Das neue Jahr ist gnädig. Zum einen bringt es einen Tag mehr mit, an dem wir unsere Vorsätze in die Tat umsetzen können, zum anderen kann man mit geschickt platzierten wenigen Urlaubstagen richtig viel frei haben. Zum Beispiel, um mehr Yoga zu machen.
Wer nach traditionellem Muster Yoga übt, der stellt, setzt und legt sich in der Regel sechsmal die Woche auf seine Matte. Ausgenommen sind lediglich Samstage (bzw. ein frei wählbarer Tag, falls Samstag nicht klappt) und die sogenannten Mondtage: Voll- und Neumond.
Der Mondkalender 2012 zeigt, auch die Mondtage in diesem Jahr liegen günstig, vorausgesetzt man nimmt sich den Samstag frei. Lediglich ein Samstag im April ist ein Mondtag, abgesehen davon sind alle anderen Samstage mondfrei. Daher sind alle Samstage (jede Woche) und beinahe alle Mondtage (fast genau alle 14 Tage) frei von Asana und lassen Zeit für spirituelle Auseinandersetzungen oder Pranayama.
Das bedeutet, dass obwohl 2012 366 Tage mitbringt, eigentlich für Asana nur 299 in Frage kommen. Das sind per Definition 67 “Urlaubstage”. Wer sich also vorgenommen hat, endlich eine traditionelle Yoga-Praxis in seinen Alltag einzubauen, hat es in diesem Jahr so leicht wie sonst fast nie. Die ersten vier Tage habe ich es bislang tapfer auf meine Matte geschafft, 295 Chance verbleiben, meinem inneren Schweinehund zu zeigen, wer hier das Sagen hat.
