Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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12. Mai 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #17

Alles Gute zum Muttertag! Während hier die Mutter noch schlummert, schon mal die bemerkenswerten Links der vegangenen Woche.

5. Mai 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #16

Mai und Sonne pur. Wer mag da schon ans Arbeiten denken? Falls du das nicht möchtest, solltest du die Links der Woche lieber erst am Montag lesen. Aber heute bist du ja eh bei der Yoga-Revolution, und nicht im Internet. Oder?

1. Mai 2013
von Stephan
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Norwegische Yoga-Studie weist Genveränderung durch Yoga nach

Im April veröffentlichte das Online-Magazin Plos One eine Studie über die positiven Effekte, die sich schon nach kurzer Yoga-Praxis einstellen. Im Fokus der Untersuchung standen leichte Asana, Atemübungen und Meditation, inspiriert durch Sudarshan Kriya.

Rapid Gene Expression Changes in Peripheral Blood Lymphocytes upon Practice of a Comprehensive Yoga Program ist der Titel einer Studie, die vielleicht der Anfang einer ganzen Reihe neuer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen und Gesundheit sein könnte.

Frühere Studien haben bereits Belege für den Wert einer Yoga-Praxis gezeigt: Wer Yoga praktiziert, verfügt über bessere Blutwerte. Weniger Laktat und signifikant höhere Werte von Superoxiddismutase Glutathion sowie Katalase deuten daraufhin, dass Yoga-Anhängern deutlich besser vor oxidantem Stress geschützt sind. Antioxidantien werden häufig in Produkten zur Verjüngerung (wie Hautcremes) oder Medikamenten (wie in der Krebsvorsorge) eingesetzt.

Heatmaps of the differentially expressed genes induced by the yoga (A) and control (B) regimens.

Nun bin ich leider kein Biologe und kann mit den Einzelheiten der Studie nicht so viel anfangen, doch bemerkenswert ist, dass Yoga die gleichen, wenn nicht sogar bessere Gesundheitseffekte als typisches Fitness-Training aufweist. Bereits nach 2 Stunden Übung machen sich Gen-Veränderungen bemerkbar, die – eine dauerhafte Praxis vorausgesetzt – sich stabilisierend auf das generelle Wohlbefinden auswirken können. Ob diese Effekte jedoch anhaltend sind, das wäre im Rahmen von Folgestudien zu klären.

Update: Auch die Rheinische Post berichtet über die Studie.

28. April 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #15

Der Mai klopft an und mit ihm prall gefüllte Motivationstanks. Kein Wunder, dass die ein oder andere Herausforderung schon vor der Tür steht. Dies und mehr in den Links der letzten Woche.

21. April 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #14

Mein Umstieg vom Google Reader ist fast geschafft, aber da stecken noch ein paar wunderbare Links in meinen Favoriten. Bevor ich den Wechsel ganz vollziehe, präsentiere ich euch hier Ausgabe 14 meiner Leseempfehlungen 2013.

14. April 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #13

Die verflixte Nummer 13 – lang hat sie sich geziert, doch jetzt ist sie fällig. In einer extradicken Ausgabe.
Nach meiner ungeplanten Pause wollte ich eigentlich mal eine rein deutsche Ausgabe machen, aber die ein oder andere englischsprachige Perle ist dann doch hereingerutscht. Viel Spaß mit den Resten vom Winter; Willkommen im Frühling!

3. März 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #9

Der Frühling hat sich für die nächste Woche angekündigt. Doch aus der letzten Woche habe ich noch zahlreiche offene Fragen…

17. Februar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #7

In der letzten Woche wurde getanzt, zurückgetreten und Fleisch verwechselt. Zeit, in mich zu gehen und die Links der Woche zu rekapitulieren.

1. Februar 2013
von Stephan
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Fit im Februar - #FiFeb

Der Monat Februar ist bekanntlich der kürzeste Monat des Jahres. Daher eignet er sich wunderbar, um eine Challenge (neudeutsch für: Herausforderung) anzunehmen. Kristin von Selbstbewusstleben hat eine solche Challenge ins Leben gerufen. Bodyrock ist zwar eher nicht so mein Ding, aber nach einem langen Winter wieder in die Gänge zu kommen, scheint mir erstrebenswert. Also bin ich dabei.

Spätestens in einer Woche bereue ich sicherlich, öffentlich behauptet zu haben, dass ich im Februar jeden Tag gesund essen und sportlich sein werde. Erfahrungsgemäß helfen jedoch wenige Dinge so gut, Ziele auch tatsächlich zu erreichen, wie selbstgewählter sozialer Druck.

Also, für die nächsten Wochen soll täglich Yoga (oder verschiedene sportliche Betätigungen) auf dem Plan stehen. Genauere Vorstellungen habe ich noch nicht, was eigentlich die Wahrscheinlichkeit senkt, dass ich es schaffen werde. Vielleicht mache ich mir am Wochenende noch ein paar Gedanken dazu, wie ich meine Tage strukturieren sollte.

1. Februar

Insgesamt war der Tag gar nicht so schlecht: Eine Dreiviertelstunde Hörsport am Nachmittag und eine halbe Stunde Ashtanga (mit Kino, Standpositionen und äußerst knappe Abschlußsequenz) am, richtig, Feierabend.

Ernährungstechnisch gab es keine größeren Fehltritte, das Biryani heute Abend wird jedoch geliefert. Wenn so die nächsten 27 Tage verlaufen, dann ist der Winterspeck hoffentlich pünktlich zum Frühlingsanfang wieder weg und – viel wichtiger – meine Kondition und Willenskraft lässt auch mal wieder eine längere Yoga-Runde zu.

