Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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1. Februar 2013
von Stephan
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Fit im Februar - #FiFeb

Der Monat Februar ist bekanntlich der kürzeste Monat des Jahres. Daher eignet er sich wunderbar, um eine Challenge (neudeutsch für: Herausforderung) anzunehmen. Kristin von Selbstbewusstleben hat eine solche Challenge ins Leben gerufen. Bodyrock ist zwar eher nicht so mein Ding, aber nach einem langen Winter wieder in die Gänge zu kommen, scheint mir erstrebenswert. Also bin ich dabei.

Spätestens in einer Woche bereue ich sicherlich, öffentlich behauptet zu haben, dass ich im Februar jeden Tag gesund essen und sportlich sein werde. Erfahrungsgemäß helfen jedoch wenige Dinge so gut, Ziele auch tatsächlich zu erreichen, wie selbstgewählter sozialer Druck.

Also, für die nächsten Wochen soll täglich Yoga (oder verschiedene sportliche Betätigungen) auf dem Plan stehen. Genauere Vorstellungen habe ich noch nicht, was eigentlich die Wahrscheinlichkeit senkt, dass ich es schaffen werde. Vielleicht mache ich mir am Wochenende noch ein paar Gedanken dazu, wie ich meine Tage strukturieren sollte.

1. Februar

Insgesamt war der Tag gar nicht so schlecht: Eine Dreiviertelstunde Hörsport am Nachmittag und eine halbe Stunde Ashtanga (mit Kino, Standpositionen und äußerst knappe Abschlußsequenz) am, richtig, Feierabend.

Ernährungstechnisch gab es keine größeren Fehltritte, das Biryani heute Abend wird jedoch geliefert. Wenn so die nächsten 27 Tage verlaufen, dann ist der Winterspeck hoffentlich pünktlich zum Frühlingsanfang wieder weg und – viel wichtiger – meine Kondition und Willenskraft lässt auch mal wieder eine längere Yoga-Runde zu.

Über Hörsport muss ich unbedingt bald mal etwas schreiben, das macht jede Menge Spaß. Auch über mein Yoga gibt es mit zunehmender Praxis auch wieder mehr zu lesen. Bestimmt.

16. Dezember 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #53

Willkommen zur wahrscheinlich vorletzten Ausgabe des Jahres. Mit einem Auge schauen wir auf Weihnachten, das andere schielt schon mal ins Neue Jahr hinein.

Und immer schön an die Fische denken:


30. Juni 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #31

Die Tage werden kürzer, es geht wieder auf den Winter zu. Vielerorts wird schon ein Zwischenfazit für 2012 gezogen, also eine gute Zeit, seine eigenen Vorsätze für dieses Jahr zu prüfen. Oder neue zu schmieden, denn davon halten die Links der Woche jede Menge bereit:

1. Januar 2012
von Stephan
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Auf in ein erfülltes Jahr 2012 und eine Active Yogamatte gewinnen

Wie ist es mit deinen Vorsätzen aus dem letzten Jahr? Hast du geschafft, was du dir vorgenommen hast? Falls nicht, brauchst du vielleicht ein wenig Motivation für das neue Jahr?

Gewinn eine Active Yogamatte für 2012

Pascal und Robin haben mir eine Active Yogamatte zur Verfügung gestellt, die ich gerne an meine Leser verlosen möchte, sozusagen als Motivationshilfe.
Was ihr dafür tun müsst?

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2. Januar 2011
von Stephan
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Gute Vorsätze, schlechte Vorsätze

Neue Jahre fangen häufig mit vielen guten Vorsätzen und Zielen an. Natürlich bin ich da keine Ausnahme – heute auf der Matte kam mir die Frage in den Kopf, was denn mein Yoga-Ziel für 2011 wäre.

