Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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9. Juni 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #20

In dieser Woche bestehen die Zutaten der Wochenlinks aus einem Haufen Geld, Zwiebeln, Kuchen, Babys und einer unendlichen Menge Geduld.

2. Juni 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #19

Willkommen zur ersten Sommerausgabe der Yogalinks der Woche. Hoffentlich habt ihr trockene Füße, doch falls nicht – hier habt ihr wenigstens ein paar interessante Lesetipps:

22. Oktober 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #46

Ein Ereignis jagt das nächste, daher sind die Links der Woche leider erneut verspätet. Ende der Woche steht unser Umzug an (also werden die nächsten Links vielleicht auch ein paar Tage später kommen). Genug des Gejammers, hier die lesenswerten Beiträge im Yoga-Netz:

Vollkornbaguette mit Tofu und Salat

18. März 2011
von Stephan
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7 Tage sattwig - Tag 6

Ein arbeitsreicher Tag und eine ebensolche Woche gehen zu Ende. Das Abendprogramm ist gestrichen, dafür bin ich zu müde.

Tag 6

Vor 6 Uhr früh sieht der Tag doch ganz anders aus – vor allem wenn das Kind nicht mehr schreit und lieb und ruhig in der Wippe sitzt.

Frühstück

Zum Frühstück gab es, was wohl, einmal mehr Honigvollkornbrot mit Ghee. Leider habe ich meine Wasserflasche vergessen, als ich zum Sport bin, also hatte ich erst im Büro wieder die Gelegenheit Orangensaft und Cinnamon Spice Tee zu trinken.

Mittagessen

Mittag gab es auswärts, im großartigen Guttut habe ich ein Vollkornbaguette mit Salat, Gurke, Tofu, Spinat und Zucchini gegessen.

Im Anschluß gab es noch einen Joghurt mit Honig und Nüssen, am späten Nachmittag dann eine Banane. Der Tag im Büro war lang, da tat das frische Obst wirklich gut.

Abendessen

Der Feierabend und das damit verbundene Abendessen war vor allem eins: deutlich später als in den letzten Tagen. Ein paar Vollkornhonigbrote und schon war der Tag vorbei. Keine Energie mehr für Yoga.

Fazit Tag 6

Ich muss wirklich versuchen, Yoga vor der Arbeit statt danach einzuplanen. Es dürfte aber unendlich schwierig werden, tatsächlich vor beiden Kindern aufzustehen. Das frühe Aufstehen hat mich in dieser Woche ziemlich müde gemacht, daher geht es jetzt sofort ab ins Bett.

21. Januar 2011
von Stephan
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Was für eine müde Woche

Es gibt Menschen, die anderen gerne Ratschläge erteilen. Ein beliebter Ratschlag besteht darin, dass man es nur verstehen muss, seine Zeit gut genug zu organisieren, dann kann man auch alles in einen vielbeschäftigten Tagesablauf integrieren.

Solche Tipps sind sicher gut gemeint, doch mit einem zwei kleinen Kindern kann die Welt manchmal ganz anders aussehen. Diese Woche war geprägt von viel Arbeit und wenig Schlaf, was in Kombination dazu führt, dass ich in der freien Zeit überwiegend müde und matt war.

Der krönende Abschluß der Woche hätte eigentlich darin bestanden, mit zwei guten Freunden ein Filmevent (ja, genau so etwas) im Kino zu besuchen. Im Endeffekt waren wir jedoch alle zu müde und kränklich, um tatsächlich dorthin zu gehen (immerhin war der Beginn erst um Viertel vor Elf, dann zwei Filme, etwas quatschen und die Kinder wecken zuverlässig um etwa 7 Uhr). Sicherlich vernünftig, aber dennoch Schade.

Mit Ausnahme von Dienstag und Mittwoch (wir erinnern uns, es war Vollmond diese Woche) habe ich brav versucht, meinem Körper etwas Gutes zu tun, doch ist das eigentlich nur am Montag wirklich gelungen. Am Donnerstag habe ich sogar nur einen einzigen Surya geschafft und bin dann ins Bett gefallen.

Der gute Vorsatz für das Wochenende lautet also, die Grundmüdigkeit etwas zu beseitigen, um in der nächsten Woche wieder motivierter durchzuhalten.

9. Januar 2011
von Stephan
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Beim Yoga bin ich nicht allein

Die erste Woche im neuen Jahr war deutlich anders als noch im alten Jahr. Allein die Tatsache, dass ich keine Sonnengrüße mehr zähle, hat meine Praxis sehr entspannt und mir wieder Raum für Asanas gegeben, die im Rahmen meines ehrgeizigen Ziels kaum noch Platz gefunden hatten.

Als Feierabendyogi kämpft man ja mit vielen kleinen und großen Widrigkeiten, die bisweilen die Praxis auf der Matte etwas schwierig werden lassen:

  • Esse ich etwas, nachdem ich den ganzen Tag schon hungere, oder mache ich erst meine Asanas?
  • Versuche ich früher aufzustehen, um statt des Feierabends den frühen Morgen zu probieren?
  • Wie gestalte ich meine Praxis, dass sie mit meiner Familie in Einklang ist?

