Die Umstellung auf Sommerzeit ist ein Thema, über das man trefflich streiten kann. Ich komme jedenfalls jetzt wieder häufiger im Hellen nach Hause und konnte die Motivation heute zumindest teilweise ganz gut auf die Matte fokussieren.
Morgen ist ein Mondtag, das bedeutet also kein Yoga für mich. Im Grunde bin ich durch das Wetter aber so voller Energie, dass ich genausogut morgen wieder meine Matte ausrollen und die Sonne grüßen könnte. Das werde ich jedoch nicht machen, dafür ist mir – im Moment – das Prinzip zu wichtig.
An allen Tagen, auch wenn ich absolut keine Lust habe, möchte ich meine Sonnengrüße machen, um eine gewisse Routine in meine Praxis zu bringen. Das bedeutet für mich auch, eine gewisse Routine in meine Ruhepausen zu bringen. Das kommt mir die Pausenregel im Ashtanga Yoga (nicht am Samstag und nicht bei Voll- und Neumond Asana praktizieren) ganz recht. Dadurch fällt die unberechenbare Lust etwas zu tun aus der Gleichung heraus. Meine Lust auf dies oder jenes ist nämlich häufig wankelmütig.
Ab April werde ich mir wohl einen anderen Schwerpunkt überlegen. Sonnengrüße habe ich jetzt drei Monate lang gemacht und bin rechnerisch sehr gut dabei (über ein Viertel habe ich nach nicht mal einem Vierteljahr hinter mir). Heute gab es 5+2 und als Belohnung Sirsasana. Womöglich wird der Kopfstand mein Begleiter im April? Oder doch – wie schon früher geplant – ein paar sitzende Asanas? Oder eventuell auch Kraft in der Körpermitte (hat jemand Navasana gesagt?) oder Balancen im Stehen?
