Der Feierabendyogi

Ashtanga Yoga für den Feierabend

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17. März 2013
von Stephan
1 Kommentar

Yogalinks der Woche #11

Heute sind wir alle irisch. Die Links der Woche natürlich auch. Irgendwie.

7. Januar 2013
von Stephan
1 Kommentar

Die Yogistar Yogamatte eco deluxe im Feierabendtest

Einen Monat vor Weihnachten habe ich von den netten Menschen bei Yogistar eine Yogamatte eco deluxe für einen Test erhalten. Um die alte Tradition der Yamas-Reviews wieder aufzugreifen, wird diese Rezension der dritte Beitrag der Reihe.

Die Yogistar Yogamatte eco deluxe

Yogistar Yogamatte eco deluxe

Etwas weniger als 2 Kilogramm Naturgummi in blau und anthrazit bringt die ökologische Yogamatte von yogistar auf die Waage. Die Pressemitteilung berichtet über die Matte:

Ein Hauch von Luxus im Einklang mit natürlichen Ressourcen für eine nachhaltige Yogapraxis, das ist das Konzept der yogimat eco deluxe aus reinem Natur-Kautschuk.

Größenvergleich dreier Yogamatten Meine Feierabendasanas habe ich bislang entweder auf einer Standardmatte oder meiner überlangen Ashtanga-Matte, abwechselnd mit oder ohne Yogitoes Skidless bzw. Yogateppich absolviert. Die Matten selbst waren meist zu Beginn der Übung schön griffig, wurden durch Schweiß aber mitunter recht rutschig. Das Handtuch und der Teppich hingegen wurden erst nach einiger Zeit recht griffig und boten zu Beginn der Asanas immer wenig Halt.

Die eco deluxe habe ich bewusst ohne Auflagen, also ganz pur, getestet. Ich wollte wissen, wie sie sich im Alltag schlägt, von ruhigeren Flows bis zur schwitzigen Serie oder bei ganz normaler Gymnastik.

Ahimsa – Die Gewaltlosigkeit

Um die Matte herzustellen, mussten keine Tiere sterben. Allerdings gibt es zahlreiche Menschen, die unter einer Latex-Allergie leiden – all jenen dürfte die Matte wenig Freude bereiten. Zum Glück gehöre ich anscheinend nicht zu den Betroffenen. Doch ist die Matte besonders zu Beginn unserer Beziehung etwas anrüchig gewesen, doch dazu später.

Die Yogistar liegt immer platt auf dem Boden und wellt sich nicht. Besonders gefällt mir, dass ich keine Gewalt anwenden muss, um sie zu bändigen. Wo meine anderen Yogamatte gerne bockig und gewellt blieben, liegt die eco deluxe immer platt auf dem Boden. Auch wenn sie ein paar Tage gerollt war, sie scheint überhaupt nicht nachtragend und entrollt sich immer vollends. So platt wie eine Flunder liegt sie auf dem Boden.

Da wir Parkett haben, rutschen anderen Matten (und gerne auch mein Yogitoes-Handtuch) während der Praxis mitunter auch mal ein kleines oder auch größeres Stückchen. Ganz anders diese Matte; sie bleibt dort, wo man sie hinlegt. Interessanterweise scheint mir aber der Parkett an der Stelle, wo sie seit einer Woche liegt, inzwischen ganz schön glatt.

Satya – Die Wahrhaftigkeit

Asana macht richtig Spaß mit dieser Matte. Vom ersten Moment an fühlt es sich an, als wären Hände und Füße mit der Matte verschmolzen. An ein Wegrutschen ist nicht zu denken. Wie Spiderman fühle ich mich in Adho Mukha Svanasana und kann mich ganz auf die Asana konzentrieren.

Die Yogistar im direkten Vergleich mit meiner aktuellen Matte Mit einem Teppich als Untergrund habe ich die Matte nicht ausprobiert. Ich glaube aber auch nicht, dass die Matte dann ihre Stärken richtig ausspielen kann. Im Gegenteil – ihre Anhänglichtkeit bezieht sich nicht nur auf Parkett, sondern auch auf Flusen, Staub und Schweiß.

Bereits nach wenigen Tagen sah die Matte ordentlich gebraucht aus. Helle Flecken sind an den Stellen zu sehen, wo Hände und Füße besonders oft in Mattenkontakt kommen. Mich persönlich stört es nicht, ich sehe es eher als Beleg meiner Übungsfreudigkeit.

Asteya – Nicht-Stehlen

50 Euro für eine Yogamatte ist nicht wenig, aber auch nicht auffällig viel. Wie langlebig die Matte auch nach Monaten intensiver Nutzung noch ist, kann ich heute noch nicht sagen, aber ich bin aufgrund der Oberflächenstruktur etwas skeptisch. Da es meine erste Gummimatte ist, werde ich vermutlich im Sommer noch einmal auf das Thema zurückkommen und berichten.

Brahmacharya – Die Reinheit

Auch, wenn es eher etwas für das Niyama Shauca wäre, aber frisch aus der Packung genommen stinkt diese Matte zum Himmel! Womöglich gibt es irgendwo Kenner, die diesen intensiven Gummigeruch mögen, doch in unserem Schlafzimmer fanden wir den Geruch eher fehl am Platz. Es dauert ein paar Wochen, bis sich der Gestank in einen leichten Geruch gewandelt hat. Vielleicht lässt sich das durch ordentliches Auslüften über der Wäscheleine beschleunigen.