Adho Mukha Shvanasana im DuettEine der schönsten “Widrigkeiten” besteht darin, die eigenen Kinder einzubeziehen. Zugegeben, die Fokussierung auf mich selbst kann ich vergessen, sobald meine Tochter die Idee bekommt, ob man mir in Adho Mukha Svanasana wohl den Rücken runterrutschen kann.

In der letzten Woche habe ich verschiedene Szenarien probiert, wie ich mein Yoga möglichst harmonisch in den Alltag einpflege.

1. Der klassische Feierabend

Mein Feierabend beginnt frühestens gegen 19:30 Uhr, wenn ich zuhause eintreffe. Manchmal bin ich zwar auch früher im Büro fertig, doch ist das eher die Ausnahme. In der Regel schaffe ich es gerade noch, dem Nachwuchs eine “Gute Nacht” zu wünschen, rolle meine Matte aus, verbiege mich ein wenig und bereite mir dann mein Abendbrot, um im Anschluß den Abend mit meiner Frau ausklingen zu lassen.

Hierbei wird die Praxis dann wahlweise vom Hunger, einem nicht-einschlafen-wollenden Kind, einem schreienden Säugling oder einer Reihe zu erledigender Hausarbeiten torpediert.

2. Der frühe Morgen

Wenn ich mir vornehme, früh aufzustehen, um vor der Sonne ihre baldige Anwesenheit zu grüßen, bin ich in der Regel nicht alleine. Spätestens gegen halb Sieben höre ich die Rufe, dass ich nicht mehr der einzig wache Mensch in der Familie bin.

Neben der Starrheit sämtlicher Muskeln, Gelenke und Sehnen meines Körpers kommen Müdigkeit, Zeitknappheit und eine kalte Wohnung als Herausforderungen hinzu.

3. Tagsüber mit der ganzen Familie

Am Wochenende – streng genommen nur am Sonntag, denn Samstage sind ja Asana-frei – kommt es nach Möglichkeit dazu, dass ich nicht am Feierabend, sondern mitten am Tag zwei Matten ausrolle. Dann bleibt (theoretisch) genügend Zeit für lange Vinyasa-Folgen.

Lesen, während Papa Yoga macht Allerdings ist der Rest der Familie nur mäßig erfreut darüber, dass ich das Wohnzimmer blockiere und wie Darth Vader vor mich hinschnaufe. Insofern meine Tochter mitmacht, verfliegt ihre Motivation auch mal früher oder später, dann verlangt sie nach jemandem der vorliest, spielt oder sonstwie Action in den Tag bringt.

Fazit

Auch wenn es keine ideale Möglichkeit gibt, seine Yoga-Praxis familientauglich zu machen, macht es einen Riesenspaß, mit den eigenen Kindern die Matte auszurollen und Asanas zu “spielen”. Zugegeben, die Praxis ist dadurch deutlich weniger tief, spirituell oder auch ernst, doch was soll daran so schlecht sein?

Was erschwert eure Asana-Praxis und wie geht ihr damit um? Habt ihr den Luxus einer “Insel der Ruhe”, in der ihr praktizieren könnt, oder findet euer Yoga auch im Wohnzimmer vor dem Bücherregal und dem Sofa statt?

17. Dezember 2010
von Stephan
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Zwei spannende Wochen

Drei Tage lang war ich nicht auf meiner Matte, sondern habe mich so gut ich konnte gegen eine Erkältung gewehrt. Auch die Nasenspülungen konnten nicht helfen, also habe ich auf der Surya-Zielgeraden eine Pause eingelegt.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Erkältung zuerst hatte, oder sie nur aus Solidarität gegenüber dem Rest der Familie angenommen habe. Jedenfalls habe ich dank unseres Kinderarztes gelernt, was der Sympathicus ist und vor allem auch was mit einer Dreijährigen passiert, wenn man den stimuliert.

Gesundheitlich sind wir alle langsam wieder auf dem Weg der Besserung, so dass ich meine Matte heute wieder ausgerollt habe. Es trennen mich noch 31 Suryas von der erfolgreichen Umsetzung meines Jahresziels 2010. Mal sehen, ob ich diese lächerlich geringe Zahl in zwei Wochen tatsächlich noch hinter mich bringe.

18. November 2010
von Stephan
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Langes Wochenende

Das kommende Wochenende wird lang. Zumindest was die Yoga-Pause angeht. Am Totensonntag ist Vollmond, also rolle ich meine Matte nicht aus.

Nach Totensonntag geht für uns offiziell auch die Vorweihnachtszeit los. In alter katholischer Tradition werde ich diese Adventszeit als Fastenzeit begreifen und bis Weihnachten Fleisch aus meinem Speiseplan verbannen.

