Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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8. May 2011
von Stephan
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Twists und menschliche Bedürfnisse

In den letzten Wochen, habe ich mein Faible für Twists entdeckt. Sei es Parivritta Trikonasana oder auch Marichyasana C, ich fühle mich wie ein naßer Waschlappen, den man auswringt, wenn ich meine Wirbelsäule zur Seite drehe.

Ein interessanter Nebeneffekt dabei ist, dass ich fast jedesmal (bei dem ersten, spätestens dem zweiten Twist einer Übungsfolge) leicht aufstoßen muss. Als ob in mir die Luft nach oben gequetscht würde.

Eine Heimpraxis hat eben so ihre Vorteile, denn zuhause stört es niemanden, wenn ein unschuldiges Bäuerchen entfleucht. Allerdings im Kontext eines Kurses wird das schon unangenehmer. Die meisten Menschen fürchten sich dabei vor den gemeinen Darmwinden, landläufig auch Pups genannt.

Mit der Kunst des Re-Framings kann man solch natürlichen und allzu menschlichen Bedürfnisse aber auch leicht umdeuten:

Ganz schön anstrengend…
…1,5 Stunden lang einen Pups zu verkneifen. (Puddingschnittchen)

Das kann man dann auch als Mula-Bandha-Motivator verstehen. Nur wie kriege ich das Aufstoßen umgedeutet?