App, natürlich auch für Yoga. Genauer gesagt gibt es zahlreiche Apps für Yoga, doch jetzt gibt es die erste Ashtanga-App. Natürlich habe ich mir die Version 1.0 mal genauer angesehen.

Michael Gannon macht Yoga

Zugegeben, ich hatte von Michael Gannon vor der App noch nie etwas gehört, aber ich bin ja auch nur ein Feierabendyogi. In seiner Kurzbiografie erfährt man, dass er das traditionelle Vinyasa-System des Ashtanga unterrichtet. Er wurde 2001 von Sri. K. Pattabhi Jois als Lehrer authorisiert, also ist er sicherlich ebenso geeignet, Ashtanga Yoga in die Welt zu tragen wie Kino, David oder Scott.

Ashtanga als App

Für 2,39 Euro bekommt man im deutschen iTunes-Store die iPod/iPhone/iPad-App Ashtanga Yoga with Michael Gannon. Die App ist mit über 100 Megabyte nicht gerade klein, aber sie beinhaltet auch zahlreiche hochauflösende Photos. Zwei kurze (beide unter vier Minuten) Videos zur Einführung in Ashtanga für komplette Anfänger sorgen für einen guten Start, doch der eigentliche Inhalt ist die komplette erste Serie, oder auch Primary Series oder Yoga Chikitsa genannt.

Jede Asana wird in mehreren Bildern dargestellt und auch in knappen Worten beschrieben. Ein Audiokommentar, wahlweise für Anfänger oder Fortgeschrittene soll das Üben mit der App ermöglichen, doch dazu später mehr.

Eine gute Idee

Als angehender Ashtangi beginnt man mit der ersten Serie und ist zunächst damit beschäftigt, alle Asanas zu erlernen. Dabei ist es hilfreich, auf eine saubere Ausrichtung zu achten, die Abfolge der Positionen erlernt man nebenbei. Natürlich ist es nett, die Namen der Positionen zu kennen, doch das ist nebensächlich.

Im Grunde wäre es ja eine gute Idee, wenn man einfach morgens (oder wie ich dann eher abends) das iPhone/iPad/iPod neben die Matte legt, die Lautstärke hochregelt und von “Vande gurunam” bis Savasana eine (englischsprachige) geführte Primary Series zu üben, doch das klappt leider nicht.

Und hier wird es enttäuschend

Besonders ein Punkt sorgt leider dafür, dass die App in Version 1.0 für mich völlig ungeeignet ist, um damit zu üben:

Die Beschreibungstexte sind knapp gehalten

Die Slideshow mit dem Audiokommentar geht – auch im Vollbildmodus – von selbst in den Ruhezustand. Natürlich könnte man den Ruhezustand generell ausschalten, doch ist das für eine solche App, deren Hauptfunktion die Präsentation von Photos und einer Tonspur ist, eigentlich selbstverständlich selbst zu übernehmen.

Der einzige Nutzen der Ashtanga- App von Michael Gannon liegt für mich also derzeit1 im Nachschlagen von Asanas. Die Photos sind zwar recht nett, lassen sich aber nicht vergrößern, was auf einem iPhone schon wünschenswert wäre. Der Beschreibungstext ist auch derart knapp, dass höchstens erfahrene Yogis daraus ableiten können, wie die korrekte Ausrichtung in einer Asana ist bzw. worauf geachtet werden sollte. Der Audiokommentar ist als solches wenig hilfreich, da er nicht als Nachschlageinfo sondern als geführte Asana-Folge konzeptioniert ist.

Was auch nett wäre

Da ich einmal die App gekauft habe, wünsche ich mir natürlich, dass die oben genannten Punkte baldmöglichst behoben werden. Doch weiterhin gibt es noch ein paar andere Verbesserungen, die mich freuen würden:

  • Während der Videos sollte die App die Rotation der Inhalte unterstützen. Leider sehe ich auch die Einführungsvideos nur im Hochformat.
  • Es wird in der gesamten App kein Wort über den achtgliedrigen Pfad verloren, so dass Anfänger davon ausgehen, Ashtanga wäre nur eine weitere Form des Vinyasa.
  • Eine eigene Zusammenstellung der Asana-Slideshow wäre, sofern sie sich für die Praxis auf der Matte eignen würde, großartig. So könnte ich zum Beispiel nur die Standpositionen und dann die Abschlußsequenz üben, und könnte meine eigenen Short Forms nutzen.
  • Spätestens seit John Scott bin ich ein Freund der traditionell gezählten Asanas (ekam, dve, trini …), so dass ich diese in einem gesonderten Audiokommentar für Fortgeschrittene erhoffen würde.

Uneinheitliche Schreibweise oder Tippfehler?

Die vorhandenen Tippfehler (oder soll der Nutzer nur merken, dass unterschiedliche Schreibweisen üblich sind?) dürften meinetwegen auch gerne entfernt werden. Doch hiervon gibt es in der Tat nicht so viele, da wiegen andere Dinge weitaus schwerer.

Braucht man die Ashtanga-App von Michael Gannon?

