Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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12. Mai 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #17

Alles Gute zum Muttertag! Während hier die Mutter noch schlummert, schon mal die bemerkenswerten Links der vegangenen Woche.

13. Januar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #2

Der Winter meldet sich zurück, Zeit für die Yogalinks der letzten Woche. Diesmal dabei: Ayurveda, Ashtanga, Filme, Fleisch und jede Menge Fragen.

18. November 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #49

So ein naßkalter Novembertag schreit doch geradezu nach Lesestoff für den Nachmittag. Bittesehr:

12. August 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #37

Die letzte Woche scheint ganz im Zeichen der Yogalehrer gestanden zu haben.

25. Juli 2012
von Stephan
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Kickstart für kreative Yoga-Ideen

Die Plattform Kickstarter kennt mittlerweile jeder, der sich für (Netz-)Kultur interessiert. Hier haben Menschen (Künstler, Handwerker, kurz alle Art von kreativen Köpfen) die Möglichkeit, ihre Ideen der Welt mitzuteilen und von ganz normalen Menschen Beteiligungen einzusammeln, damit ihre Ideen in die Tat umgesetzt werden können.

Die sogenannten Backer, also die Finanzierer einer Kickstarter-Idee, gehen aber nicht leer aus; Kickstart-Projekte müssen nicht als Spende betrachtet werden. In der Regel erhält man, je nach Geldstufe, eine exklusive Version dessen, was aus der Idee hervorgeht. Das können Filme, Gadgets oder sonstige (kulturelle) Gegenstände sein.

Natürlich kann man auch tolle Yoga-Ideen unterstützen. Aktuell gibt es zwei Buchprojekte, die jeweils noch Geld für ihre Umsetzung suchen. Vielleicht ist ja für dich etwas dabei?

The Art of Attention

Noch 52 Tage bleiben The Art of Attention, um insgesamt $60.000 einzusammeln.

Art of Attention from Michael Chichi on Vimeo.

The Roots of Yoga

The Roots of Yoga bleiben nur noch 15 Tage, um die anvisierten $50.000 zusammen zu bekommen.

2. November 2011
von Stephan
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Ein Yogi liest: Haruki Murakamis Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

Ich habe ja bereits berichtet, dass ich meinen ersten Murakami lese. Heute habe ich also Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt von Haruki Murakami ausgelesen.

Japanische Autoren sind anders

Murakami war der erste japanische Autor, den ich gelesen habe. Neben den vielen Engländern, Deutschen, Amerikanern, Russen und natürlich diversen anderen Meistern der Erzählkunst, die ich bislang lesen durfte nimmt Murakami eine Sonderstellung ein. Ob es daran liegt, dass Japaner ihre Geschichten auf andere Art und Weise erzählen, kann ich noch nicht sagen. Insgesamt war ich jedoch von der Erzählweise gefesselt und begeistert.

Willkommen im Wunderland

Wie der Titel des Romans andeutet, gibt es zwei Handlungsstränge an zwei Orten, einen im großen und lauten Tokyo (Hard-boiled Wonderland) und an einem dem Nirvana ähnelnden Endzeitdorf (dem Ende der Welt). Ein durchschnittlicher Mann mit der Fähigkeit, Daten ohne Computer und nur in seinem Gehirn zu verschlüsseln, steht im Mittelpunkt des Geschehens und wird von allerlei merkwürdigen Gestalten umringt.

Da sind zunächst ein dickes, junges Mädchen mit einer Vorliebe für Rosa. Eine Bibliothekarin, ein genialer aber etwas skrupelloser Professor, ein anonymes System gegen welches sich andere Gesichtslose auflehnen, ein Taxifahrer mit einer Vorliebe für junge Fahrgäste, Schwarzlinge, die unter der Erde leben und jede Menge Einhörner.

Yamas-Review

Da Hard-boiled Wonderland eine vielschichtige Erzählung ist, eignet sie sich vortrefflich für etwas, was ich seit langem vorhabe: dem Yamas-Review.

Die Yamas sind so etwas wie die zehn Gebote des Yoga, da liegt es doch nahe, die Dinge die wir täglich tun und die uns Freude bereiten hinsichtlich ihrer Passung hinsichtlich der Yamas zu überprüfen.

Ahimsa – Die Gewaltlosigkeit

Murakami schreibt wie für kleine Jungs im großen Manne. Er erzählt das Abenteuer eines Mannes, der parallel in zwei Welten unterwegs ist. Dabei stoßen ihm auch viele spannende und vor allem gewaltsame Dinge zu. Zwar ist Murakami kein Steven King und schockt seine Leser nicht – sein Metier sind eher die philosophisch leisen Zwischentöne, die allesamt entdeckt werden wollen – doch in diesem Buch fließt reichlich Blut, wenn auch zumeist nur als Bericht wie grausam die eine Partei mit der jeweils anderen umgeht.

