Nach einem halben Jahr darf man ein kleines Zwischenfazit ziehen. Bis hierhin bin ich sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf meiner Surya-Challenge. Nach etwa der Hälfte der Zeit (181 Tage sind vorbei, 184 Tage folgen noch) habe ich mehr als die Hälfte der Suryas (1047) geschafft.
Viel wichtiger noch als die reine Anzahl der Sonnengrüße ist für mich aber die Tatsache, dass Yoga inzwischen zu einem festen Bestandteil meines Tagesablaufs geworden ist. Von den 181 Tagen habe ich nur an 48 Tagen keine Sonnengrüße gemacht. 26 Tage davon waren Samstage, 9 davon Mondtage. Im Endeffekt habe ich somit nur 13 Tage ausfallen lassen – sei es aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund von Reisen.
Im Gegensatz zum ersten Quartal hat sich auch meine Gewichtskurve erfreulich nach unten entwickelt – der große Sprung ist allerdings zeitlich einhergehend mit gewaltigen Magen-Darm-Problemen. Vielleicht hilft das ja beim Erreichen des Wunschgewichts.

Das Ziel sind 85-88 Kilo, doch bisher habe ich weder meine Ernährung umgestellt noch sonst besser auf Mittag- und Abendessen aufgepasst. Eventuell wird das in den nächsten Monaten noch folgen. Seit Januar habe ich meinen Lebensstil beibehalten, meine Eßgewohnheiten ebenso und nur regelmäßig Yoga – häufig auch nur eine Viertelstunde am Tag – gemacht. Allein vom Körpergefühl hat sich das für mich schon gelohnt.
Die Surya-Challenge geht weiter, zusätzlich zu den Sonnengrüßen sollen auch wieder mehr Asanas in meine Praxis einfließen, doch bei den aktuellen Temperaturen ist die Motivation nicht so leicht. Doch das soll mich nicht aufhalten.

