Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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24. Juni 2012
von Stephan
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Zurück aus San Francisco - Ohne Besuch im Yoga-Raum

Wenn einer eine Reise tut, dann ist er erstmal weg. so war es auch bei mir in den letzten Wochen, ich war viel unterwegs, auch in Sachen Yoga.

Beruflich tummelte ich mich zufällig in San Francisco und wollte eigentlich die Chance nutzen, mir diesen einzigartigen Yogaraum mal näher anzusehen. Doch leider kam alles ganz anders.

Als einziger Flughafen der Welt bietet SFO (die offizielle Vielfliegerbezeichnung des Airports) einen Raum, der speziell für alle Arten von Yoga reserviert ist. Ganz gleich, ob Asana oder Meditation, die Ankündigungen versprechen eine entspannte Vorbereitung auf einen langen Flug oder ein Recken und Strecken nach stundenlangem Sitzen in der Economy-Class.

Der Flughafen SFO besteht aus mehreren Terminals, streng geteilt nach nationalen (domestic) Flügen und internationalen Flügen. Der Yogaraum befindet sich in Terminal 2, einem der Domestic Terminals. Leider ist zwischen den einzelnen Bereichen kein Durchkommen. Wer also wie ich im internationalen Terminal ankommt oder abfliegt, der kann seine Yogamatte getrost vom Handgepäck in den Koffer verschieben. Sie wird nicht gebraucht.

Bei all dem Flugärger (United-Airlines ist eine Katastrophe hinsichtlich des Kundenservice, Air Canada kassiert schlimmer ab als Ryan-Air und über die Schlangen und Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen will ich gar nicht erst reden) wäre es wunderbar gewesen, einen Sonnengruß oder auch zwei zu machen, doch daraus wurde eben nichts.

Wanderer kommst du nach San Francisco, erkundige dich also vorher, ob du auch wirklich in Terminal 2 darfst. Sonst lass deine Matte einfach zuhause (oder besser: im Koffer). Ach ja, ein paar(!) Stunden sollte man vorher schon da sein. Es sei denn, man wechselt nur kurz das Flugzeug.

Der Rest des Aufenthalts war übrigens sehr inspirierend, wenngleich für Privates keine Zeit blieb. So auch nicht fürs Bloggen, was die Funkstille der letzten zwei Wochen erklärt.

12. Januar 2012
von Stephan
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Fliegen oder Asana - beides geht nicht

Die Tage sind einfach zu kurz, um mal eben nach München zu fliegen, den ganzen Tag dort zu sein und abends noch Yoga einzuschieben. Montag war ja bereits vollgestopft, aber gestern bin ich gegen Viertel nach Fünf zum Flughafen aufgebrochen und war gegen 22 Uhr wieder zu Hause, doch dann noch Asana auf der Matte hat einfach nicht geklappt. Drei Sonnengrüße gefolgt von Padangusthasana und dann ging gar nichts mehr.

Jede Menge Koffer

Zum Glück ist die Reiserei für eine Weile erstmal wieder vorbei. In der Zwischenzeit bereite ich mal die nächste Folge von “Yoga im Netz” vor.

9. Januar 2012
von Stephan
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Einmal München und zurück

Heute ist der erste Tag in dieser Woche, in der ich mal eben nach München jette. Morgen bin ich dann wieder im Büro und Mittwoch dann wieder in München. Manchmal ist die Welt verrückt. Ich gebe zu, dass ich hinsichtlich der ganzen Fliegerei ein wirklich schlechtes Gewissen habe.

Wenn der Wecker vor 5 Uhr klingelt und ich die halbe Nacht kein Auge zugemacht habe, kann so ein Tag schon ungeheuer lang werden. Dennoch habe ich es heute Abend auf meine Matte geschafft. Allerdings hat es nur für eine Handvoll Asanas gereicht. Jetzt bin ich tatsächlich reif fürs Bett, morgen früh ruft statt des Flugzeugs meine Matte.

Diese kreative Werbung direkt neben meinem heutigen Termin kann und will ich euch jedoch nicht vorenthalten. Meine Parkkünste reichen jedenfalls nicht aus, um den Wagen wieder auszuparken.
Bittesehr, der Frauenparkplatz in München:

2. August 2011
von Stephan
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Frischer Wind im August

Ich habe seit einem guten Monat viel Zeit, die ich mit allerlei sinnvollen und manchmal auch weniger sinnvollen Dingen verbringe.