Im letzten Jahr habe ich mir als Ziel gesetzt, eine regelmäßige Yogapraxis zu etablieren und dabei mindestens 2000 Sonnengrüße zu machen. Das hat erfreulicherweise geklappt und jetzt juckt es mich an jedem Feierabend in den Gliedern, tatsächlich Yoga zu machen. Doch was kommt als nächstes?

Geprägt durch meine NLP-Vergangenheit und dem Alltag in einem prozessorientierten Weltkonzern bin ich bestrebt, alle Ziele – und damit auch Vorsätze – quantifizierbar oder auch messbar zu gestalten. Eine Zahl wie 2000 lässt sich am Jahresende deutlich besser überprüfen, als “mehr” Yoga, “mehr” Bloggen, “gesünder” essen oder “glücklicher” sein.

Im Grunde sollte ein Vorsatz nie mit einem Komparativ gebildet werden. Wenn ich mehr Yoga machen will, schaue ich mir an, wie viel Yoga ich denn im letzten Jahr gemacht habe (einmal die Woche, jedesmal nur eine halbe Stunde) und formuliere dann als Ziel beispielsweise:

Ich werde im Jahr 2011 zweimal die Woche für je 40 Minuten Yoga machen.

Das ist positiv, messbar, relativ spezifisch, in der Regel erreichbar und sicherlich für jeden attraktiv (oder etwa nicht?). Aber ist es tatsächlich sinnvoll, Yoga in solch eine Korsage zu zwängen?

Für mich als Anfänger ist es das, denn es gibt mir einen gewissen Halt und Orientierung, um meine ersten Yoga-Schritte alleine gehen zu können. Ohne diese Rahmen würde meine Praxis vom Rest meines Alltags einfach erdrückt. Sicherlich habe ich auch zahlreiche (halbfertige) Vorsätze in meinem Bauch die alle ein “mehr” (z.B. Sport) oder “weniger” (z.B. Bauchumfang) beinhalten. Doch die mir wirklich wichtigen Vorsätze und Ziele, die sind deutlich konkreter als das.

Als Feierabendyogi möchte ich an Silvester 2011 gerne einen Eintrag darüber schreiben, wie ich

  • die Primary Series komplett mindestens sechsmal am Stück gemacht habe.
  • meinen Bauchumfang auf 95 cm reduziert habe.
  • mich beruflich erfolgreich weitergebildet habe.

Andererseits ist Yoga so etwa wie Olympia – dabeisein ist alles. Müssen ehrgeizige Ziele dann wirklich sein (das erinnert mich daran, dass ich immer noch darüber schreiben wollte, weshalb ich mit den 2000 Suryas am Ende dann doch nicht so glücklich war)?

Was sind eure Vorsätze für das neue Jahr? Habt ihr konkrete Ziele oder bleibt ihr eher unspezifisch? Mehr Asana oder eher weniger, dafür dann mehr Aufmerksamtkeit für Yama/Niyama oder die fünf anderen Glieder?

Virabhadrasana A - Der Krieger

26. Dezember 2010
von Stephan
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Die magischen 2000 sind geschafft

Am Stephanstag war es soweit, mein Vorsatz für das Jahr 2010, die Surya Challenge 2010 hat ein Ende gefunden. Heute habe ich die letzten notwendigen Sonnengrüße auf die Matte gebracht.

Ich bin ein wenig erleichtert, zugegeben auch ein wenig stolz, und versuche noch meine Gedanken hinsichtlich meines Unterfangens mit den Sonnengrüßen zu ordnen. Es war nicht immer leicht und speziell zum Ende hin ist die Luft etwas raus gewesen.

Yoga ist viel mehr als nur Asana. Yoga ist auch viel mehr als nur starr auf ein Ziel fixiert loszulegen und das Ziel um jeden Preis erreichen zu wollen. Zumindest mein Yoga ist häufig bestimmt vom Aufgeben, dem bewussten Sich-Fallenlassen. Mein Ehrgeiz freut sich natürlich sehr, dass ich die 2000 so einfach erreicht habe. Jedoch um so länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass es eine bessere Erfahrung für mich gewesen wäre, die 2000 nicht zu schaffen.

