Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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4. January 2012
von Stephan
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Zahlenspiele mit dem Mond 2012

Das neue Jahr ist gnädig. Zum einen bringt es einen Tag mehr mit, an dem wir unsere Vorsätze in die Tat umsetzen können, zum anderen kann man mit geschickt platzierten wenigen Urlaubstagen richtig viel frei haben. Zum Beispiel, um mehr Yoga zu machen.

Wer nach traditionellem Muster Yoga übt, der stellt, setzt und legt sich in der Regel sechsmal die Woche auf seine Matte. Ausgenommen sind lediglich Samstage (bzw. ein frei wählbarer Tag, falls Samstag nicht klappt) und die sogenannten Mondtage: Voll- und Neumond.

Der Mondkalender 2012 zeigt, auch die Mondtage in diesem Jahr liegen günstig, vorausgesetzt man nimmt sich den Samstag frei. Lediglich ein Samstag im April ist ein Mondtag, abgesehen davon sind alle anderen Samstage mondfrei. Daher sind alle Samstage (jede Woche) und beinahe alle Mondtage (fast genau alle 14 Tage) frei von Asana und lassen Zeit für spirituelle Auseinandersetzungen oder Pranayama.

Das bedeutet, dass obwohl 2012 366 Tage mitbringt, eigentlich für Asana nur 299 in Frage kommen. Das sind per Definition 67 “Urlaubstage”. Wer sich also vorgenommen hat, endlich eine traditionelle Yoga-Praxis in seinen Alltag einzubauen, hat es in diesem Jahr so leicht wie sonst fast nie. Die ersten vier Tage habe ich es bislang tapfer auf meine Matte geschafft, 295 Chance verbleiben, meinem inneren Schweinehund zu zeigen, wer hier das Sagen hat.

28. July 2010
von Stephan
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Verwirrter Mondkalender

Ich hätte mich bereits am Sonntag Abend wundern sollen, weshalb allerorten von einem Mondtag oder sogar Guru Purnima die Rede ist: Beim Abschreiben der Voll- und Neumondtage in meinen Kalender muss sich ein Fehler eingeschlichen haben, denn ich habe den heutigen Dienstag fälschlicherweise für meinen freien Tag gehalten. Pustekuchen.

Sonntag war meine Praxis miserabel, ja sogar erbärmlich. Vielleicht lag es einfach daran, dass mein Körper diese 14-täglichen Pausen schon verinnerlicht hat und besser als ich wusste, dass eigentlich kein Yoga auf dem Plan stehen sollte. Vielleicht war ich aber auch einfach nur müde.

Generell ist mir das Konzept der vorgeschriebenen Pausentage weiterhin sehr sympathisch. Samstags und an Voll- bzw. Neumondtagen gibt es keine Asanas. Allerdings ist das auch nur dann sinnvoll, wenn man einen verläßlichen Kalender zu Rate zieht. Ich habe mal meine Mondtage in meinem Surya-Tagebuch farblich hervorgehoben, damit eine solche Verwechslung nicht mehr passiert.

In diesem Jahr gibt es noch 10 Mondtage (davon fallen 2 auf einen Samstag) und 22 Samstage (davon 2 Mondtage), macht also 30 Tage ohne Yoga – laut Plan. Mal sehen, wie viele es wirklich werden.