Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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22. Februar 2010
von Stephan
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Yogi frisst Sonnengrüße

Kann man zu viele Sonnengrüße machen? Vielleicht. Habe ich zu viele Sonnengrüße gemacht? Nicht unbedingt. Ich habe jedoch das Gefühl, dass ich bei all den Suryas ein wenig das eigentliche Yoga (in Form von Asanas) aus den Augen verloren habe.

Januar und Februar betrachte ich als meine persönliche Vorbereitung auf mein Yoga-Jahr. Die Sonnengrüße (inzwischen 332, also knapp ein Sechstel meines Jahrespensums) haben spürbar dafür gesorgt, dass ich etwas stärker geworden bin. Das war aber nicht das eigentliche Ziel von Yoga, hilft aber dennoch ungemein bei einigen Asanas.

Meine Dienstage und Donnerstage sollen weiterhin meine “längeren” Einheiten auf der Matte sein. Insgesamt werde ich aber nicht mehr versuchen, Sonnengrüße zu fressen1, sondern bewusster Sonnengrüße in die Gesamtpraxis einzubauen. Es müssen ja nicht immer zehn am Stück sein!

Meine heutigen 5+3 Suryas waren zwar ok, aber nicht wirklich gut. In der Konsequenz steht morgen meine seit längerem geplante P.M. Yoga Wiederholung an. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Rodney Yee und ein entspanntes Hinübergleiten vom Feierabend in die Nacht.

1 Läufer fressen Meilen, Bodybuilder Eisen und ich, als Feierabendyogi, fresse eben Sonnengrüße.