So sehr ich die App mögen möchte, da sie die einzige Ashtanga-App für die Apple-Welt ist, so sehr bin ich enttäuscht, für 2,39 Euro lediglich ein paar Photos und (für mich) wertlosen Audiokommentar von Michael Gannon zu erhalten.
Sollte es in Zukunft Updates geben, die den Schlafmodus des iPhones außer Kraft setzen, würde ich meine Empfehlung nochmals überdenken, doch so lasst lieber die Finger davon (es sei denn, ihr möchtet regelmäßig die Einstellungen des iPhones ändern).

Der vorzeitige Standby macht diese App leider ungeeignet, um das iPhone während der eigenen Praxis neben meine Matte zu legen.

1 Ich hoffe ja tatsächlich, dass ein Update Bilder der Vinyasas zwischen den Asanas beinhaltet und den Ruhezustand deaktiviert.

Yamas - Mezé in Bochum

7. September 2011
von Stephan
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Die zehn Gebote des Yoga

Wer sich dazu entschließt, in Yoga einzutauchen, sollte idealerweise bei den Yamas beginnen. Allerdings beginnen die wenigsten von uns mit Yoga aus spirituellen Gründen, viel häufiger ist der Wunsch nach Bewegung, Beweglichkeit oder Ausgeglichenheit.

Der achtgliedrige Pfad

Im Ashtanga Yoga existieren acht Glieder, die — stark vereinfacht gesagt — mehr oder weniger nacheinander durchlaufen werden (zugegeben, so ganz stimmt das nicht, doch ohne die vorgehenden Glieder durchlaufen zu haben wird es nahezu unmöglich sein, Samadhi zu erreichen):

  1. Yama — Ethische Grundregeln, die für das Zusammenleben aller Lebewesen gelten
  2. Niyama — Disziplin und Verantwortung jedes Einzelnen
  3. Asana — Körperstellungen
  4. Pranayama — Atembeherrschung
  5. Pratyahara — Rückzug der Sinne
  6. Dharana — Fokussierung/Konzentration
  7. Dhyana — Meditation
  8. Samadhi — “Seeligkeit”

Ziel ist es, Samadhi zu erreichen. Doch ist es nicht so, dass man einmal eine Stufe “erobert” hat, um dann weitergehen zu können. Täglich müssen Yogis aufs Neue prüfen, ob sie nicht nur ihre Asana üben, sondern inwiefern sie gemäß den Yamas und Niyamas ihr Leben gestalten.

Die zehn Gebote des Yoga

Yamas und Niyamas lassen sich mit den zehn Geboten des Christentums vergleichen. Ebenso wie die zehn Gebote sind es zehn Richtlinien, an denen wir unser Leben ausrichten sollen.

Ursprünglich stammen diese Gebote zwar aus dem Hinduismus, doch bei näherer Betrachtung fallen zahlreiche Gemeinsamkeiten mit anderen Weltreligionen wie dem Christentum, dem Islam und dem Judentum auf. Aufgrund der Tatsache, dass Yogis davon ausgehen, dass es ein universelles Prinzip gibt, welches alle Lebewesen verbindet, so verwundert es nicht so sehr, dass die großen Religionen allesamt zu ähnlichen Erkenntnissen gelangen.

Die Yamas – soziales Miteinander

Für den Umgang miteinander gelten die fünf Yamas:

  1. Ahimsa — Gewaltlosigkeit
    Wer Ahimsa praktiziert ist nicht nur gewaltlos, sondern auch rücksichtsvoll und freundlich. Andere Menschen und Tiere werden zu keiner Zeit und aus keinem Grund in Worten, Gedanken oder Taten verletzt.
  2. Satya — Wahrhaftigkeit
    Stets die Wahrheit zu sagen bedeutet nicht, schonungslos sämtliche Dinge beim Namen zu nennen, sondern vor allem die angenehme Wahrheit. Sollte die Wahrheit für jemanden nicht angenehm sein, so sollte sie ihm gegenüber nicht geäußert werden um Ahimsa einzuhalten.
  3. Asteya — Nicht-Stehlen
    Hierbei geht es nicht nur darum, die Besitztümer anderer nicht an sich zu reißen, sondern auch sich nicht mit fremden Federn zu schmücken oder neidvoll und eifersüchtig zu sein.
  4. Bahmacharya — Bewusste Zurückhaltung
    Das Streben hin zum Wesentlichen wird häufig auch mit sexueller Enthaltsamkeit gleichgesetzt, doch damit ist es nicht richtig erfasst. Es geht auch darum, seinen Geist nicht durch die Gesellschaft vulgärer Menschen oder ebensolcher Bücher, Filme oder Veranstaltungen zu verunreinen.
  5. Aparigraha — Genügsamkeit
    Völlerei und Maßlosigkeit sind das Gegenteil von Aparigraha, der Nicht-Besitzergreifung oder Genügsamkeit. Notwendiges von nutzlosem trennen zu können ist eine wichtige Voraussetzung für Aparigraha. Dabei geht es auch darum, reines (sattwiges) Essen in dem Maße zu sich zu nehmen, wie es der Körper braucht, nicht aber darüberhinaus.