Über Hörsport muss ich unbedingt bald mal etwas schreiben, das macht jede Menge Spaß. Auch über mein Yoga gibt es mit zunehmender Praxis auch wieder mehr zu lesen. Bestimmt.

20. Januar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #3

6. Januar 2013
von Stephan
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Yogalinks der Woche #1

Das Jahr 2013 geht ja hervorragend los – so viele neue und interessante Seite habe ich lange nicht entdeckt. Also starten wir gleich durch mit alten und neuen Bekannten:

9. Dezember 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #52

Zweiter Advent, da leuchten in Deutschland schon zwei Kerzen und das Wetter ist schlecht. Zeit für neuen Lesestoff und diesmal auch das ein oder andere Video.

Wo bleiben die versprochenen Videos, fragst du dich? Na hier:

2. Dezember 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #51

Acht Personen mögen Feierabendyogi auf Facebook. Das sind mehr als dieses Jahr noch Wochen hat. Aber deutlich weniger, als es Linkempfehlungen in dieser Woche gibt:

25. November 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #50

Herzlich Willkommen zur 50. Folge der Yoga im Netz 2012 Links! Ab sofort kannst du übrigens auch zeigen, dass du Feierabendyogi.de magst. Bei Facebook, oder einfach rechts in der Leiste. Aber nun schauen wir auf meine Linkfavoriten der Woche:

3. September 2012
von Stephan
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10 Wochen später

Ist es wirklich schon 10 Wochen her, dass ich zuletzt Yoga gemacht habe? Ich fürchte fast. Sportlicher Ehrgeiz trieb mich mal wieder in die Arme von YAYOG, knappe Zeitplanung hielt mich vom Yoga ab.

Heute morgen war es aber wieder so weit. Nachdem ich das Basic-10-Weeks-Program am Wochenende beendet habe, stand um kurz nach 6 ein alter Bekannter auf der Matte: Die Primary Series.

Zugegeben, ich habe mich erst wieder langsam herangetastet. Heute nur die Standpositionen, also in etwa 25 Minuten. Wenn ich mich nicht täusche, bin ich noch ungelenker, als bevor ich mit dem Yoga überhaupt angefangen habe. Jedenfalls fühle ich mich so.

In einem Monat steht eine Woche Urlaub an – bis dahin lautet der Plan, jeden Tag Yoga auf die Matte zu bringen. Was mit dem Fitness-Programm geklappt hat, sollte doch auch mit Yoga machbar sein, oder? Ich berichte hier im Blog, dann wird es auch wieder etwas mehr zu lesen geben, statt nur der Links der Woche ;-)

26. August 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #39

Zeit, was ist Zeit? Ich hab jedenfalls keine. Jetzt aber: Zeit für die Links der Woche:

Yoga am Strand in Goa

15. Mai 2012
von Stephan
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Yoga im Mutterland erleben - Yogaurlaub in Goa

Wer sich mit Yoga beschäftigt, kann seine Ursprünge kaum ignorieren. Ganz egal, wie alt die heute praktizierten Asanas nun wirklich sind, ins Mutterland des Yoga zieht es jeden Yogi früher oder später einmal.

Als Ashtangi ist das Ziel recht klar, man fährt nach Mysore und übt dort, dicht gedrängt, Matte an Matte. Dabei gibt es jede Menge Details zu bedenken und zu organisieren. Das bedeutet vor allem, viel Aufwand. Ohne gute Englischkenntnisse geht da nichts.

All diejenigen, die nun gerne Yoga machen, aber ihren Urlaub nicht ausschließlich sportlich sondern auch zum Entspannen oder kulturell nutzen möchten, werden vielleicht lieber einen Yogaurlaub buchen wollen. Statt Mysore bietet sich zum Beispiel Yogaurlaub in Goa an.

Goa ist laut den Reisetipps für Goa zivilisierter und geordneter als der Rest des Subkontinents, was es für Urlauber und Indien-Einsteiger attraktiv macht. Paradoxerweise dürften die Hippies der 1960er-Jahre nicht ganz unschuldig daran gewesen sein.

Auch wenn Indien als Britische Kolonie im Laufe der Zeit sicherlich einige westliche Einflüsse erfahren hat, so ist es eine gänzlich andere Welt. Mit Traumstränden, Bollywood und heiligen Kühen kann man seiner Horizont wunderbar erweitern, für die innere Ausgeglichenheit reicht eine Yogamatte und viel Zeit.

Zugegeben, ich war noch niemals in Indien, doch mit ein wenig Glück hoffe ich doch, in den kommenden Jahren auch einmal die Chance zu ergreifen, diesen faszinierenden Subkontinent zu besuchen. Wer jetzt Lust bekommen hat, kann mal schauen, ob Silvio auf seiner nächsten Reise noch Platz hat. Wenn ja, könnt ihr mit dem Gutscheincode “Feierabend” bei der Buchung gerne den Weg nach Indien bereiten helfen :-)

14. Mai 2012
von Stephan
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Blogparade: Mein Yoga - ganz persönlich

Der yogastern hat zu einer Blogparade aufgerufen – da bin ich natürlich gerne dabei.

Wie alles anfing

Natürlich fand meine erste Begegnung mit Yoga am Feierabend statt. Seit meiner ersten Yogastunde endet der Tag recht häufig mit etwas Asana – doch das hat eine ganze Weile gebraucht.

Typisch männlich hatte mein Yoga zunächst eine eher sportliche Komponente. Die hat es auch immer noch, daher versuche ich weniger ein Yoga des “Nachspürens” als ein Yoga des Vinyasa zu betreiben.

