23. Oktober 2011
von Stephan
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Das Wetter der letzten Tage war extrem gut, umso ärgerlicher, dass ich an nahezu allen Tagen relativ lange im Büro war. Die Zeit auf der Matte war auch eher kurz bemessen und meine Motivation etwas niedriger als sonst.

Außerdem hatten wir Besuch, so dass mein halbnacktes Herumturnen im Wohnzimmer auch kaum angemessen gewesen wäre (im Schlafzimmer war keine Alternative, denn da haben die Kinder geschlafen, die dem Gast Platz gemacht haben). In der nächsten Woche haben wir noch einmal für drei Nächte Besuch – vielleicht schiebe ich dann etwas Meditation ein. Die Headspace-App (ein Tipp von Caro) macht jedenfalls einen guten Eindruck. Im Gegensatz zu Chopras Meditation könnte das wirklich etwas für mich sein.
In der nächsten Woche werde ich übrigens ein langes Wochenende haben (dank ein paar Urlaubstagen und dem Feiertag am ersten November). Womöglich kann ich hier meine Motivation wieder etwas aufladen. Mit ein bißchen Glück habe ich bis dahin auch mein aktuelles Buch: Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt ausgelesen.
Im Moment lese ich während der Pendelei und der Mittagspause begierig diese etwas außergewöhnliche Geschichte von Haruki Murakami, den ich mit diesem Buch für mich entdecke (und damit anscheinend sehr spät dran bin). Zwischen den Zeilen tauchen auf äußerst intelligent verwobene Art und Weise Sinnfragen auf, die sich nicht nur die Charaktere, sondern auch der Leser sicherlich schon hundertfach gestellt haben. Wer etwas für tiefgehende Literatur übrig hat, die jedoch nicht so schwer verdaulich wie die russischen Meister ist und dafür etwas Phantastik mitbringen, dürfte bei dem Japaner einen interessanten neuen Autor finden.
Natürlich habe ich nicht vergessen, dass ich über Den Yogaweg des Patanjai noch etwas berichten wollte. Das kommt noch, sobald ich mir eine Meinung gebildet habe.