Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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20. August 2011
von Stephan
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Wieso ich die Chopra-Meditation-Challenge abbreche

Die Deepak Chopra 21-Tage-Meditations-Challenge hatte ich begonnen, doch jetzt, nach bereits fünf Tagen, habe ich mich entschlossen, sie abzubrechen. Sowohl die Art der geführten Meditation als auch die Art der Sprecher haben mir nicht zugesagt.

Im Rahmen der Meditation finde ich es nicht schlimm, wenn jemand seinen aktuellen Aufenthaltsort als “sweet spot” bezeichnet. Wenn er aber den Neuseeländern sagt, dass sie, da dort momentan Winter herrscht, vorbeikommen sollen nach Kalifornien, da dort ja der “sweet spot” sei, dann will ich solcherlei Smalltalk in meiner Meditationspraxis nicht haben. Ich persönlich finde den Winter – auch mit viel Schnee – recht angenehm.

Die drei Fragen der Challenge finde ich interessant gewählt. In der ersten Woche lautet die Frage: “Wer bin ich?”, gefolgt von “Was will ich?” in Woche zwei und schließlich “Was ist mein Dharma?” zum Abschluss. Dennoch passt mir die Form nicht ganz. Wenn ich meine Asanas geübt habe, bin ich in Savasana (oder besser, in Padmasana, dem Lotos-Sitz) eigentlich bereit zur Meditation. Doch dann habe ich keine Zeit mehr für zwanzig Minuten. Bestenfalls teile ich meine Asana-Praxis und die Meditation in zwei Blöcke am Tag. Wer Kinder hat, wird sicherlich die Probleme kennen, sich ganz aus dem Tag herauszunehmen.

Sicher ist der Einstieg in Meditation für einige Menschen durch das Deepak-Chopra-Center die richtige Wahl. Für mich scheint sie es nicht zu sein. Meine Art der Meditation muss ich also noch finden. Tratak finde ich ganz interessant und sicherlich gibt es noch andere Formen, die ich demnächst einmal ausprobieren werde.