Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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7. Juli 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #32

Fussball, Essen, Asana – die Woche im Netz war wieder sehr bewegt, hier meine persönlichen Highlights:

3. Juni 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #29

Ebenso wie Neujahr ist der Beginn des Sommers bestens geeignet, gute Vorsätze zu machen. Die Links der Woche können hierbei sicher hilfreich sein:

20. Mai 2012
von Stephan
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Dem Mondtag davonlaufen

Heute ist Neumond und in der traditionellen Ashtanga-Folge ein Asana-freier Tag. Statt mich allerdings spirituell weiterzubilden und zum Beispiel die Gita zu lesen, habe ich ds schöne Wetter zum Anlass genommen, nach vielen Jahren mal wieder die Laufschuhe zu schnüren.

Wer hier mitliest, weiß, dass ich a) ein Fan von Statistiken und b) ein Gadget-Verliebter Technik-Nerd bin. In Kombination bedeutet das, dass ich natürlich auch zum Laufen die passende App für mein iPhone habe: Runtastic Pro.

Mein erster Runtastic-Lauf Die Sonne schien, meine Motivation war groß, also machte ich mich auf die Beine und… stellte bedauerlicherweise schon nach wenigen Hundert Metern fest, dass ich extrem außer Puste und konditionell am Ende bin. Die etwa 5 Kilometer in über einer halben Stunde waren dann aber zum Glück nicht so miserabel wie es sich zu Beginn des Laufs anfühlte.

Auch wenn im Yoga immer mal wieder die Oberschenkel benutzt werden, so waren meine nach dem Lauf butterweich. Wahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass ich doch mehr am Schreibtisch sitze, als mir gut tun dürfte.

Woher stammt eigentlich meine Motivation für das Laufen? Beim Yoga, speziell dem Ashtanga, sind Statistiken eher selten angebracht. Ich habe zwar meine Sonnengrüße wunderbar damit nachvollziehen können, doch für die Primary Series eignet sich Statistik nicht. Meine Praxis möchte ich dann doch nicht (mehr) quantifizieren. Allerdings ist mein Ego noch so groß, dass es sich am reichlich quantifizierbaren Bauchumfang (und der passenden Zahlenkombination meiner Waage) stört.

Gewichtsverlauf Anfang 2012

Erstaunlicherweise habe ich, trotz einiger (zugegeben halbherziger) Versuche der Ernährungsumstellung keine wirklich Änderung meines Gewichts beobachten können. Die Werte der letzten Wochen sind sogar erstaunlich deckungsgleich mit denen des gesamten letzten Jahres.

Um also das Ego zu befriedigen bedeutet dies für mich, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Dazu gehört – vielleicht – auch das Laufen. Mal sehen, wie viele Läufe mit Runtastic ich tatsächlich durchhalte und ob sich Maßband und Waage davon beeindrucken lassen.

25. Februar 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #15

Diese Woche scheint das Netz voller Ashtanga. Überhaupt gibt es jede Menge interessanter Beiträge, scheinbar ist der Winter wirklich langsam vorbei:

Eine ältere Dame macht Yoga an der Bushaltestelle

28. Januar 2012
von Stephan
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Wie wenig mich motivierende Bilder motivieren

Vielleicht war es das Video von Michael Stusser, vielleicht aber auch die in den letzten Wochen gesteigerte Zahl von Hochglanz-Yogabildern auf diversen Tumblr-Seiten, doch ich merke immer mehr, dass mich Bilder von Menschen in fortgeschrittenen Asanas kaum motivieren und nur selten beeindrucken. Getreu dem Motto, sich physisch und psychisch mal wieder ordentlich fordern zu lassen scheinen die meisten Yogabilder selbstverliebte und körperbetonte Variationen von Mein Haus, mein Auto, mein Pindasana.