Möglicherweise ist diese Gefühl auch überschattet von einem melancholischen Schneekoller, den wir in den letzten Tagen im eingeschneiten Haus erlebt haben. Noch ein paar Tage hat dieses Jahr immerhin, vielleicht erhalte ich noch neue Eindrücke; jetzt, da der Druck gewichen ist.

Frank Elstners Buchstaben würden jetzt wohl tanzen, hätte ich zu Beginn des Jahres eine Wette abgeschlossen. Eigentlich war mein Ziel aber, dreimal die Woche Yoga zu praktizieren – das habe ich ebenfalls locker geschafft.

27. Mai 2010
von Stephan
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Eine lange Erst-Vollmond-und-dann-ein-Samstag-Pause

Manche Menschen mögen keine Regeln. Dennoch streben sie eine gewisse Regelmäßigkeit an, ohne sich jedoch Zwängen – oder eben Regeln – unterordnen zu müssen. Ich finde Regeln bisweilen sehr hilfreich, beispielsweise wenn sie mir die Argumentation mit meinem inneren Schweinehund erleichtern.

Der Vorsatz, regelmäßiger Yoga zu machen, begleitet mich schon relativ lange. Aber erst in diesem Jahr (eigentlich seit Januar), habe ich es auch tatsächlich geschafft, eine gewisse Regelmäßigkeit in meiner Praxis herzustellen. Besonders hilfreich war nicht die Regel, wann ich Yoga mache, sondern wann nicht.

Als ich gesagt habe, Donnerstag sei mein Yoga-Tag, hat das häufig geklappt. Leider eben auch manchmal nicht. Jetzt sage ich statt dessen, dass die traditionellen Tage Yoga-frei sind. Das sind alle Samstage und alle Tage, an denen Voll- oder Neumond ist.

Als Konsequenz habe ich von jetzt bis Sonntag eine Yoga-Pause. Auch wenn ich eine große Lust verspüre, Yoga zu praktizieren, versuche ich diese Regel aufrecht zu erhalten. An allen anderen Tagen darf ich Yoga machen, muss es aber auch nicht. Erstaunlicherweise funktioniert dieses “Verbot” bei mir deutlich besser als der Vorsatz, “dann und dann muss ich Yoga machen”.

Inzwischen habe ich auch wieder einen Stand erreicht, an dem ich meinen Rückstand aufgeholt und die letzten zwei Tage im Mai müssen nicht unbedingt sein.

Ohne Zwang macht Yoga noch mal so viel Spaß, bringt deutlich mehr Entspannung und – das ist das erstaunliche – funktioniert fast von selbst.

31. März 2010
von Stephan
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Ein Vierteljahr Sonnengrüße

Als ich am ersten Januar mit meinem Vorsatz für 2010 angefangen habe, konnte ich das Unterfangen noch nicht recht einschätzen. Nach einem Vierteljahr fühlt es sich jedoch schon wie Routine an und gehört zu meinem Tagesablauf wie, ja wie Zähneputzen.

Grob geschätzt folgen nunmehr 225 Tage, an denen ich Sonnengrüße machen werde (67 liegen hinter mir – also habe ich streng genommen weniger als ein Viertel hinter mir und es bliebe noch Puffer für Zwangspausen). Erstmal bleibt es daher bei meiner ursprünglichen Rechnung, dass es etwa 7 Sonnengrüße pro Tag sein müssen.

Ehrlich gesagt bin ich ganz froh, dass ich nicht jetzt schon einen riesigen Vorsprung gegenüber meinem Soll habe, aber auch nicht hoffnungslos hinterherhinke. Tatsächlich ist die eigentliche Absicht hinter meinem Vorsatz, häufiger Yoga zu machen, auch wenn es nur ein paar Sonnengrüße sind. Es geht nicht darum, einfach nur mehr zu machen. Dann würde ich einfach jeden Sonntag 108 Sonnengrüße in Angriff nehmen und wäre in weniger als einem halben Jahr durch.