Satya – Die Wahrhaftigkeit

Die Geschichte wird sehr geradlinig erzählt. Obwohl der Leser nicht an der Nase geführt wird, fügen sich die Puzzleteile der Geschichte erst nach und nach zusammen. Auch die namenlos Hauptperson ist trotz ihrer charakterlichen Zweifelhaftigkeiten weitaus wahrhaftiger als man zunächst annehmen würde.

Asteya – Nicht-Stehlen

Besonders zum Ende des Romans hin tritt Asteya mehr und mehr in den Vordergrund. Doch hier möchte ich nicht zu viel verraten.

Brahmacharya – Die Mäßigung

Weder die Hauptperson noch die Bibliothekarin in Tokyo sind sonderlich gemäßigt. Während er eine ungebremste Leidenschaft für ausgedehnte Einkaufstouren hat, verfügt sie über eine Magenerweiterung und ißt ales andere als gemäßigt.

Aparigraha – Auf das Überflüssige verzichten

Auch hier möchte ich nicht zu viel verraten. Während am Ende der Welt Aparigraha sehr ausgeprägt scheint, ist es in Hard-boiled Wonderland nicht der Fall. Für seine ausgedehnten Shopping-Touren hat sich der Erzähler beispielsweise extra ein Auto zugelegt.

Die Yamas-Bewertung

Sinn des Yamas-Reviews ist es nicht, eine Empfehlung auszusprechen. Vielmehr möchte ich hierbei praktisch mich den Yamas nähern und sie zu begreifen versuchen, indem ich sie in meinen Alltag stärker einbinde. Alle Mitleser sind herzlich eingeladen, ihre eigene Einschätzung in den Kommentaren zu hinterlassen (keine Angst, wenn ihr das Buch nicht kennt, es sollen noch viele andere Yamas-Reviews folgen).

Insgesamt gebe ich dem Roman noch 3 Yamas.
Was würdest du geben?

Yamas-Wertung für Haruki Murakamis Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt
Ein spannender Roman, der gekonnt Unterhaltung mit hintergründig philosophischen Gedanken verbindet
Ahimsa2 Oms
Satya4 Oms
Asteya3 Oms
Brahmacharya1 Oms
Aparigraha2 Oms
Gesamtwertung3 Oms

23. Oktober 2011
von Stephan
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Der Herbst ist golden in Hard-Boiled Wonderland

Das Wetter der letzten Tage war extrem gut, umso ärgerlicher, dass ich an nahezu allen Tagen relativ lange im Büro war. Die Zeit auf der Matte war auch eher kurz bemessen und meine Motivation etwas niedriger als sonst.

Der goldene Herbst

Außerdem hatten wir Besuch, so dass mein halbnacktes Herumturnen im Wohnzimmer auch kaum angemessen gewesen wäre (im Schlafzimmer war keine Alternative, denn da haben die Kinder geschlafen, die dem Gast Platz gemacht haben). In der nächsten Woche haben wir noch einmal für drei Nächte Besuch – vielleicht schiebe ich dann etwas Meditation ein. Die Headspace-App (ein Tipp von Caro) macht jedenfalls einen guten Eindruck. Im Gegensatz zu Chopras Meditation könnte das wirklich etwas für mich sein.

In der nächsten Woche werde ich übrigens ein langes Wochenende haben (dank ein paar Urlaubstagen und dem Feiertag am ersten November). Womöglich kann ich hier meine Motivation wieder etwas aufladen. Mit ein bißchen Glück habe ich bis dahin auch mein aktuelles Buch: Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt ausgelesen.

Im Moment lese ich während der Pendelei und der Mittagspause begierig diese etwas außergewöhnliche Geschichte von Haruki Murakami, den ich mit diesem Buch für mich entdecke (und damit anscheinend sehr spät dran bin). Zwischen den Zeilen tauchen auf äußerst intelligent verwobene Art und Weise Sinnfragen auf, die sich nicht nur die Charaktere, sondern auch der Leser sicherlich schon hundertfach gestellt haben. Wer etwas für tiefgehende Literatur übrig hat, die jedoch nicht so schwer verdaulich wie die russischen Meister ist und dafür etwas Phantastik mitbringen, dürfte bei dem Japaner einen interessanten neuen Autor finden.

Natürlich habe ich nicht vergessen, dass ich über Den Yogaweg des Patanjai noch etwas berichten wollte. Das kommt noch, sobald ich mir eine Meinung gebildet habe.

