Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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10. März 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #10

Hamburg ist verschneit, Bochum noch nicht. Wer bei dem Wetter nicht raus möchte, sondern lieber etwas liest, kann ja mal bei den Links der Woche vorbeisurfen:

18. August 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #38

Die Woche war heiß, das Wochenende ist heißer, doch am heißesten sind die Links der letzten sieben Tage (autsch, darf man das so schreiben? Egal, den Einleitungssatz liest ja eh niemand bei den Hammer-Links in dieser Woche ;-)

If you’re going to try, go all the way. Otherwise, don’t even start.

12. August 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #37

Die letzte Woche scheint ganz im Zeichen der Yogalehrer gestanden zu haben.

7. Juli 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #32

Fussball, Essen, Asana – die Woche im Netz war wieder sehr bewegt, hier meine persönlichen Highlights:

5. Mai 2011
von Stephan
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Achtmal Vinyasa, bitte!

90 Minuten Yoga, am Stück. Das verdanke ich letztlich nur Matthias von Art of Vinyasa. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das zuletzt geschafft habe. Doch, dank der Suchfunktion weiß ich es, es ist mehr als anderthalb Jahre her.

Mein Plan ist – und die Chancen stehen gut – in den nächsten acht Wochen den zweiten Yoga-Kurs meines Lebens zu besuchen. Der Start war sehr motivierend und brachte auch eine Menge Spaß.

Es begann damit, dass ich mein Fahrrad aus dem staubigen Keller geholt habe (meine Güte, die letzte Fahrt ist sicher auch zwei Jahre her) und ins Bochumer Balletthaus gefahren bin. Dort gab es dann Vinyasa und endlich jemanden, der meine schiefen Asanas berichtigt.

Ich freue mich schon auf die nächste Stunde, denn Matthias ist ein wirklich netter und guter Lehrer.

5. April 2011
von Stephan
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Reichen elf Jahre, um ein (guter) Yogalehrer zu sein?

Die Yoga Alliance hat Amandine Lerner zertifiziert, dass sie als Yogalehrer Schüler unterrichten darf. Das hat die Yoga Alliance schon tausendfach gemacht und ist sehr hilfreich, denn durch diese Zertifizierung wird die Frage nach dem richtigen Guru für suchende Schüler einfacher zu beantworten.

Allerdings bleibt die Frage, was genau ein solches Zertifikat ausdrücken kann. Sicherlich suggeriert es zunächst einen gewissen Standard, der sich auf vielerlei Aspekte beziehen kann.

So beeindruckend es klingt, Armandine ist erst elf Jahre alt. Zugegeben, sie unterrichtet derzeit einmal wöchentlich einen Kinderkurs, aber theoretisch dürfte sie auch Erwachsene unterrichten. Unabhängig von der Frage, ob man einem jüngeren Yoga-Lehrer ebenso vertraut wie einem älteren halte ich es für fragwürdig, ob jemand mit elf Jahren bereits ein qualifizierter Lehrer sein sollte, oder ob dies nicht die Zertifizierung aller RYTs in Frage stellt.

Bo formuliert die Frage in meinem Kopf sehr klar:

Why does everyone want to be yoga teachers? Why don’t people spend more time and effort being students?

Martina hat sogar die passenden Zitate von Sharath Jois parat:

Today everyone wants things instantly. You need to be a student for a long time before you become a teacher. Only once you understand the knowledge are you able to spread it. (via Claudia)

23. März 2011
von Stephan
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Guru oder nicht - Alles eine Frage des Stils?

Als Heimyogi bin ich hin- und hergerissen, ob ich gerne einen Lehrer haben möchte, der meine Yogafortschritte begleitet, oder ob ich lieber alleine mit Büchern, DVDs und dem Internet üben möchte.

Der Einstieg in Yoga, so Jois, soll in jedem Fall mit einem erfahrenen Lehrer, einem Guru, erfolgen. Ich denke oft darüber nach, dass ich gerne eine oder gar mehrere Yogastunden besuchen möchte.