Was ich auf der Matte treibe

Mein Yoga besteht überwiegend aus Asana. Ich bilde mir ein, dass meine Asanas etwas mit Ashtanga Yoga zu tun haben, wobei ich ehrlich gesagt unglaublich weit entfernt von einer disziplinierten Praxis bin. Aufgrund meiner katholischen Wurzeln spricht mich vor allem die Struktur und Systematik des Ashtanga an. Ich weiß genau, welche Asana wann auf mich wartet und so kann ich mich ganz im Flow verlieren und meinen Körper und Geist auf Autopiloten schalten.
Ganz selten schaffe ich es mal, zu meditieren, was dank der Kinder und der Pendelei häufig mal zu kurz kommt, dann aber auch gerne auf der Matte passiert.

Die Zeit auf der Matte bildet für mich einen willkommenen Ausgleich zum Büro. Leider sieht das mein innerer Schweinehund nicht immer so und betrachtet Yoga häufig als Zeitfresser, der um die wenige Stunden des Tages, die ich meine Frau und Kinder überhaupt sehe, konkurriert. Und bisweilen verliert Yoga auch gegen den Schweinehund, doch am Ende des Tages sage ich mir dann gerne: “Es ist nur Yoga.”

Abseits der Matte

Etwas mehr Zeit stecke ich seit ich mit Yoga begonnen habe ich die Yamas und Niyamas. Zwar bin ich nicht erst durch Yoga achtsam mit meiner Umwelt und mir umgegangen, aber intensiver beschäftigt habe ich mich damit schon dank des Yoga.

Durch das großartige “How Yoga works”: bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass man Yoga nicht (nur) für sich selbst machen kann. Daher kommt man als (angehender) Yogi an einem sorgsamen Umgang mit der Welt nicht vorbei.

Meine Ernährung hat sich auch ganz schön geändert, wobei ich es nicht direkt auf Yoga schieben würde. Vielleicht aber doch. Es ist wenig Fleisch geworden – wenn überhaupt. Grüne Smoothies geben mir inzwischen Power für einen langen Tag.

Wo es hingeht

Yoga ist für mich eine Reise, die jedoch kein Ziel hat. Im Verlauf erhoffe ich mir, Alterserscheinungen vorzubeugen (im wahrsten Sinne des Wortes), nebenbei auch etwas Kraft zu gewinnen und irgendwann einmal eine ganze Primary Series zu absolvieren. Wenn meine Zeit es mal wieder zulässt, würde ich mich auch freuen, mal einige der netten Yoginis und Yogis da draußen persönlich kennenzulernen.

Unterwegs auf der Autobahn

13. Mai 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #26

Endlich wieder zuhause, nach reichlich Kilometern auf der Autobahn. Daher gibt es in dieser Woche die Yogalinks am Sonntag.

6. Mai 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #25

Auch wenn der Himmel weint, heute ist ein fröhlicher Tag, denn es gibt wieder die Links der Woche:

29. April 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #24

satya-yogis.com

26. April 2012
von Stephan
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Yoga hat ein neues Gesicht - Satya-Yogis.com

Vor ein paar Tagen habe ich (mal wieder) darüber geschrieben, weshalb das Netz mehr Anfängerbilder braucht. Um den vielen, zugegeben sehr schönen, Yogabildern im Internet einen ergänzende, ursprünglicheren Gegenpol zu geben, habe ich kurzerhand satya-yogis.com ins Leben gerufen.

Statt kommerziell orientierter Bilder, die von professionellen Photographen vor wunderschöner Kulisse mit perfektem Zen-Charakter die Posen von Models oder Yoga-Superstars festhalten, bietet satya-yogis.com ungeschönten, direkten Einblick in die Praxis von Yogis wie dir und mir. Egal ob mit mittelmäßiger Kamera geschossen, die Asana nicht perfekt sitzt, die Kulisse Gelsenkirchener Barock zeigt. Es geht darum zu zeigen, wie wir virtuellen Yogis (und Yoginis) heute wirklich unserer Praxis nachgehen.

Da sind Toni, Claudia, Patrik, Caro, die frühen Phasen von Grimmly, sowie ich und bald vielleicht auch du zu sehen.

Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Wer möchte, schickt einfach ein Bild per Email an mich und fügt ein paar zusätzliche Infos hinzu.
Ein kurzer Text zur Erklärung (deutsch oder englisch) wäre gut, ebenso auch ein paar (optionale) Angaben, welchen Yogastil du übst, wie lange du schon Yoga übst und was du beruflich machst (bist du Yogalehrer oder Schreibtischtäter?). Sämtlich Copyrights bleiben natürlich bei dir, ein entsprechender Link zu einer Seite deiner Wahl ist natürlich auch dabei, du musst mir nur sagen, wohin ich diesen setzen soll. Ale Details gibt es aber auch auf der Seite selbst.

Einzige Bedingung, die Bilder müssen dich bei deiner wirklichen Praxis zeigen. Zuhause, im Kurs, auf Reisen im Hotelzimmer. So zeigst du dir und anderen, dass es keine Schande ist, nicht perfekt zu sein. Das Bild ist nicht wichtig, sondern dass du auf die Matte gehst, um dich jeden Tag (oder wann immer du übst) dich ein bisschen mehr kennenzulernen und loszulassen. Alles getreu dem Motto:

Less ego, more yoga!

PS: Die Seite ist übrigens in Englisch, da ich hoffe, möglichst viele Yogis anzusprechen. Wer des englischen nicht so gut mächtig ist, kann sich auch einfach nur die Bilder ansehen :-)

22. April 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #23

Willkommen zur 23. Ausgabe des vernetzten Yoga-Zirkus. Heute, am World Earth Day, wieder mal mit einem breiten Themenspektrum.

