Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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25. July 2010
von Stephan
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Dicke Luft im heißen Juli

Bislang sieht es nicht gut aus im Juli. Selbst im April war ich häufiger und ausdauernder auf der Matte als in diesem Monat (und hatte ich aufgrund diverser kleiner Zipperlein sogar eine valide Ausrede).

Ich habe das Gefühl, dass ich zu wenig schlafe, zu viel esse, zu viel an meine Arbeit denke und bei weitem zu wenig Zeit für mich und meine Yoga-Praxis aufwenden möchte. Womöglich steht das ja in direktem Zusammenhang mit dem heißen Wetter, wenngleich heute bei unter 20 Grad meine Laune und auch meine Verweildauer auf der Matte quasi gleich Null waren.

Ich habe mich entschlossen, meine Yoga-Praxis ab September durch eine Mitgliedschaft im Sport-Studio zu flankieren. Vormittags habe ab und an ich noch ein Fleckchen Zeit, dass sinnvoll genutzt werden will. Da passt ein wenig Ausdauertraining ganz gut, hoffe ich. Bis dahin schleift sich sicherlich auch meine regelmäßige Surya/Asana-Praxis wieder ein.

13. July 2010
von Stephan
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Heißer Atem und viel Krempel

Während ich diesen Eintrag schreibe, ist es bereits 22:30 Uhr. Die Außentemperatur ist immerhin auf angenehme 24 Grad Celsius gefallen, so dass dies vielleicht die erste Nacht sein wird, in der ich mich im Bett wieder zudecken sollte.

An Yoga ist kaum zu denken. Am Wochenende war es so unerträglich warm, dass ich es vorgezogen habe, nicht aus dem Haus zu gehen, wenn es sich vermeiden ließ. Morgens um halb Acht war ich bereits bei der Mülldeponie und habe die Hälfte unseres Kellers entrümpelt. Darauf folgte eine längere Aufbauorgie und Schrank und Bett für ein Zimmer, welches wir einem neuen Zweck zuführen wollen und auch müssen.

Entrümpeln fühlt sich großartig an, auch wenn es sehr schweißtreibend ist. Der Keller war angenehm kühl und jetzt, da diverse Kartons, alte Elektrogeräte und allerlei Kram weg ist, bilde ich mir ein, dass dort mehr Platz zum Atmen ist. Das ist sicherlich Quatsch, denn im Keller verbringe ich schon allein aufgrund der hohen Anzahl an Bewohnern, die mehr Beine als alle unsere engsten Familienmitglieder zusammen haben, nur so viel Zeit wie unbedingt nötig.

Trotzdem. Ausreichend Platz zum Atmen zu haben ist ein sehr angenehmes Gefühl. Bei andauernden Temperaturen über 30 Grad sind meine Lungen aber auch nicht mehr so wählerisch: Hauptsache, es kommt dort ab und zu noch ein Windhauch an.

Wenn ich doch nur morgens Yoga machen könnte und nicht der Mann aus Stahl wäre…