Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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Joghurt mit Quinoa

19. March 2011
von Stephan
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7 Tage sattwig - Tag 7

Der letzte Tag meines auf sieben Tage angelegten Experiments ist ein Samstag. Vollmond ist noch dazu.

Tag 7

Ich bin tatsächlich erst nach sieben Uhr aufgestanden, dabei hat uns ein herrliches Wetter begrüßt.

Frühstück

In der Schublade habe ich einen Rest Quinoa gefunden und diesen zum Frühstück gekocht und mit Joghurt, Cranberries und Rosinen sowie ein paar Mandelsplittern gegessen. Äußerst lecker.

Mittagessen

Eigentlich ist das Mittagessen heute ausgefallen, da Kinder wie Erwachsene diverse Pläne hatten, angefangen beim Bällebad über einen Flohmarkt bis hin zum samstäglichen Einkauf.

Ein halber Apfel hat mich bis zum Einkauf gerettet, danach gab es drei Brote mit Humus aus dem Bioladen, verfeinert mit zwei frischen Möhren.

Abendessen

Der Abend hat mir wieder einmal meine Grenzen aufgezeigt, ich kann einfach kein Dal kochen. Da ich vergleichsweise wenige Hülsenfrüchte in den sieben Tagen zu mir genommen habe, standen zum Abschluß Linsen auf dem Speiseplan.
Die Linsen habe ich einweichen lassen, doch weder Konsistenz noch Geschmack konnten nach einer guten Stunde auf dem Herd überzeugen. Nach dem Motta “Augen zu und durch” habe ich das aber als letzte Mahlzeit hingenommen.

Fazit Tag 7

Wenn fehlende Planung unter der Woche schon zu einem langweiligen Speiseplan führt, so trifft dies am Wochenende noch deutlich mehr zu. Wer versucht, sich sattwig zu ernähren, sollte sich ganz genau überlegen, was er/sie wann zubereiten will.

Asanas gibt es heute keine, der Vollmond steht am Himmel.

Humus in einer Rührschüssel

6. February 2011
von Stephan
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Humus selbst gemacht

Hülsenfrüchte sind nicht nur überaus nahrhaft und gesund, sie eignen sich auch für diverse Gerichte. Heute habe ich Humus, Kichererbsenpaste, gemacht. Das ist verhältnismäßig einfach und sehr lecker, als Vorspeise oder auch als Brotaufstrich.

Kichererbsen – wie eigentliche alle Hülsenfrüchte – fallen in die Kategorie “sattwiger” Nahrungsmittel. Humus ist somit prädestiniert, als Grundrezept in das Kochbuch jedes Yogis aufgenommen zu werden.

Um Humus selbst herzustellen braucht man nicht viel:

  • 500g getrocknete Kichererbsen
  • ca. 100g Tahina
  • ca. 100 ml Wsser
  • 1-2 Zitronen
  • Salz, Pfeffer
  • je nach Geschmack 1-2 Knoblauchzehen und Olivenöl

Die Kichererbsen in reichlich Wasser über Nacht einweichen lassen. In einem Topf mit frischem Wasser 60-90 Minuten kochen lassen und anschließend abkühlen lassen.

5 Eßlöffel (etwa 100g Tahina) mit dem Saft einer Zitrone und etwas Salz sowie etwa 5 Eßlöffeln des Kichererbsenwassers zu einer Creme verrühren. Ggf. etwas mehr Wasser hinzugeben.

Dann die Kichererbsen zu der Paste geben und mit einem Pürierstab allmählich zu einer Paste verarbeiten. Bei Bedarf etwas Zitronensaft oder Wasser hinzugeben. Je nach Geschmack machen sich auch 1-2 Knoblauchzehen sehr gut dazu. Zum Schluß mit Salz und Pfeffer abschmecken und als Brotaufstrich genießen. Je nach Geschmack auch mit etwas Olivenöl.

24. January 2011
von Stephan
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Kein Yoga sondern Linsen

Heute gab es bei mir kein Yoga. Der linke Arm zieht etwas, der rechte auch. Ich war länger auf der Arbeit als geplant, habe nichts ordentliches gegessen und Hunger. Und sowieso.