Im Laufe der letzten drei Monate hat sich übrigens ein interessanter Nebeneffekt eingestellt. Ich habe parallel zu meinen Aufzeichnungen der Sonnengrüße auch mein Gewicht festgehalten. Dabei jedoch ohne akademischen Anspruch: Mal fand die Messung im Schlafanzug statt, mal mit Straßenkleidung. Insgesamt beeindruckend für mich ist, wie kontinuierlich ich in der Lage war, mein Gewicht zu halten, obwohl ich mich beim Essen wahrlich nicht zurückgehalten habe.

Gewichtskurve Q1 2010

Ich habe bewusst nichts an meiner Ernährung geändert und lediglich ein wenig mehr Yoga in mein Leben gelassen. Dennoch scheint sich eine leichte Tendenz abzuzeichnen, dass die Kurve – ganz langsam zwar, aber immerhin – etwas nach unten bewegt. Das wäre nicht schlimm, denn mein Idealgewicht liegt bei 88 Kilo.

Dank der ersten Gehversuche im Ayurveda hat sich unser Gewürzregal gefüllt und womöglich bringen die nächsten drei Monate eine weitere Verbesserung der Lebensqualität mit sich. Mein Körpergefühl ist jedenfalls deutlich besser, auch wenn es zeitlich nicht immer leicht ist, Yoga in meinen Feierabend einzubauen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

1. Januar 2010
von Stephan
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Es geht weiter - Ein herzliches Willkommen 2010

In den Tagen nach Weihnachten lag ich mit meiner Schachtel Antibiotika so lange und oft wie möglich im Bett. Sicherlich waren das keine optimalen Bedingungen, um gute Vorsätze zu schmieden und schlaue Gedanken über das letzte Jahr in den reichlich verschleimten Gehirnwindunden zu denken. Das war aber auch gar nicht nötig, denn so unzufrieden, dass ich mein Leben vom 31.12. auf den 1. Januar auf den Kopf stellen wollen würde, bin ich nicht.

In irgendeinem Blog bin ich über das Buch How Yoga Works gestolpert und habe die ersten Kapitel angefangen. Ab der ersten Seite fühlte ich eine leichte Inspiration, die weiter wuchs, je mehr ich in der Geschichte vorankam. Trotz der letzten Ausläufe (im wörtlichen Sinne) meiner Erkältung habe ich dann heute Abend auf der Matte 5xA, 2xB und ein paar einfache Asanas gemacht.

Insgesamt höchstens eine Viertelstunde, aber da will ich gar nicht zu ehrgeizig sein. Wenn ich es im Januar schaffen sollte, jeden Tag wenigstens ein paar Sonnengrüße zu machen (Samstage und Mondtage sind natürlich frei), dann wäre ich schon mehr als glücklich. Drei Tage die Woche sind mein Ziel.

Das bedeutet, dass morgen schon mein erster “freier” Tag ist. Die freie Zeit will ich endlich dazu nutzen, wieder mehr gedruckte Werke (allem voran fiktionale und nicht-fiktionale Bücher) zu lesen.

Damit dieses Blog nicht zu kurz kommt, habe ich mir tatsächlich eine neue Kamera mit ordentlichem Weitwinkelobjektiv bestellt, damit ich auch mal die ein oder andere Asana auf der Matte festhalten kann und zur Dokumentation des Fortschritts (oder Verfalls) meiner Praxis.

Darüber hinaus bin ich noch reichlich konzeptlos, welche Änderungen hier passieren werden, eigentlich bin ich wirklich ganz zufrieden.

Herzlich willkommen im neuen Jahr! Willkommen, 2010!