So sieht Yoga in Wirklichkeit aus

19. April 2012
von Stephan
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Vom schönen Schein des Yoga oder warum das Netz mehr Anfängerbilder braucht

Wir alle wissen, Yoga ist eine der letzten wirklichen Panazeen. Wer es übt, bleibt jung, gesund, anmutig und hübsch. Das Internet ist voller hübscher Hochglanzbilder die zeigen, wie dieses Yoga aussieht. Es reicht, bei Google, Tumblr oder Pinterest eine einfache Suche zu starten, schon überwältigt mich eine Bilderflut von beeindruckender Grazie, Ausgeglichenheit und Schönheit.

Als ich mit Yoga begonnen habe, hatte ich mich zuvor nur wenig informiert. Meine Krankenkasse bot einen Kurs an. Ich fühlte mich ungelenk, also probierte ich es aus ohne viel nachzudenken. Hätte ich zuvor diese Bilder gesehen, ich glaube nicht, dass ich mich für geeignet für einen Yogakurs gehalten hätte.

Auf beinahe keinem Yoga-Bild, von denen ich im Internet in den letzten Jahren unzählbar viele gesehen habe, finde ich mich selbst wieder. Ich bin übrigens der im kleinen Bild dort oben. Genau, der ungelenke, schwitzende Typ mit schlabberigen Klamotten, rotem Kopf und deutlichem Bauchansatz über der Hose.

Ich ertappe mich selbst regelmäßig dabei, dass ich natürlich liebend gerne auch mehr Bilder hier veröffentlichen würde. Dabei wähle ich, wie vermutlich jeder andere auch, aber lieber die Bilder aus, die beeindruckend aussehen. So als wäre diese und jene Asana mit spielerischer Leichtigkeit einzunehmen. Doch das stimmt bei mir nicht. Sobald ich feststelle, dass ich auf den wenigen Bildern, die ich von meiner Yogapraxis mache, eher wie ein durchschnittlicher Schreibtischtäter denn beeindruckend aussehe, veröffentliche ich sie lieber erst gar nicht.

Doch inzwischen denke ich, dass diese Schere im Kopf ein Fehler ist. Denn zwischen all den großartigen Bildern von Yoga, die es sicherlich auch im Internet geben muss, brauchen wir auch das rauhe, ursprüngliche Gesicht der Anfänger. Die kleinen Fortschritte, vielleicht gar die Entwicklung über Jahre ist es doch, die speziell weit fortgeschrittene Yogis den Neulingen gar nicht mehr vor Augen führen können. Bei ihnen sieht jede Asana elegant aus.

In meinem Yoga geht es mir nicht darum, andere zu unterrichten. Ich möchte vielmehr meine eigene Praxis dokumentieren. Wenn ich dadurch andere motivieren kann, auch mit dem Yoga zu beginnen, oder ihre Praxis zu intensivieren, dann freut mich das ungemein. Aber meine Asanas sind stümperhaft ausgeführt, mein Atem ungleichmäßig gehetzt nach dem fünften Sonnengruß (was die noch geringere Anzahl an Videos auf dieser Seite erklärt) und mein Drishti driftet wild durch die Gegend.

Was wirklich zählt, ist ja nicht das Bild, was ich nach außen abgebe. Wie die Praxis mir einen neuen Zugang zu meinem Körper gewährt, wie ich mir bewusst werde, dass der hintere Fuß im Krieger nicht gleichmäßig genug belastet wird und ich dies korrigiere, eben das sind die wesentlichen Momente, die meine Yogapraxis so wertvoll machen. Nicht die Perfektion und die Vorzeigbarkeit meines Körpers, sondern das Bewusstwerden über meine eigenen Grenzen und Fehlbarkeiten steht im Mittelpunkt meiner Übung.

Wenn ich meine Yogamatte ausrolle, versuche ich mich von meinem Perfektionismus zu lösen und meine eigene Unzulänglichkeit zu erkennen. Die Erkenntnis mag zunächst schmerzhaft sein, doch sie bietet mir die einmalige Chance mich durch Yoga besser kennenzulernen.


Ich würde mich freuen, zwischen all den makellosen Bildern in Zukunft auch mehr ungeschminktes, unzulängliches Yoga im Internet zu sehen. So offenbart sich hoffentlich interessierten Anfängern das andere Gesicht des Yoga.

15. April 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #22

Hoffentlich hat meine treue Leserschaft die Osterwoche gut überstanden. Die knapp 50 Tage bis Pfingsten schaffen wir jetzt doch mit – na klar – jeder Menge Links1.

1 Nein, solche Flachwitze meine ich nicht unbedingt ernst, aber sie zeigen, ob hier tatsächlich jemand bis zum Ende liest ;-)

9. April 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #21

Ostermontag. Einen Tag nach dem Wochenende also der Rückblick auf die Geschehnisse im Yoga-Web der letzten Woche. Dank der Feiertage bin ich mal wieder zu nichts anderem gekommen – und hatte doch so viele umwerfende eigene Blog-Ideen.

25. März 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #19

Es war eine bewegte Woche, doch trotzdem habe ich ein paar spannende Yoga-Beiträge im Netz gefunden.

Wir müssen Dinge mehr reparieren, wenn sie kaputt sind, anstatt sie wegzuschmeißen. Gilt auch für Beziehungen und Menschen.

18. März 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #18

Der Frühling kommt, also jetzt schon an die Strandfigur denken. Daher heißt es heute kraftvoll zubeißen und stark bleiben (oder werden):

11. März 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #17

Diese Woche mit kuriosen Gerüchten, privaten Interviews und dem üblichen Yoga-Wahnsinn.