Heute Abend ist nach einiger Zeit das neue Layout für Feierabendyogi.de endlich scharf geschaltet worden, nun kann ich auch wieder über Yoga bloggen und kann aus dem Maschinenraum klettern.

Insgesamt hat es etwas länger gedauert, aber dafür kann nun auch jeder, der gerne selbst mit Textpattern etwas im Internet veröffentlichen möchte, dieses Layout kopieren und für sich selbst verwenden.

18. April 2011
von Stephan
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Arbeiten, Pendeln und Atmen

Viele Stunden im Büro und Deadlines haben dazu geführt, dass ich in den letzten anderthalb Wochen noch weniger Asanas geschafft habe als sonst. Dazu kam, dass ich mich am ersten schönen Wochenende des Jahres erstmal zünftig erkältet habe, und nach über zwei Wochen immer noch mehr Taschentücher am Tag verbrauche als ein Amazon in der Weihnachtszeit Geschenkpapier.

Durch die Anpannung der letzten Wochen ist das Thema Entspannung noch wichtiger geworden, auch wenn der innere Schweinehund jeden Abend gegen das Ausrollen der Matte anschreit. Ich habe jedoch etwas gefunden, was ähnlich gute Ergebnisse erzielen hilft.

Pranayama, die vierte Stufe des achtgliedrigen Pfads, hilft dabei, Körper und Geist zu entspannen. Um es auszuprobieren habe ich mir eine App für meinen iPod besorgt und versucht, mich abends statt mit Asana mit meinem iPod auf die Matte zu begeben.

Pranayama für das iPhone

Ehrlich gesagt haben meine ersten Versuche alles andere als geklappt. Die App von Saagara wurde zwar allerorten hochgelobt, nur für mich schien sie nicht so passend. Vielleicht war es auch Pranayama selbst, wozu ich nicht geschaffen oder auch einfach noch nicht bereit war.

Bis ich vor einer Woche versuchsweise die 15-Minuten-Variante mal auf der Heimfahrt im Zug probiert habe. Nach einem nervenaufreibenden Tag mit zahlreichen Bluthochdruckphasen taten die langsamen Atemzüge richtig gut. Allmählich wurde ich ruhiger und entspannter und nach einer Viertelstunde habe ich mich nicht einmal mehr über vorfahrtgierige Autofahrer auf Fußgängerüberwegen geärgert.

Seitdem freue ich mich auf jeden Arbeitstag, da ich dann meine Viertelstunde Pranayama mühelos in den Tag einbauen kann. Die App ist ziemlich hilfreich, wenngleich man sicherlich auch ohne – ein gewisses Maß an Disziplin vorausgesetzt – durch einfache Atemübungen bereits nach kurzer Zeit spürbare Erfolge verzeichnen kann.

Ach ja, das leichte Atmen durch Nase und Mund scheint meinen Mitreisenden bislang noch nicht sonderlich aufgefallen zu sein. Bislang habe ich weder besorgte Blicke noch sonsteine Reaktion auf mein Feierabendpranayama mitbekommen. Vielleicht war ich aber auch einfach zu entspannt, um diese mitzubekommen.

Cable Car passing by

31. Oktober 2010
von Stephan
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4 Zeitzonen in 4 Tagen

In der letzten Woche war ich beruflich unterwegs, auf dem Rückweg habe ich dann in vier Tagen vier Mal die Uhr umstellen dürfen (Hallo Winterzeit!).

Trotzdem hat es erstaunlich gut geklappt, in diversen Hotelzimmern meine Yogamatte (eigentlich mein Yogitoes-Handtuch) auszurollen und ein paar Sonnengrüße zu machen. Am Donnerstag verlangte die Reiserei jedoch bereits teilweise ihren Tribut und am Freitag setzte ich die Suryas komplett aus (Jetlag und eine freudige Begrüßung durch die Familie sind kein Yoga-tauglicher Cocktail).

Nachdem ich so gut es eben ging den verpassten Schlaf versucht habe aufzuholen, ist das lange Wochenende trotz des mäßigen Wetters ziemlich erholsam. Nicht zuletzt auch deswegen, weil ich heute ein Wettrennen gegen den Nachwuchs verloren habe (“Wer macht zuerst Shavasana? Iiiiich!”).

Ich habe Yoga speziell deswegen ausgesucht, weil es auch auf Reisen immer einen Platz finden kann, daher freue ich mich besonders, dass es diesmal wieder geklappt hat. Jetzt muss ich nur wieder mehr Zeit und Muße finden, zu schreiben.