Die Niyamas – innere Einschränkung

Während die Yamas vorrangig das soziale Zusammenleben und den Umgang miteinander regeln, richten sich die Niyamas vornehmlich nach innen.

  1. Shauca — Reinheit
    Innere und äußere Hygiene sind hierbei gemeint, so dass man seinen Körper ebenso pflegen soll, wie sein Inneres. Auch hier ist die Freundschaft mit der Welt gemeint, denn in jedem Menschen und jedem Ding findet sich ein Spiegelbild Gottes.
  2. Santosha — Zufriedenheit
    Nicht zu verwechseln mit Aparigraha bezieht sich Santosha darauf, mit sich selbst zufrieden zu sein, seine Entscheidungen nicht zu bereuen und insgesamt eine positive Lebenseinstellung zu haben.
  3. Tapas — Disziplin und Achtsamkeit
    Unreinheiten werden durch Disziplin bereinigt, doch nur in Verbindung mit Achtsamkeit sind sie wirklich förderlich. Die meisten Yogis kennen Tapas aus der regelmäßigen Asana-Praxis, deren Ziel ebenso die Beseitigung von (körperlichen) Unreinheiten ist.
  4. Swadhyaya — Reflexion
    Die Auseinandersetzung mit sich selbst und alten (heiligen) Schriften sorgt man für Bezugspunkte und verhindert so Beliebigkeit im Leben.
  5. Isvarapranidhana — Gottvertrauen
    Die Fähigkeit, seine Ängste und Sorgen loszulassen und in dem Verständnis zu leben, dass Gott es gut mit uns meint und uns den richtigen Weg weist ist Isvarapranidhana.

Nach der Pflicht kommt die Kür

Erst, wenn Yamas und Niyamas praktiziert werden, kommen wir nachhaltig auf dem Weg zu Samadhi voran. Sicherlich gibt es zahlreiche Momente in denen wir gegen eins oder sicherlich auch mehrere der Gebote im Yoga verstoßen, doch auch dies ist Teil der Praxis.

Wer erwartet, für ein paar Wochen Yoga zu betreiben und dadurch sein Leben neu geordnet zu haben, der irrt sich. Yoga bedeutet nicht, regelmäßig auf der Matte akrobatische Übungen zu vollziehen, sondern zunächst, sich abseits der Matte an den inneren und äußeren Verhaltensregeln zu orientieren.

Wenn die Grundidee von Yamas und Niyamas verinnerlicht ist, dann ist eine Auseinandersetzung mit den folgenden Gliedern des Yoga sinnvoll. Auch wer sich körperlich nicht imstande sieht, seinen Körper in alle möglichen — und vor allem unmöglichen — Positionen zu bringen, kann bereits durch einen bewussten Lebenswandel zum Yogi (oder natürlich zur Yogini) werden.

3. Dezember 2010
von Stephan
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Das lange zweite Advent-Wochenende

Es steht wieder mal ein langes Wochenende an, Sonntag ist Neumond. Das kann ich auch gut brauchen, denn

  • seit Tagen steht ein Korb mit frisch gewaschener Wäsche unter meinem Bett,
  • zwei Bücher wollen endlich mit Bookmooch verschickt werden,
  • die Heizung will entlüftet werden,
  • Plätzchen haben wir noch nicht gebacken,
  • Weihnachtsgeschenke wollen überlegt und angefertigt/gekauft werden,
  • und bestimmt wollen noch mehr Dinge getan werden, die mir gerade nicht einfallen.

Ich finde es übrigens extrem spannend zu beobachten, wie in nahezu sämtlichen Yoga-Blogs der Begriff Yoga nahezu ausschließlich mit Asana synonym gesetzt wird. Speziell im Ashtanga Yoga gibt es aber acht Bestandteile, nicht nur einen:

  1. Yama – 5 Enthaltungen
  2. Niyama – 5 Verhaltensregeln
  3. Asana – Körperstellungen
  4. Pranayama – gezielte Atmung
  5. Pratyahara – das Zurückziehen der Sinne von der Außenwelt
  6. Dharana – Konzentration auf nur einen Gedanken
  7. Dhyana – Meditation
  8. Samadhi – der erleuchtete Zustand

“Heute habe ich kein Yoga gemacht” habe ich auch schon häufiger geschrieben, ebenso wie viele andere Yoga-Blogger auch. Das bedeutet in der Regel nichts anderes, als dass ich meine Yoga-Matte nicht ausgerollt habe, um zu üben.

In den Yoga Sutras handeln nur drei der Sutras von Asana: 2.46, 2.47 und 2.48.

Daher ist es eigentlich verwunderlich, wenn ein Yogi davon spricht, er habe an einem Tag kein Yoga gemacht, wenn er eigentlich “nur” seine Matte nicht ausgerollt und Asana gemacht hat. Yoga ist mehr als nur ein wenig Turnen auf der Matte. Es ist gut, mir das vor Augen zu führen, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Geschwindigkeit meiner Surya-Praxis deutlich entschleunigt ist. Man könnte auch sagen, so langsam ist die Luft raus aus dem 2000er-Ziel (noch 86 bis zur magischen 2000!).