  1. Yoga ist häufig ein Balance-Akt. Julia vom gleichnamigen Blog gibt Sandra ein Interview und erzählt, wie sie zum Yoga gekommen ist.
  2. Auch Helene gibt ein paar Einblicke, wie sie seit 2005 Yoga schätzen gelernt hat.
  3. Diana zeigt Läufern, wie sie Yoga nach dem Training üben können.
  4. Bei Klaus wird gehäkelt, aber nur von Frauen.
  5. Am 31. März heisst es ab 20:30 Uhr dann für alle: Lichter aus, Earth Day!
  6. In dieser Woche empfehle ich Gita in a nutshell, eine Videoeinführung in die Bhagavad Gita. Der Onlinekurs ist auch interessant.
  7. Nicht zu empfehlen sind die kuriosen Gerüchte um Yoga als olympische Disziplin. Grimmly zeigt, wie das aussehen würde. Leslie ist sich sicher, dass Bikram dahinter steckt.
  8. Gewichtheben wäre ja schon olympisch, vielleicht kommt das als Alternative in Frage?
  9. Aber es gibt auch Gerüchte aus Mysore. Sonia Jones pumpt Geld in Ashtanga und gründet McYoga-Filialen weltweit? Das Ashtanga-Netz ist voll davon.
  10. Das ist doch der Yoga-Wahnsinn.
  11. Nicht so sehr Yoga, aber höllisch interessant ist Die Cordhosenkampagne. Alexander gründet öffentlich.
  12. Für die nächste Woche wünsche ich euch allen, dass ihr lernt im Regen zu tanzen. Wartet nicht, bis das Unwetter vorüberzieht.

4. März 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #16

Es wird tatsächlich langsam Frühling. Gesund Essen, viel Bewegen und ein wenig spirituelle Weiterbildung können da nicht schaden:

28. Februar 2012
von Stephan
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Anusara Yoga, John Friend und wie es weitergeht - Interview mit Markus von Köppchens Yoga Blog

In den letzten Tagen und Wochen geistern etliche Meldungen rund um Anusara Yoga, vorrangig Rücktrittsnachrichten über John Friend, durch das Netz. Um herauszufinden, was eigentlich hinter Anusara steckt, was es mit John Friend tatsächlich auf sich hat und wie Anusara-Yogis die Nachrichten beurteilen, habe ich Markus von Köppchens Yoga Blog gebeten, mir ein paar Fragen zu beantworten.

Markus über Anusara

Feierabendyogi: Hallo Markus. Bei dir lese ich häufig über Anusara. Was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Ist das ein Yogastil?

Markus: Hallo Stephan. Ja, Anusara ist ein Yogastil. Zu diesem Stil gehört die Philosophie (Shiva-Shakti Tantra), 5 universelle Prinzipien der Ausrichtung und die Betonung der Gemeinschaft (Kula). Mich hat bei einem Workshop im Oktober 2009 die Ausrichtung so fasziniert, dass ich wenig später eine Yogaschule in Köln besucht habe, die diesen Stil unterrichtet.

F: Was für Menschen machen denn Anusura Yoga? Muss man da sonderlich spirituell sein?

M: Mir ist aufgefallen, dass ich im Anusara Menschen aller Altersgruppen getroffen habe. In Vinyasa Klassen ist der Altersdurchschnitt eher jünger. Das kann aber auch an den Studios liegen.
Besondere Voraussetzungen braucht man nicht und ich persönlich finde mich nicht besonders spirituell. Es gilt wie immer beim Yoga: Man muss sich selber dabei wohlfühlen. Anders ist es wenn man eine Immersion mitmacht, dann liest man auch selber Patanjali und die Bhagavad Gita, d.h. man muss man sich dann mit der Philosophie auseinander setzen.

F: In den Yoga-Blogs liest man derzeit jede Menge über John Friend. Wer ist das und welche Rolle spielt er im Anusara?

M: John Friend ist der Gründer von Anusara Yoga, ihm gehört die Gesellschaft die die Markenrechte für Anusara hält und man benötigt eine gewissen Anzahl an Stunden mit ihm für die Zertifizierung. Das wird sich aber ändern, er hat z.B. Michal Lichtman letzte Woche als CEO ernannt.
Die Anforderungen an Anusara Lehrer sind sehr hoch, ein Beispiel: Ich selber habe etwa 300 Ausbildungs-Stunden, die auf eine Anusara-Zertifizierung angerechnet würden. Wenn ich in den nächsten Wochen ein komplettes Lehrer Training mitmachen würde, so wäre ich dennoch weit von einer inspired-Zertifizierung entfernt. Dabei ist die Inspired-Zertifizierung nur der erste Schritt zum zertifizierten Lehrer. Die Mindestanforderungen kann man übrigens auf der Anusara-Seite nachlesen.

F: Seit einiger Zeit kursieren diverse Berichte über Rücktritte von Anusura-Lehrern und jetzt auch von John Friend durch das Netz. Was bedeuten diese Ereignisse für Anusura – welche Änderungen erwartest du persönlich in den kommenden Monaten?

M: Wie auch immer man die Anklagen an John Friend interpretieren mag, sie widersprechen ethischen Grundsätzen die im Anusara-Lehrerhandbuch stehen. Ich persönlich sehe das zwar locker, viele denken da aber ganz anders. Das bedeutet die Organisation Anusara muss sich verändern und die Abhängigkeit von John Friend reduzieren. Ein erster Schritt ist getan indem John Friend einen neuen CEO ernannt hat und es ein Übergangskomitee gibt.
Die Idee ist, aus Anusara eine Non-Profit-Organisation zu machen. Das ganze ist natürlich nicht so einfach, schließlich wurde bisher ein Teil der Kosten durch John Friends Touren finanziert und auch rechtlich gibt es auch einiges zu beachten. Weil einige Lehrer nicht glauben das John Friend willens ist, Anusara zu verändern, haben Sie ihre Verbindung zu Anusara gekündigt.