Zur Vorweihnachtszeit gehört natürlich auch der Weihnachtsmarkt, auf dem in diesem Jahr wieder ein Karussell steht. Die Große hat tatsächlich eingesehen, dass wir vor Totensonntag nicht auf den Markt und somit auch nicht auf das Karussell gehen werden.

Dummerweise habe ich meiner Tochter versprochen, dass wir am Sonntag wieder gemeinsam Yoga machen werden. Sie freut sich schon so darauf (ähnlich, wie auf das Karussell). Vielleicht lässt sie sich ja auch darauf ein, dass wir gemeinsam eine Pause machen und ich eine Geschichte über Yoga erzähle. Oder, dass sie wild über die Yogamatte turnen darf und anschließend Sirsasana und Shavasana mit ein paar Kuscheltieren gemacht wird.

Was meine Sonnengrüße angeht bin ich immer noch im dunkelgrünen Bereich. Auch wenn ich nur bis zu meinem Urlaub weiterhin mit acht Suryas täglich die Sonne grüße, bin ich noch dick im Plus.

Die nächste Aktion: Blogtapeten abreißen, Kleister auf die Wände, tapezieren und dann mit einem Bleistift viele neue Blogeinträge darauf kritzeln.

10. Oktober 2010
von Stephan
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Yoga für Mädchen

Mit meiner Tochter macht Yoga immer besonders viel Spaß – auch wenn es weniger wohltuend im klassischen Sinne ist. Damit ihr die Haare nicht so sehr ins Gesicht fallen, bekommt sie heute Abend zwei Spangen ins Haar, eine links und eine rechts. Als ich meine Yoga-Matte ausrolle, will sie auch mitmachen. Dann fällt der Dreijährigen jedoch auf:

Mit den Haarspangen kann ich nicht so gut Shavasana machen!

Dumm gelaufen, also gibt es statt der Haarspangen ein Haarband, um die Haare zurückzuhalten. Spätestens beim zweiten Adho Mukha Shvanasana haben die Haare es allerdings geschafft und das Band niedergerungen. Dafür übt sie fleissig und sehr bezeichnenderweise währen der folgenden Sonnengrüße statt dem Hund eben Balasana – das Kind.

Zum Abschluß der Kommentar bei Sirsasana:

Das sieht ja lustig aus!

Gefolgt von einem lauten Juchzen, dem Verschieben ihrer Matte und einem kurzen, unentschlossenen Abwägen, ob sie lieber mich kitzeln oder sich selbst auf dem Kopf stellen sollte.

Das anschließende Shavasana klappte dann ohne Spangen so gut wie sonst auch – nur eben nicht sonderlich lange.

13. September 2010
von Stephan
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Steter Tropfen

Ich habe fast vergessen, wie herausfordernd es ist, mit einem Säugling im Haus Zeit – und auch Ruhe – für die eigene Yogapraxis zu finden. Entsprechend komme ich nur noch zu den Suryas, meist nur etwa zehn Minuten. Dafür habe ich seit Anfang September drei Morgen in der Woche für das Fitness-Studio eingeplant. Bislang klappt das alles auch noch ganz ordentlich.

Auch wenn es nur acht Sonnengrüße am Abend sind, ich bin zufrieden, wenn ich es überhaupt auf die Yogamatte schaffe. Das ist gegenüber letztem Jahr ein unvorstellbar großer Fortschritt.

29. August 2010
von Stephan
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Endlich angekommen

Die Nervosität ist vorbei, unsere zweite Tochter kommt morgen aus dem Krankenhaus zu uns nach Hause.

Die Große hat zwar heute ihre Matte neben meiner ausgelegt, trug aber anscheinend noch immer eine gewisse Unruhe in sich, dass sie lieber einen Schokoriegel genoß als in Adho Mukha Shvanasana zu gehen. Andererseits war ihre Yogapraxis immer schon ein wenig opportunistisch.

Die nächsten Tagen werden spannend, mal sehen, ob ich das bißchen Asana-Praxis halten kann oder sogar in der Lage bin, wieder mehr als nur meine Suryas zu machen. Im Moment gibt es jedoch wichtigeres am Feierabend als Yoga.

22. August 2010
von Stephan
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Tropenklima

Seit zwei Tagen hängen meine Hemden zum Trocknen, bislang hat sich nicht viel getan. Das dafür verantwortliche Klima hat sich auch entsprechend auf meine Asanas heute ausgewirkt. Bei Parivritta Trikonasana war ich so naß, dass es keinen Unterschied gemacht hätte, hätte ich draußen im strömenden Schauer-Regen die Matte ausgerollt gehabt.

Abgesehen davon ist ja bekanntlich das ganze Woche im Grunde ein einziger Feierabend, so dass ich mir wieder einmal Verstärkung auf die Matte holen konnte. Allerdings musste ich die ganze Zeit über klare Ansagen mit Ein- und Ausatmen machen, sonst war ich wieder alleine. Durch die Ansagen haben wir 5xA und einen Surya B gemeinsam gemacht.

Asanas zu zweit