Damit ihr mich nicht falsch versteht, es ist nichts falsch daran, selbstverliebt zu sein. Im Gegenteil ist sich selbst zu lieben eine bemerkenswert wichtige Eigenschaft um Zufriedenheit im Leben zu erlangen. Nur wirken die Bilder von jungen, gelenkigen (und in der Regel äußerst attraktiven) Menschen, die komplizierteste Asanas Schangenmenschen gleich mit überwältigender Leichtigkeit einnehmen auf mich nicht motivierend sondern inzwischen beinahe langweilig. Vielleicht aber auch einfach surreal.

Das Video von Michael Stusser hingegen erinnert mich stark an meine eigene Praxis und ist mir um ein Vielfaches näher als diese flexiblen jungen Dinger. Ich kann es mir immer wieder ansehen und denke mir, wie schön diese Praxis im Kern ist, auch wenn die Asanas nicht einwandfrei ausgeführt werden. Aber im Yoga geht es ja auch nicht darum, wer tiefer in eine Rückbeuge gehen, seine Wirbelsäule weiter drehen oder länger auf einer Hand balancieren kann. Zumindest nicht in meinem Yoga.

Natürlich sind solche Bilder beeindruckend anzuschauen, doch mit meinem Yoga haben sie nichts gemein. Für all jene, die keine eigene Yoga-Praxis haben und mit solchen Eindrücken von Yoga konfrontiert werden dürfte die Wirkung wohl auch eher abschreckend als motivierend sein.

Wie geht es euch, sind solche Hochglanz-Yogabilder für euch motivierend oder was passiert in euch, wenn ihr diese Bilder betrachtet?

1. Januar 2012
von Stephan
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Auf in ein erfülltes Jahr 2012 und eine Active Yogamatte gewinnen

Wie ist es mit deinen Vorsätzen aus dem letzten Jahr? Hast du geschafft, was du dir vorgenommen hast? Falls nicht, brauchst du vielleicht ein wenig Motivation für das neue Jahr?

Gewinn eine Active Yogamatte für 2012

Pascal und Robin haben mir eine Active Yogamatte zur Verfügung gestellt, die ich gerne an meine Leser verlosen möchte, sozusagen als Motivationshilfe.
Was ihr dafür tun müsst?

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22. Mai 2011
von Stephan
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Yoga passiert abseits der Matte

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Yoga zumeist gleichbedeutend mit Asana. Manchmal fallen auch erfahrene Yogi(ni)s auf dieses Vorurteil herein. Eco Yogini berichtet von ihrem schuldbewusstes Yoga-Geheimnis, in welchem ich mich wiederfinden kann.

Die letzte Woche war Asana-arm, da familiäre Verpflichtungen anstanden und ich sowohl etwas Yoga-müde als auch Trainings-müde war.

Vermutlich ist es die “always-on”-Einstellung des 21. Jahrhunderts oder der latente Zwang, immer produktiv zu sein. Doch gerade im Yoga lernen wir ja, uns in die Situation zu ergeben. Nichts zu erzwingen sondern unsere eigenen Grenzen zu spüren und hinzunehmen. Womöglich gibt es eine Zeit für Asana und eine Zeit für Müßiggang.

Sicher ist es gut, über die nötige Disziplin zu verfügen und eine Regelmäßigkeit in seine Praxis zu bringen. Bisweilen ist es aber auch richtig und gut, etwas Abstand vom Alltag, von selbstverständlichen Gewohnheiten zu nehmen, um diese wieder richtig wertschätzen zu können. So habe ich nahezu eine Woche lang keine Gelegenheit geschaffen, meinen Körper zu bewegen, was dazu geführt hat, dass die Rufe meiner Knochen nach Asana immer lauter wurden.

Nachdem ich heute eine halbe Stunde auf der Matte zugebracht habe, geht es mir zugegeben besser. Ich freue mich schon auf morgen und natürlich ganz besonders auf Donnerstag, wenn ich wieder in Gesellschaft Asana machen werde.