F: Markus in AstavakrasanaDu warst gerade in den USA bei einem Workshop mit John Friend – vermutlich dem letzten für eine Weile. Wie beurteilen die anderen Anusura-Yogis die Situation? Sind die Rücktritte ein Thema in der Gemeinschaft oder steht weiterhin Yoga im Mittelpunkt, nicht einzelne Personen?

M: Mein Eindruck war, dass alle von der Anusara-Methode überzeugt sind. Das ist aber kein Wunder, denn warum sollte man sonst zu einem Workshop einer solchen Stilrichtung gehen. Der Einfluß von John Friend war manchen nicht so ganz klar, vor allem aber das eine solch große Firma auch viel Arbeit bedeutet. Ich verstehe nicht, wie eine einzelne Person quer durch die ganze Welt touren kann und gleichzeitig auch noch diese Firma steuern kann. Vielleicht ist das ein weiterer Grund für die Unzufriedenheit, auch wenn ich das so bisher nirgends gelesen habe. Die Diskussion ist sehr vielfältig und die Ansichten sind extrem, das konnte man an vielen Blogs, Facebook-Posts, Telefonaten und Emails erkennen.
Yoga wurde in Miami natürlich weiterhin gemacht und immer wieder darauf hingewiesen wie wichtig es ist alles zu verarbeiten, darüber zu meditieren und dem eigenen Herzen zu folgen.

F: Wie geht es für dich persönlich jetzt weiter? Wirst du wieder auf Anusara-Workshops gehen können?

M: Ich nehme bereits nächsten Freitag bis Sonntag am letzten Wochenende einer Immersion teil. Das bei einem Lehrer der seine Verbindung zu Anusara gekündigt hat. Ich bin gespannt was passiert. Weiterhin bin ich zu 100 Stunden Lehrerausbildung bei Christie Nones angemeldet. Das ist für mich wichtig, denn ich möchte mehr über das Unterrichten lernen. Ich habe im Januar eine Probestunde in einem großen Studio gegeben und dabei gelernt, dass eine Gruppe von 25 Schülern in einem großen Raum für mich eindeutig zu groß ist. Das Feedback von den Kursteilnehmern war zwar positiv, aber ich muss massiv an mir selber arbeiten und Praxis sammeln, bevor ich eine solche Gruppe wirklich gut unterrichten kann. D.h. ich suche im Moment nach einem Weg wie ich in meiner knappen Zeit eine kleine Gruppe von maximal 10 Personen unterrichten kann.

F: Was rätst du jemandem, der neugierig auf Anusara geworden ist. Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um damit anzufangen?

M: Als Schüler ist jeder Zeitpunkt richtig zum anfangen, egal welche Stilrichtung. Obwohl ich selber von Anusara überzeugt bin, ist Anusara nicht das richtige für jeden. Das beste ist es, sich ein Studio in der Nähe suchen und alles anzusehen, auszuprobieren. Ich glaube das Feedback eines Lehrers ist wichtig und hilfreich. Wenn das nicht geht so gibt es auch komplette Yogaklassen bei YouTube oder, wenn es komfortabel sein soll, im Abo bei Yogaglo.com.
Wenn man sich für Anusara zertifizieren will, so ist im Moment dafür sicher ein schlechter Zeitpunkt. Ich nehme an das sich mit der Organisationsänderung im Anusara auch Änderungen für die Zertifizierung ergeben.

F: Vielen Dank, Markus, für das interessante Gespräch!

Über Markus

Markus, aka Köppchen, bezeichnet sich selbst als yogagestörten Hacker. Seit 2007 ist er vom Yoga-Virus infiziert und auf seinem Blog schreibt er über seine Praxis. Wer möchte, kann ihn auch über das Rufzeichen DL1ELD via Funk erreichen.

25. Februar 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #15

Diese Woche scheint das Netz voller Ashtanga. Überhaupt gibt es jede Menge interessanter Beiträge, scheinbar ist der Winter wirklich langsam vorbei:

Eine ältere Dame macht Yoga an der Bushaltestelle

18. Februar 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #14

Die Kälte hat sich im Wochenverlauf verzogen, mich hat eine heimtückische Erkältung heimgesucht und das Yogauniversum erlebt im Anusara gerade im kleinen, was in der deutschen Politik gerade im Großen passiert.

5. Februar 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #12

In dieser Woche tauchen ein paar alte Bekannte wieder auf und dennoch passiert im englischsprachigen Yoganetz noch ein wenig mehr.

Mein Favorit der Woche ist allerdings der Yoga Warrior. So viel zu motivierenden Bildern.

29. Januar 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #11

Vorgründig gibt es in dieser Woche auch einige Nicht-Yogi-Themen. Wenn man es aber ganz genau nimmt, ist eigentlich alles Yoga und somit hätte ich auch einen Link zu einem Gummibärchenrezept notieren können. Habe ich aber nicht.


Mit obigem Bild liefert Christoph für mich die Weisheit der Woche.

Bleibt mir noch eine Frage in eigener Sache:
Sollten bei den Links in Zukunft kenntlich gemacht werden, ob sie zu deutsch- oder englischsprachigen Artikeln führen, oder ist euch das ganz egal?

25. Januar 2012
von Stephan
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Immer schön achtsam bleiben

Die Popularität von Yoga bringt das Thema in die Mitte der Gesellschaft. Zum Beispiel in Form des umstrittenen Equinox-Videos. Die Parodie zeigt den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Lass dich mal wieder physisch und psychisch richtig fordern und triff Yogapartner
Aber auch in kleinen, nahezu unbemerkten Werbeanzeigen ist Yoga inzwischen allgegenwärtig (rechts eine Anzeige aus Facebook) . Dabei zeigt sich ein ziemlicher Unterschied zwischen dem, was Yoga ist oder zumindest sein sollte, und dem, wozu es in der (Werbe-)Gesellschaft gemacht werden soll.