Also heute kein Yoga sondern gelbe Linsen. Und das ging so:

Aus den Schränken habe ich folgende Zutaten zusammengesucht:

  • 200g (gelbe) Linsen
  • 5-6 gekochte Kartoffeln
  • 3 Eßlöffel Tomatenmark
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 große Möhre
  • 1 Eßlöffel Ghee
  • 1 Knoblauchzehe
  • 375ml Gemüsebrühe
  • etwa heißes Wasser
  • Curry(pulver) und Kurkuma
  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmel
  • Koriander
  • Senfsamen
  • Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Dann ging es los. Erst Zwiebel und Möhre in kleine Würfel schneiden, die Knoblauchzehe ebenfalls kleinwürfeln und etwas quetschen. Dann die Brühe zubereiten, das Ghee in einen Topf geben, erhitzen, und die Senfsamen hineingeben. Deckel schließen.

In der Zwischenzeit die Gewürze mörsern – je nach Geschmack, etwa einen halben Teelöffel. Curry ruhig etwas mehr, also einen Eßlöffel Curry/Kurkuma. Wenn die Senfsamen im Topf anfangen zu springen, zuerst die Zwiebeln anbraten, dann die Möhren hinzugeben. Anschließend die Gewürze und das Tomatenmark dazu geben und eine Schwitze bereiten.

Jetzt kommen die Linsen und die Brühe hinzu. Einmal aufkochen lassen und dann etwa 35 – 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf wenig Wasser hinzugeben. Nach der Hälfte der Zeit habe ich ein paar Kartoffeln vom Wochenende im Kühlschrank gefunden, die habe ich ebenfalls in den Topf getan.

Wenn die Linsen einigermaßen weich sind, kann die kleingehackte Petersilie aufgestreut und das Essen gegessen werden.

27. March 2010
von Stephan
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Ayurveda gegen Feierabendyogi - 1:0

Es sollte mein großes ayurvedisches Mittagsdebut werden, Blumenkohl, Karotten und ein Auszug aus dem Gewürzgarten von Zimt über Kurkuma bis hin zu Curryblättern. Doch ich hatte die Rechnung ohne das Ghee gemacht.

Entweder ist aller Anfang schwer, oder meine Kochkünste lassen arg zu wünschen übrig. Nachdem ich das Ghee in einem Topf erhitzt habe, wollte ich eine kleine Mischung aus braunem Rohrzucker, Chillipulver und etwas asa foetida ins Fett geben und rösten. Leider ist entweder mein Rezept fehlerhaft gewesen oder das Ghee derart zu heiß, dass der Rohrzucker in wenigen Sekunden geklummt und pechschwarz geworden ist, so dass in kürzester Zeit die Küche voll verbranntem Rauch stank.

Zu allem Überfluß meldete sich mein Rauchmelder (der alte Klugscheißer – naja wenigstens ist jetzt klar, dass die Batterie noch funktioniert) und meine Frau stürzte in die Küche. Inzwischen hatte ich das Fenster geöffnet und den heißen und noch immer qualmenden Topf auf die Fensterbank gestellt.

Nein, die Feuerwehr hat niemand gerufen, so schlimm hat es dann auch nicht gequalmt (zwei Eßlöffel Ghee mit zwei Teelöffeln Rohrzucker können zwar penetrant nerven, aber eben doch nicht so tun, als wären sie ein echter Brand). Dummerweise ist jedoch unsere Fensterbank gestrichen gewesen, so dass der Topfboden nun eine neue Farbe angenommen hat.

Die heutige Niederlage konnte nur durch einen Besuch beim Italiener gerettet werden, denn der inzwischen fertige Reis konnte alleine einfach nicht ausreichend begeistern und noch einen Topf wollte ich heute nicht mehr riskieren.

Womöglich sollte ich als nächstes einen einfacheren Start ins Ayurveda wählen, vielleicht Lassi. Und wenn es wieder etwas mit Ghee werden soll, achte ich etwas stärker auf die Temperatur, um nicht wieder statt des langsamen Röstens ein sofortiges Verbrennen zu provozieren.