Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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20. Mai 2012
von Stephan
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Dem Mondtag davonlaufen

Heute ist Neumond und in der traditionellen Ashtanga-Folge ein Asana-freier Tag. Statt mich allerdings spirituell weiterzubilden und zum Beispiel die Gita zu lesen, habe ich ds schöne Wetter zum Anlass genommen, nach vielen Jahren mal wieder die Laufschuhe zu schnüren.

Wer hier mitliest, weiß, dass ich a) ein Fan von Statistiken und b) ein Gadget-Verliebter Technik-Nerd bin. In Kombination bedeutet das, dass ich natürlich auch zum Laufen die passende App für mein iPhone habe: Runtastic Pro.

Mein erster Runtastic-Lauf Die Sonne schien, meine Motivation war groß, also machte ich mich auf die Beine und… stellte bedauerlicherweise schon nach wenigen Hundert Metern fest, dass ich extrem außer Puste und konditionell am Ende bin. Die etwa 5 Kilometer in über einer halben Stunde waren dann aber zum Glück nicht so miserabel wie es sich zu Beginn des Laufs anfühlte.

Auch wenn im Yoga immer mal wieder die Oberschenkel benutzt werden, so waren meine nach dem Lauf butterweich. Wahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass ich doch mehr am Schreibtisch sitze, als mir gut tun dürfte.

Woher stammt eigentlich meine Motivation für das Laufen? Beim Yoga, speziell dem Ashtanga, sind Statistiken eher selten angebracht. Ich habe zwar meine Sonnengrüße wunderbar damit nachvollziehen können, doch für die Primary Series eignet sich Statistik nicht. Meine Praxis möchte ich dann doch nicht (mehr) quantifizieren. Allerdings ist mein Ego noch so groß, dass es sich am reichlich quantifizierbaren Bauchumfang (und der passenden Zahlenkombination meiner Waage) stört.

Gewichtsverlauf Anfang 2012

Erstaunlicherweise habe ich, trotz einiger (zugegeben halbherziger) Versuche der Ernährungsumstellung keine wirklich Änderung meines Gewichts beobachten können. Die Werte der letzten Wochen sind sogar erstaunlich deckungsgleich mit denen des gesamten letzten Jahres.

Um also das Ego zu befriedigen bedeutet dies für mich, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Dazu gehört – vielleicht – auch das Laufen. Mal sehen, wie viele Läufe mit Runtastic ich tatsächlich durchhalte und ob sich Maßband und Waage davon beeindrucken lassen.