Wenn Yoga uns psychisch und physisch mal wieder “so richtig” fordern soll klingt das nach den besten Voraussetzungen, um zum nächsten Star der New York Times zu werden.

Daher: Immer schön achtsam bleiben!

Flensburger Förde

9. Oktober 2011
von Stephan
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Volle Fahrt in den Herbst

Am Wochenende waren wir in Flensburg. Nach den schönen Sonnentagen der letzten Woche hat der Herbst gewaltig zugeschlagen und die Temperaturen an der Förde ganz schön nach unten gedrückt. Dennoch hat uns der Himmel strahlend blau angelacht.

Zum Ausklang des Sommers habe ich mir bewusst vorgenommen, Sport, Yoga und sonstige Verpflichtungen auszusetzen. Auslöser war einerseits, dass meine Praxis in letzter Zeit immer mehr Pflicht und immer weniger Spaß schien und andererseits, dass ich versuche, immer wieder Phasen der Aktivität und Zurücknahme abwechseln zu lassen.

Da ich an jedem Tag ohne Asana beinahe ein schlechtes Gewissen hatte bestand meine Taktik nun darin, gezielt bis zu dieser Reise Yoga in den Ruhemodus zu setzen. Jetzt, wo der Herbst da und wir auch wieder zuhause sind, erhoffe ich mir eine frischere und motiviertere Praxis für den letzten Abschnitt des Jahres. Ob es klappen wird, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Heute habe ich jedenfalls noch frei.

24. August 2011
von Stephan
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Yoga ist eine indische Sportart

Die Netzathleten wissen:

Yoga ist eine indische Sportart.Yoga hilft einem innere Harmonie zu finden und das Bewusstsein zu erweitern.
(Link)

Analog müsste dann Tai Chi doch eine chinesische Sportart sein, oder? Ist es aber nicht:

Tai Chi Chuan stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin und umschreibt fließende Körperbewegungen, verbunden mit einer tiefen und kontrollierten Atmung, sowie einem kontinuierlichen Fluss an Chi-Energie.
(Link)

So wunderbar es ist, dass Yoga uns inzwischen immer häufiger begegnet, so gibt es doch noch immer zahlreiche Vorurteile gegenüber. Für mich ist es kein Sport, für andere hingegen ist es einer. Allerdings kann man es den Netzathleten (und allen anderen) nicht verdenken, wenn sie Yoga als Sportart betrachten:

Entwickelt hat das Programm der indische Lehrer Bikram Choudhury (62), der bereits mit 13 Jahren die indische Yoga-Meisterschaften gewann und inzwischen Dutzenden Bikram-Zentren rund um den Globus gegründet hat.
(Link)

In Wahrheit wissen wir doch alle, eigentlich ist Yoga nichts anderes als eine Atemübung. Zumindest wenn wir die Matte ausrollen und dort scheinbar herumturnen.

Übrigens: Mehr zu den Unterschieden zwischen Yoga und Tai Chi bei kennstdueinen.de.

10. Mai 2011
von Stephan
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Verspäteter Muttertag

Yoga mit Kindern macht jede Menge Spaß. Auch wenn der Muttertag bereits vorbei ist, dieses Video ist einfach schön und zeigt, wie lustig es sein kann, mit einem Dreijährigen (?) unbeschwert etwas Asana zu üben.

Bei uns zuhause sieht es manchmal ähnlich aus, allerdings hatte ich noch kein Faultierkind auf meinem Rücken ;-)

5. Mai 2011
von Stephan
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Achtmal Vinyasa, bitte!

90 Minuten Yoga, am Stück. Das verdanke ich letztlich nur Matthias von Art of Vinyasa. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das zuletzt geschafft habe. Doch, dank der Suchfunktion weiß ich es, es ist mehr als anderthalb Jahre her.

Mein Plan ist – und die Chancen stehen gut – in den nächsten acht Wochen den zweiten Yoga-Kurs meines Lebens zu besuchen. Der Start war sehr motivierend und brachte auch eine Menge Spaß.

Es begann damit, dass ich mein Fahrrad aus dem staubigen Keller geholt habe (meine Güte, die letzte Fahrt ist sicher auch zwei Jahre her) und ins Bochumer Balletthaus gefahren bin. Dort gab es dann Vinyasa und endlich jemanden, der meine schiefen Asanas berichtigt.

Ich freue mich schon auf die nächste Stunde, denn Matthias ist ein wirklich netter und guter Lehrer.

20. Februar 2011
von Stephan
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Yoga - mehr als nur Turnen?

Viele Leute setzen im täglichen Gebrauch das Wortes “Yoga” mit “Asana”, also den Körperpositionen, gleich. Sicher sind Asanas ein wesentlicher Teil von Yoga, aber sie sind eben nicht alles im Yoga.

Wer in einem Fitnessstudio einen Yoga-Kurs belegt, merkt nicht unbedingt einen Unterschied zu einem typischen BOP oder Pilates-Kurs: Jemand sagt Übungen an und alle anderen machen diese mit – oder auch nach. Wenngleich dies der typische Einstieg in Yoga ist, so steckt die Essenz des Yoga doch nicht in körperlichen, sondern in geistigen Übungen.

Aber wieso scheinen im Yoga die physischen Übungen so ungleich viel wichtiger für den Einsteiger? Als Antwort mag ein Vergleich herhalten. Wie alle Vergleiche hinkt selbstverständlich auch diese, aber sie ist dennoch hilfreich.

Wer Kinder hat kennt die Situation, dass man bisweilen den Kleinen gerne etwas beibringen möchte. Etwas Vorlesen oder Erzählen ist allerdings nicht immer möglich, sondern nur dann, wenn das Kind bereit dazu ist. In der Regel ist es hierzu hilfreich, Kinder sich austoben zu lassen, damit sie ruhig genug werden, um neue Geschichten aufzunehmen.

