Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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1. July 2010
von Stephan
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Ein halbes Jahr Surya-Challenge ist vorbei

Nach einem halben Jahr darf man ein kleines Zwischenfazit ziehen. Bis hierhin bin ich sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf meiner Surya-Challenge. Nach etwa der Hälfte der Zeit (181 Tage sind vorbei, 184 Tage folgen noch) habe ich mehr als die Hälfte der Suryas (1047) geschafft.

Viel wichtiger noch als die reine Anzahl der Sonnengrüße ist für mich aber die Tatsache, dass Yoga inzwischen zu einem festen Bestandteil meines Tagesablaufs geworden ist. Von den 181 Tagen habe ich nur an 48 Tagen keine Sonnengrüße gemacht. 26 Tage davon waren Samstage, 9 davon Mondtage. Im Endeffekt habe ich somit nur 13 Tage ausfallen lassen – sei es aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund von Reisen.

Im Gegensatz zum ersten Quartal hat sich auch meine Gewichtskurve erfreulich nach unten entwickelt – der große Sprung ist allerdings zeitlich einhergehend mit gewaltigen Magen-Darm-Problemen. Vielleicht hilft das ja beim Erreichen des Wunschgewichts.

Das Ziel sind 85-88 Kilo, doch bisher habe ich weder meine Ernährung umgestellt noch sonst besser auf Mittag- und Abendessen aufgepasst. Eventuell wird das in den nächsten Monaten noch folgen. Seit Januar habe ich meinen Lebensstil beibehalten, meine Eßgewohnheiten ebenso und nur regelmäßig Yoga – häufig auch nur eine Viertelstunde am Tag – gemacht. Allein vom Körpergefühl hat sich das für mich schon gelohnt.

Die Surya-Challenge geht weiter, zusätzlich zu den Sonnengrüßen sollen auch wieder mehr Asanas in meine Praxis einfließen, doch bei den aktuellen Temperaturen ist die Motivation nicht so leicht. Doch das soll mich nicht aufhalten.

31. March 2010
von Stephan
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Ein Vierteljahr Sonnengrüße

Als ich am ersten Januar mit meinem Vorsatz für 2010 angefangen habe, konnte ich das Unterfangen noch nicht recht einschätzen. Nach einem Vierteljahr fühlt es sich jedoch schon wie Routine an und gehört zu meinem Tagesablauf wie, ja wie Zähneputzen.

Grob geschätzt folgen nunmehr 225 Tage, an denen ich Sonnengrüße machen werde (67 liegen hinter mir – also habe ich streng genommen weniger als ein Viertel hinter mir und es bliebe noch Puffer für Zwangspausen). Erstmal bleibt es daher bei meiner ursprünglichen Rechnung, dass es etwa 7 Sonnengrüße pro Tag sein müssen.

Ehrlich gesagt bin ich ganz froh, dass ich nicht jetzt schon einen riesigen Vorsprung gegenüber meinem Soll habe, aber auch nicht hoffnungslos hinterherhinke. Tatsächlich ist die eigentliche Absicht hinter meinem Vorsatz, häufiger Yoga zu machen, auch wenn es nur ein paar Sonnengrüße sind. Es geht nicht darum, einfach nur mehr zu machen. Dann würde ich einfach jeden Sonntag 108 Sonnengrüße in Angriff nehmen und wäre in weniger als einem halben Jahr durch.

Im Laufe der letzten drei Monate hat sich übrigens ein interessanter Nebeneffekt eingestellt. Ich habe parallel zu meinen Aufzeichnungen der Sonnengrüße auch mein Gewicht festgehalten. Dabei jedoch ohne akademischen Anspruch: Mal fand die Messung im Schlafanzug statt, mal mit Straßenkleidung. Insgesamt beeindruckend für mich ist, wie kontinuierlich ich in der Lage war, mein Gewicht zu halten, obwohl ich mich beim Essen wahrlich nicht zurückgehalten habe.

Gewichtskurve Q1 2010

Ich habe bewusst nichts an meiner Ernährung geändert und lediglich ein wenig mehr Yoga in mein Leben gelassen. Dennoch scheint sich eine leichte Tendenz abzuzeichnen, dass die Kurve – ganz langsam zwar, aber immerhin – etwas nach unten bewegt. Das wäre nicht schlimm, denn mein Idealgewicht liegt bei 88 Kilo.

Dank der ersten Gehversuche im Ayurveda hat sich unser Gewürzregal gefüllt und womöglich bringen die nächsten drei Monate eine weitere Verbesserung der Lebensqualität mit sich. Mein Körpergefühl ist jedenfalls deutlich besser, auch wenn es zeitlich nicht immer leicht ist, Yoga in meinen Feierabend einzubauen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.