Manchmal ist es besser, bewusst eine Pause zu machen, als halbherzig die Zähne zusammenzubeißen und mit geschlossenen Augen weiterzumachen. Dadurch wird der Blick für das Wesentliche geschärft und unsere beschränkte Zeit nicht ohne Sinn und Verstand vergeudet.

Wir sehen uns auf der Matte. Und nicht vergessen:

Don’t let yoga ruin your life.
(David Swenson)

4. März 2011
von Stephan
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Erkenntnis der Woche: Ohne Feierabend kein Yoga

Ohne Feierabend kein Yoga. Zumindest nicht für einen Feierabendyogi. Neben den sicherlich noch verschmerzenden Halsbeschwerden und den Kinderkrankheiten sorgte vor allem der extrem kurze Feierabend dafür, dass ich in dieser Woche noch weniger wie ein Yogi daherkomme als in anderen Wochen.

Eine Handvoll Sonnengrüße in sieben Tagen, Unlust auf der Matte und außer mehr oder minder guten Vorsätzen haben dazu geführt, dass ich körperlich doch etwas abgebaut habe. Die sonst kaum merkliche Grundspannung ist weg und ich fühle mich wie ein nasser Sack, wenn ich am Schreibtisch sitze. Hinzu kommt, dass meine jeweils nur kurzen Zwischenspiele auf der Matte mir gezeigt haben, dass jedes einzelne Gelenk und jeder Muskel sein bestes gegeben hat, steif und kurz zu werden.

Heute ist Mondtag, gefolgt von einem Samstag. Ich nehme etwas Abstand von der Arbeit und am Sonntag kann ich dann auch ohne Feierabend hoffentlich wieder zumindest teilweise in die Erste Serie einsteigen.

16. Februar 2011
von Stephan
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Durchhalten - der Winter ist bald vorbei

Alle unsere Kinder schniefen, auch meine Nase sitzt zu. Unser Kinderarzt sagt, jetzt gilt es, durchzuhalten – der Winter ist bald vorbei und dann hat das Immunsystem auch wieder eine Chance, sich zu erholen.

Mein Immunsystem hat sich mit meinem inneren Schweinehund verbrüdert und hält mich erfolgreich fern von der Matte. Dabei ist es so hilfreich, mit ein paar tiefen Ujjayi-Atemzügen die Nebenhölen wenigstens für kurze Zeit frei zu bekommen.

Auch die schärfste Konkurrentin meines Yoga musste heute eine Auszeit nehmen. Mir hat es schon gereicht, wie gerädert ich mich am Montag nach dem Training gefühlt habe.

Meine Pläne für eine sattwige Woche direkt im Anschluß an Karneval werden sich im übrigen wohl etwas verschieben. Nicht viel, nur wenige Tage. Statt von Mittwoch bis Mittwoch werde ich vermutlich von Sonntag bis Sonntag ausschließlich sattwiges Essen zu mir nehmen. Grund dafür sind ein paar geschäftliche Termine, die sicherlich auch mit Nahrungsaufnahme in nicht-sattwig-orientierten Lokalitäten zu tun haben werden.

Bislang ist mein Essensplan allerdings auch noch recht dünn: Mir fehlt es einfach an schlauen Ideen für Rezepte. Neben Naturjoghurt, Bananen und Vollkornbrot mit Ghee muss ich mir noch ein paar Dinge einfallen lassen. Ideen oder Vorschläge werden immer gern angenommen :-)

Übrigens ist endlich meine Sigg-Flasche angekommen, jetzt kann ich auch zum Dauer-Hydrierer werden. Mehr dazu jedoch später. Jetzt ab ins Bett und ein paar Stunden Gesundheitsschlaf halten.

21. Januar 2011
von Stephan
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Was für eine müde Woche

Es gibt Menschen, die anderen gerne Ratschläge erteilen. Ein beliebter Ratschlag besteht darin, dass man es nur verstehen muss, seine Zeit gut genug zu organisieren, dann kann man auch alles in einen vielbeschäftigten Tagesablauf integrieren.