Ähnlich ist es mit unserem Geist und dem Körper. Wenn wir etwas für unseren Geist tun möchten, müssen wir zunächst unseren Körper darauf vorbereiten. Dies passiert durch das Turnen auf der Matte. Natürlich passiert auch während der Zeit auf der Matte einiges in uns, doch geht es eben nicht im Vordergrund um die körperlichen Übungen – sie sind ein Mittel zum Zweck.

Ziel im (Ashtanga-)Yoga ist nicht ein toller, durchtrainierter Körper, sondern Samadhi, die Erleuchtung. Von den acht Stufen beziehen sich auch nur zwei (Asana und Pranayama) ausdrücklich auf den Körper, bzw. die Zusammenführung von Körper und Geist. Allerdings ist der Körper so allgegenwärtig und einflussreich, dass zunächst er unter Kontrolle gebracht werden muss, bevor der flatterhafte Geist bewusst gesteuert werden kann.

Auch wenn Yoga häufig wie ein Jahrtausende altes Fitness-Programm daherkommt, ist es doch viel mehr als das. Vor allem ist es ein Trainingsprogramm für den Geist und den Willen. Eine der simpelsten, wohl aber nicht gerade einfachen, Willensübungen im Yoga besteht darin, jeden Tag die Yogamatte auszurollen und Asanas zu praktizieren.

27. Mai 2010
von Stephan
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Eine lange Erst-Vollmond-und-dann-ein-Samstag-Pause

Manche Menschen mögen keine Regeln. Dennoch streben sie eine gewisse Regelmäßigkeit an, ohne sich jedoch Zwängen – oder eben Regeln – unterordnen zu müssen. Ich finde Regeln bisweilen sehr hilfreich, beispielsweise wenn sie mir die Argumentation mit meinem inneren Schweinehund erleichtern.

Der Vorsatz, regelmäßiger Yoga zu machen, begleitet mich schon relativ lange. Aber erst in diesem Jahr (eigentlich seit Januar), habe ich es auch tatsächlich geschafft, eine gewisse Regelmäßigkeit in meiner Praxis herzustellen. Besonders hilfreich war nicht die Regel, wann ich Yoga mache, sondern wann nicht.

Als ich gesagt habe, Donnerstag sei mein Yoga-Tag, hat das häufig geklappt. Leider eben auch manchmal nicht. Jetzt sage ich statt dessen, dass die traditionellen Tage Yoga-frei sind. Das sind alle Samstage und alle Tage, an denen Voll- oder Neumond ist.

Als Konsequenz habe ich von jetzt bis Sonntag eine Yoga-Pause. Auch wenn ich eine große Lust verspüre, Yoga zu praktizieren, versuche ich diese Regel aufrecht zu erhalten. An allen anderen Tagen darf ich Yoga machen, muss es aber auch nicht. Erstaunlicherweise funktioniert dieses “Verbot” bei mir deutlich besser als der Vorsatz, “dann und dann muss ich Yoga machen”.

Inzwischen habe ich auch wieder einen Stand erreicht, an dem ich meinen Rückstand aufgeholt und die letzten zwei Tage im Mai müssen nicht unbedingt sein.

Ohne Zwang macht Yoga noch mal so viel Spaß, bringt deutlich mehr Entspannung und – das ist das erstaunliche – funktioniert fast von selbst.

16. März 2010
von Stephan
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Das Netz ist keine Einbahnstraße

Am Montag habe ich einen neuen Job angefangen, entsprechend muss der Feierabend etwas kürzer treten. Bei der Frage Yoga oder einen Eintrag fürs Internet zu schreiben, siegt – Gott sei Dank! – immer wieder Yoga.

Heute war nach längerer Unterbrechung mal wieder John Scott zu Besuch (das erinnert mich daran, dass ich endlich mal eine Übersicht über meine Primary DVDs verfassen wollte).

In meinem Feedreader gibt es viele Blogs, in denen Yoginis und Yogis mehrmals wöchentlich teilweise extrem lange Einträge verfassen. Ich sehe nicht, wie ich die Häufigkeit und Masse erreichen sollte. Allerdings sehe ich auch nicht, dass es viele deutschsprachige Seiten von Yoga-Fans gibt. Zumindest nicht so viele wie die von Engländern, Amerikanern und anderen Nationalitäten. Oder kenne ich sie einfach nur nicht?

Entsprechend schade finde ich es dann, wenn bei den wenigen deutschsprachigen Yoga-Seiten der Eindruck entsteht, dass ihre Betreiber noch im letzten Jahrtausend stecken. Vor einigen Tagen habe ich auf einer Seite die Einladung, einen Kommentar abzugeben, dankend angenommen. Da auf der Seite noch nicht ein einziger Kommentar war, ging ich davon aus, dass mein Beitrag willkommen sein könnte.

Nach der Abgabe des Kommentars erschien der Hinweis, dass mein Kommentar noch moderiert werden müsse. Meinetwegen, dann liest sich das eben noch jemand durch, dachte ich. Aber allem Anschein nach interessiert ein Kommentar nicht sonderlich. Seit dem ich dort versuchte zu kommentieren, sind zwei weitere Einträge erschienen, aber bislang habe ich keine Rückmeldung bekommen, geschweigedenn meinen Kommentar auf der Seite gesehen.

So wird das nichts mit einer deutschsprachigen Yoga-Gemeinschaft im Netz. Mein Bedarf, zumindest auf dieser Seite Kommentare abzugeben, geschweigedenn mitzulesen, ist nunmehr gedeckt. Zum Glück gibt es ein paar andere sehr löbliche Beispiele, wie Yoga im Netz ein freundliches “Gesicht” bekommen kann.