Silvio hat die erste Yoga-Blogparade gestartet. Er stellt die Frage, ob Yoga spirituell sein muss.
Nachdem Yogalinus und auch Silvio selbst schon ihre persönliche Einschätzung geschrieben haben, probiere ich, meinen Standpunkt zu finden.

4. August 2011
von Stephan
2 Kommentare
Silvio hat die erste Yoga-Blogparade gestartet. Er stellt die Frage, ob Yoga spirituell sein muss.
Nachdem Yogalinus und auch Silvio selbst schon ihre persönliche Einschätzung geschrieben haben, probiere ich, meinen Standpunkt zu finden.
20. September 2010
von Stephan
2 Kommentare
Im Visual Science Lab hat Kirk Tuck darüber geschrieben, wie man ein großartiger Photograph wird. Oder ein großartiger Leistungsschwimmer.
Im Grunde dreht sich sein sehr lesenswerter Eintrag vor allem um einen Punkt:
Behind nearly every artist I can think of the secret weapon they all share is discipline. And the better the artist the more ingrained the sense of discipline.
“Allen Künstler gemeinsam ist die Geheimwaffe Disziplin. Je besser der Künstler, desto tiefer ist diese Disziplin verwurzelt.”
Er beschreibt sehr anschaulich, wie die Disziplin, sich jeden Tag ins Wasser zu stürzen, einen besseren Schwimmer aus ihm machte. Ein “Gefühl für das Wasser” zu entwicklen unterscheidet die “Möchtegerns” von den “Amateuren” (im wahrsten Sinne des Wortes, Amateur = Liebhaber).
Im Yoga geht es mir sehr ähnlich. Die Disziplin, mindestens einen Sonnengruß am Tag auf die Matte zu bringen, ist an manchen Tagen nur mit Mühe möglich – manchmal aber auch gar nicht. Aber wann immer ich mich dem täglichen Ritual unterziehe – mich ins Wasser werfe – so fühle ich mich auch getragen von dem Wissen, dass ich in meiner Praxis eine Konstante habe, auf die ich mich verlassen kann.
Darüberhinaus ist das Körpergefühl ein ganz anderes, besseres, wenn ich regelmäßig Asanas praktiziere.
Motivation ist eine Laune, Disziplin hingegen eine Lebenseinstellung. Habe ich erwähnt, wie sehr ich solch disziplinierten Menschen wie Kirk, der jeden Tag bei jedem Wetter seine Bahnen schwimmt, bewundere?