Wenn ich mir das Angebot an Yogalehrern in meiner näheren Umgebung ansehe, bin ich allerdings wieder etwas unsicher. Da sagen meine potentiellen Gurus häufig über sich selbst, dass sie keinen klassischen Yoga-Stil betreiben, sondern “individuell” und “das Beste von allen Richtungen” anbieten. Was so verlockend klingt hat für mich einen faden Beigeschmack.

Da ich mich als Katholik wunderbar mit strikten Vorgaben und Mustern identifizieren kann, freue ich mich über eine gewisse Vorhersagbarkeit der Praxis. Ich bilde mir dann immer ein, dass ein jahrtausendealtes System von so vielen klugen Köpfen optimiert wurde, dass es bewährt und “richtig” sein muss. Vor allem im Ashtanga gehe ich davon aus, dass hier eine homogene Abfolge der Asanas gewährleistet ist.

Wenn Lehrer mit Mitte Dreißig eigene Yogaformen schöpfen, dann fehlt mir diese lange Tradition – auch wenn sie implizit im Yoga sowieso drinsteckt. Dann denke ich mir, wieso maßen die sich an, die altbewährten Systeme aufzubrechen und einfach nach eigenem Gutdünken diese oder jene Asana einzustreuen, als wäre es ein Fitnesskurs?

Sobald ich meine Vernunft wiedererlangt habe versuche ich mich zu beruhigen und sage mir, dass eben genau dies der Mehrwert eines Lehrers ist: Dass sie gelernt haben, Yoga an unterschiedliche Menschen anzupassen. Womöglich fehlt mir hier das nötige Grundvertrauen, mich auf unterschiedliche Lehrer einzulassen und auf ihre Qualifikation zu vertrauen. Zugegeben, die Yogalehrerausbildung ist weitgehend reglementiert, vielleicht sogar qualitätsgesichert (ich mag mir nicht zutrauen, das als Außenstehender tatsächlich zu beurteilen), aber schützt mich das davor, dass ich in einem typischen Fitnessstudio nicht nur ein paar Asanas in einem als Yoga verkleideten Fitnesskurs mitmache?

Sicherlich wäre der beste Einstieg für mich ein Kurs über mehrere Stunden bei eben solch einem klar systematisierten Stil wie dem Ashtanga. Doch das läßt meine Zeit und die Verfügbarkeit der entsprechenden Gurus im Moment nicht zu. Da bin ich dann doch sehr dankbar für solche Angebote wie bei Yoga Easy oder die DVDs und Bücher bei Amazon.

Update: Dazu passt ganz gut die aktuelle Debatte um die Regulierung der Yogalehrer-Ausbildung in Texas. Mehr dazu bei Yogadork.

17. Januar 2011
von Stephan
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Praktisch nichts Neues

Die Woche begann am Sonntag etwas ruhiger. Die Zeit auf der Matte war nur recht kurz, familiäre Dinge gingen vor. Heute dafür habe ich zumindest bis zu Parshvottanasana ausgehalten.

Morgen und übermorgen muss die Matte zusammengerollt bleiben, denn erst bin ich morgen unterwegs und dann ist am Mittwoch auch noch Vollmond. Freitag wird es auch sehr schwierig, noch etwas Yoga in den Tag zu quetschen. Entweder sollte ich schnellstmöglich eine Praxis am frühen Morgen etablieren (da scheinen aber noch ganz andere Yogi(ni)s Probleme mit zu haben) oder ich lasse mir bald das Thema Pranayama von einem erfahrenen Lehrer nahebringen.

Doch da stellt sich dann die Frage, wer eigentlich qualifiziert ist, den Tiger zu zähmen meinen Atem zu unterweisen? Wie habt ihr festgestellt, dass euer Lehrer die oder der richtige war?