Alle Yogis weltweit kennen eine alte Weisheit:
99% Praxis, 1% Theorie
Jetzt hat sich eine regelrechte Bewegung gegründet, die als Wahlspruch haben: Wir sind die 99%. Was genau dahinter steckt, wissen allerdings nur wenige.
Wir sind die 99%
Mit dem Slogan Die Wall Street gehört uns protestieren derzeit Hunderte Menschen in New York gegen die Verursacher der Wirtschaftskrise in den USA. Sie wollen es nicht länger hinnehmen, dass eine Minderheit von 1% die Mehrheit (eben jene 99%) ausbeutet.
We Are The 99% from socially_awkwrd on Vimeo.
Nun kann man sicherlich argumentieren, dass es den 99% in den USA noch immer deutlich besser geht als jenen in Afrika, Indien oder China, doch kann dies keine Rechtfertigung dafür sein, innerhalb eines Landes das Gefälle zwischen Arm und Reich zu verstärken, wo wir andererseits Unmengen von Geld in die Beseitigung solcher Gefälle investieren spenden.

Occupy Wall Street
Wer zur Zeit in New York ist, wird merken, dass die Wall Street besetzt ist. Nur kurioserweise bemerken weder wir in Deutschland noch die meisten Amerikaner etwas von diesem Thema. Es scheint, dass diese kleine Revolution nur auf Twitter und im Internet stattfindet, kaum aber in der Wahrnehmung der Menschen.
Ob man die Aktion begrüßt oder nur irritiert den Kopf schütteln kann, auch diese Aktivisten versuchen nichts weiter, als die Welt ein wenig besser zu machen:
Wir wollen Frieden für alle; unabhängig von seiner Identität, weil wir alle Menschen sind und weil es keinen anderen Grund dafür gibt. Allerdings wurde diese Freiheit den Menschen weitgehend genommen und langsam aufgelöst, wann immer wir auch wütend wurden.
Man sagt, dass Geld die Kontrolle über Politik genommen hat. In Wahrheit, sagen wir, Geld war immer ein Teil des politischen Systems. Eines Systems, basierend auf Haben und nicht Haben. Wo Ungleichheit systemimmanent ist, wird es unweigerlich zu Situationen führen, wo die Besetzenden immer einen Weg zum Regieren finden werden, sei es mit Schwert oder mit Dollar.
Quelle