Solche Tipps sind sicher gut gemeint, doch mit einem zwei kleinen Kindern kann die Welt manchmal ganz anders aussehen. Diese Woche war geprägt von viel Arbeit und wenig Schlaf, was in Kombination dazu führt, dass ich in der freien Zeit überwiegend müde und matt war.

Der krönende Abschluß der Woche hätte eigentlich darin bestanden, mit zwei guten Freunden ein Filmevent (ja, genau so etwas) im Kino zu besuchen. Im Endeffekt waren wir jedoch alle zu müde und kränklich, um tatsächlich dorthin zu gehen (immerhin war der Beginn erst um Viertel vor Elf, dann zwei Filme, etwas quatschen und die Kinder wecken zuverlässig um etwa 7 Uhr). Sicherlich vernünftig, aber dennoch Schade.

Mit Ausnahme von Dienstag und Mittwoch (wir erinnern uns, es war Vollmond diese Woche) habe ich brav versucht, meinem Körper etwas Gutes zu tun, doch ist das eigentlich nur am Montag wirklich gelungen. Am Donnerstag habe ich sogar nur einen einzigen Surya geschafft und bin dann ins Bett gefallen.

Der gute Vorsatz für das Wochenende lautet also, die Grundmüdigkeit etwas zu beseitigen, um in der nächsten Woche wieder motivierter durchzuhalten.

15. August 2010
von Stephan
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Es fließt, wenn auch nur kurz

Der Sommer neigt sich anscheinend allmählich dem Ende zu und daher darf Yoga auch wieder ein wenig schweißtreibender sein.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie wenig Motivation ich während der ersten Sonnengrüße habe, doch dann, wenn der Körper erstmal ein wenig warm und die Gedanken fokussiert sind, dann beginnt eine Art Flow und die Asanas reihen sich wie von selbst aneinander. Ja, auch die unangenehmen.

Zu Schade, dass ich derzeit aufgrund einiger privater Dinge mit deutlich höherer Priorität meinem Yoga einfach einen Zeitrahmen geben muss und an nahezu allen Tagen nach etwa 20 Minuten fertig sein will. Immerhin ist meine Yoga-Praxis einigermaßen regelmäßig und ich habe im August bislang erst einen Tag aufgrund von Reiseplänen ausfallen lassen müssen.

30. Juli 2010
von Stephan
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Keine Chance

Die Matte liegt im Wohnzimmer, aber ich sehe keine Chance, dass ich da heute auch nur einen einzigen Sonnengruß absolviere. Ich gebe mich geschlagen, der innere Schweinehund hat – heute – gewonnen.

Morgen ist Samstag, da brauche ich nicht gegen ihn anzugehen, aber Sonntag werde ich sicherlich wieder hoch motiviert Suryas und sonstige Asanas auf die Matte bringen.

25. Juli 2010
von Stephan
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Dicke Luft im heißen Juli

Bislang sieht es nicht gut aus im Juli. Selbst im April war ich häufiger und ausdauernder auf der Matte als in diesem Monat (und hatte ich aufgrund diverser kleiner Zipperlein sogar eine valide Ausrede).

Ich habe das Gefühl, dass ich zu wenig schlafe, zu viel esse, zu viel an meine Arbeit denke und bei weitem zu wenig Zeit für mich und meine Yoga-Praxis aufwenden möchte. Womöglich steht das ja in direktem Zusammenhang mit dem heißen Wetter, wenngleich heute bei unter 20 Grad meine Laune und auch meine Verweildauer auf der Matte quasi gleich Null waren.

Ich habe mich entschlossen, meine Yoga-Praxis ab September durch eine Mitgliedschaft im Sport-Studio zu flankieren. Vormittags habe ab und an ich noch ein Fleckchen Zeit, dass sinnvoll genutzt werden will. Da passt ein wenig Ausdauertraining ganz gut, hoffe ich. Bis dahin schleift sich sicherlich auch meine regelmäßige Surya/Asana-Praxis wieder ein.