7. November 2010
von Stephan
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Ich bin ein Grhasta

Gestern habe ich wieder einmal begonnen, Yoga Mala zu lesen. Ich bin demnach wohl derzeit ein Haushälter, oder auch Grhastha/Grihastha (das steht übrigens auf Seite 9 in einer Fußnote).

Gregor Maehle (der auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegt), schreibt über diese Haushälter in Ashtanga Yoga – Practice and Philosophy

The Vinyasa Yoga described in that text was the ideal form of Patanjali Yoga for householders, since it required only around two hours of practice a day.

(Die in diesem Text beschriebene Form sei die ideale Form des Patanjali Yoga für Haushälter, da sie nur zwei Stunden Übung am Tag erfordere.)

Das erscheint mir etwas viel, besonders vor dem Hintergrund, dass derzeit etwa 15 Minuten am Tag äußerst praktikabel erscheinen – mehr ist fast nie drin (meist aus zeitlichen Gründen, manchmal siegt aber auch der innere Schweinehund unabhängig von meiner verfügbaren Zeit).

Immerhin komme ich so jede Woche auf über 90 Minuten. Das ist sicher ein guter Aufhänger auf der Suche nach einer neuen Herausforderung für 2011.

20. Januar 2010
von Stephan
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99% Praxis, 1% Theorie

In den letzten Tagen habe ich fleissig meine Suryas gemacht, so dass ich inzwischen bei 125 angekommen bin. Allerdings war es hier reichlich still in der Zeit, getreu dem Motto 99% Praxis, 1% Theorie.

In der Tat habe ich nichts aufregendes zu berichten, zwei bis drei Tage schaffe ich aktuell eine – für mich – etwas längere Praxis (im Grunde die kompletten Standpositionen bis Dandasana) und an den restlichen Tagen eben nur die Sonnengrüße.

Mit How Yoga works bin ich nur ein paar Seiten vorangekommen. Leider, denn es ist ein wirklich interessantes Buch, aber zu schnell möchte ich es nicht lesen, um die Inhalte für mich auch nocheinmal selbst zu reflektieren.

Im Netz bin ich zufällig über ein interessantes (englischsprachiges) Forum gestolpert. Ich überlege jetzt, ob ich für eine Anmeldung genug Zeit habe, oder ob ich zunächst meine 99% voll machen sollte.

1. Januar 2010
von Stephan
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Es geht weiter - Ein herzliches Willkommen 2010

In den Tagen nach Weihnachten lag ich mit meiner Schachtel Antibiotika so lange und oft wie möglich im Bett. Sicherlich waren das keine optimalen Bedingungen, um gute Vorsätze zu schmieden und schlaue Gedanken über das letzte Jahr in den reichlich verschleimten Gehirnwindunden zu denken. Das war aber auch gar nicht nötig, denn so unzufrieden, dass ich mein Leben vom 31.12. auf den 1. Januar auf den Kopf stellen wollen würde, bin ich nicht.

In irgendeinem Blog bin ich über das Buch How Yoga Works gestolpert und habe die ersten Kapitel angefangen. Ab der ersten Seite fühlte ich eine leichte Inspiration, die weiter wuchs, je mehr ich in der Geschichte vorankam. Trotz der letzten Ausläufe (im wörtlichen Sinne) meiner Erkältung habe ich dann heute Abend auf der Matte 5xA, 2xB und ein paar einfache Asanas gemacht.

Insgesamt höchstens eine Viertelstunde, aber da will ich gar nicht zu ehrgeizig sein. Wenn ich es im Januar schaffen sollte, jeden Tag wenigstens ein paar Sonnengrüße zu machen (Samstage und Mondtage sind natürlich frei), dann wäre ich schon mehr als glücklich. Drei Tage die Woche sind mein Ziel.

Das bedeutet, dass morgen schon mein erster “freier” Tag ist. Die freie Zeit will ich endlich dazu nutzen, wieder mehr gedruckte Werke (allem voran fiktionale und nicht-fiktionale Bücher) zu lesen.

Damit dieses Blog nicht zu kurz kommt, habe ich mir tatsächlich eine neue Kamera mit ordentlichem Weitwinkelobjektiv bestellt, damit ich auch mal die ein oder andere Asana auf der Matte festhalten kann und zur Dokumentation des Fortschritts (oder Verfalls) meiner Praxis.

Darüber hinaus bin ich noch reichlich konzeptlos, welche Änderungen hier passieren werden, eigentlich bin ich wirklich ganz zufrieden.

Herzlich willkommen im neuen Jahr! Willkommen, 2010!