Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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Kichererbsenwaffeln

17. März 2011
von Stephan
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7 Tage sattwig - Tag 5

Der fünfte Tag.

Die Empfehlung des Tages lautet 100 Days of Real Food. Wer sich gerne gesund ernähren möchte, aber kein Yoga-Fanatiker ist, kann den 10 Day Pledge machen: 10 Tage ohne industriell verarbeitete Nahrungsmittel.

Tag 5

Mein Tag begann wunderbar, wieder einmal geweckt von einem gelangweilten Säugling und gefolgt vom spontanen Waffeln backen, doch die Waffeln waren erst für das Mittagessen.

Frühstück

Nachdem Baby und ich fertig waren, habe ich den Waffelteig angerührt:

  • 75g Kichererbsenmehl
  • 75g Weizenmehl
  • 1/2 Teelöffel Asa Foetida
  • knapp einen Viertelliter Wasser
  • 2 Eßlöffel Ghee
  • etwas Salz

Der Teig konnte in Ruhe quellen während ich das zweite Kind frühstücksfein gemacht habe. Die vier resultierenden Waffeln schmeckten deutlich anders als erwartet und wurden daher auch nicht eingeladen, mit in den Kindergarten zu gehen, sondern sollten mein Mittagessen werden. Zum Frühstück gab es wieder einmal Honigbrote. Diesmal zwei davon.

Im Büro gab es dann einen Yogi-Tee und ein leckeres Glas frischen Orangensaft und eine Handvoll Cashews.

Mittagessen

Die Waffeln wurden zu einem geschmacklich wirklich gewöhnungsbedürftigen Mittagessen. Vor allem mit einem Wildbraten und dunkler Soße könnte ich sie mir in Zukunft gut vorstellen ;-)

Die Menge war jedoch nicht sonderlich zufriedenstellend, so dass ich am Nachmittag einen Joghurt mit Haferflocken und Urgetreidemüsli gegessen habe.

Abendessen

Das Abendessen war besonders lecker. Eine Tasse Reis im Topf mit einer Möhre, einer halben Paprika und einigen Rosinen, gewürzt mit Petersilie, Salz, Pfeffer und ordentlich Kurkuma so wie sonst Reis pur gekocht (ab in den Topf, doppelte Menge Wasser dazu, aufkochen lassen, Herd abstellen, Deckel drauf, warten). Das war wirklich lecker und mehr als ausreichend.

Gemüsereis

Fazit Tag 5

So langsam schmeckts. Wie bereits angemerkt, hätte ich mit ein wenig guter Planung diese sieben Tage deutlich besser machen können, doch ich finde, dass ich insgesamt auf einem ganz guten Weg bin. Zugegeben, einen wirklichen Erkenntnisgewinn am Ende der sieben Tage erwarte ich mir nicht, aber dafür erlange ich vielleicht die Gewissheit, dass ich noch einmal eine sattwige Woche probieren sollte.

Asana waren heute wieder sehr kurz, ebenso wie meine Tippelschritte in Bezug auf das Thema Meditation. Ich glaube, dass ich sogar drei Minuten geschafft habe. Für die Zeit nach der sattwigen Wochen werde ich versuchen, Meditation etwas gezielter in meine Tages- oder zumindest die Wochenplanung einzubeziehen.