Ich kann nicht empfehlen, die Matte bereits am ersten Tag in einen Kurs mitzunehmen. Nach etwa einem Monat war der Geruch nur noch in Mattennähe zu merken, dann kann man sie auch ohne Risiko mitnehmen.

Dank des Gummi habe ich eine wertvolle Lektion über mich selbst gelernt: Der Geruch färbt auch nach Wochen noch auf Hände und Füße ab. Noch nie habe ich so schmerzhaft erfahren, wie oft ich meine Hände in Nasennähe bringe. Ohne die Finger ordentlich gewaschen zu haben, war es unmöglich diese in Mund zu stecken, um zum Beispiel etwas Joghurt abzulecken – der Geschmack ist scheußlich.

Aparigraha – Auf das Überflüssige verzichten

Mit den Standardmaßen 61cm x 183cm x 4mm und ganz ohne schnörkelige Malereien, also ohne Om-Symbol oder Hilfslinien zur korrekten Ausrichtung, ist die Matte auf das Wesentliche reduziert.

So dünn ist die Yogistar-Matte Etwas Pflege ab und zu würde ich jedoch nicht als überflüssig betrachten. Mit einem feuchten Tuch ab und an mal die Matte abzuwischen dürfte reichen. Wenn es sein muss, kann man Matten aus Naturgummi angeblich auch mit kaltem Wasser in der Waschmaschine waschen. Ganz wichtig ist jedoch, nicht den Trockner zu benutzen und die Matte möglichst nur kurz (oder besser gar nicht) direktem Sonnenlicht auszusetzen. Sprödes, rissiges Gummi, wie man es von alternden Dichtungen kennt, und schlechte Haftung sind das Resultat. Als Matte für die regelmäßige Yogastunde im Park würde ich die eco deluxe nicht empfehlen.

Meine Yamas-Bewertung

Auch, wenn ich die eco deluxe zu Beginn kaum riechen mochte, so hat sie mich inzwischen voll und ganz überzeugt. Die großartige Haftung in allen Asanas bereits von der ersten Minute bis zum durchgeschwitzten Ende habe ich so noch auf keiner anderen Matte erlebt.
Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann höchstens ein paar Zentimeter mehr – mit 1,90 Metern hängt bei Shavasana immer ein Körperteil von der Matte.

Zum Schluß noch ein herzliches Dankeschön an Roland von Yogistar für die Teststellung der Matte. Sie ist jetzt meine Alltagsmatte geworden :-)

Yamas-Wertung für Yogistar Yogamatte eco deluxe
Eine ökologische Yogamatte mit mächtig viel Grip
Ahimsa4 Oms
Satya5 Oms
Asteya4 Oms
Brahmacharya2 Oms
Aparigraha5 Oms
Gesamtwertung4 Oms

Wer mehr über die eco deluxe lesen möchte, Bernd hat auch ein Testexemplar erhalten.

Was ist denn ein Yamas-Review?

Yamas – die erste Stufe im Ashtanga Yoga – sind Richtlinien für den Umgang miteinander. Auch wenn die die fünf Regeln auf den ersten Blick nicht zu einem Produkttest zu passen scheinen, eignen sie sich für mich besonders gut, einerseits mein Verständnis für die Yamas zu schärfen und andererseits einen bewährten Rahmen für die Beurteilung von Dingen zu stecken.

16. Dezember 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #53

Willkommen zur wahrscheinlich vorletzten Ausgabe des Jahres. Mit einem Auge schauen wir auf Weihnachten, das andere schielt schon mal ins Neue Jahr hinein.

Und immer schön an die Fische denken:


9. Dezember 2012
von Stephan
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Yoga im Netz 2012 Edition - Folge #52

Zweiter Advent, da leuchten in Deutschland schon zwei Kerzen und das Wetter ist schlecht. Zeit für neuen Lesestoff und diesmal auch das ein oder andere Video.

Wo bleiben die versprochenen Videos, fragst du dich? Na hier:

13. Januar 2012
von Stephan
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Freitag der 13. bringt Glück

Für einen guten Start in das Neue Jahr gab es hier eine Active Yogamatte zu gewinnen. Um die Active Yogamatte zu gewinnen haben ein paar Yoginis und Yogis hier und bei Google+ und Twitter Kommentare über das Gewinnspiel hinterlassen und heute, am Freitag dem 13. hat die Glücksfee ihren großen Auftritt gehabt.

Stilecht für die Jahreszeit kamen alle Namen in die Lostrommel in Form einer Fellmütze. Da es nur einen glücklichen Gewinner geben konnte, hat die Glücksfee sich dann extra Mühe gegeben.

Lose in der Fellmütze

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31. Dezember 2011
von Stephan
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Activeyoga - Richtig viel Platz für Asana

Pascal war so nett und hat mir vor Weihnachten die Active Yogamatte zugeschickt, damit ich sie auf Herz und Nieren teste. Was würde sich besser dazu eignen, als ein Yamas-Review?

Das Problem

Yoga eignet sich für alle Menschen, egal ob groß ob klein, Mann oder Frau, alt oder jung. Wie der Rheinländer weiß: Jede Jeck is anders, was vor allem dann spannend wird, wenn man mit Quasi-Standards konfrontiert wird. Wie man eine passende Yogamatte auswählt, hat Diana ja vor einiger Zeit schon einmal thematisiert.

Bei einer Größe von 1,90 Metern reicht mir eine Standard-Yogamatte von etwa 1,80m nicht aus. Nun gibt es inzwischen nicht nur überlange Matten, sondern auch richtig große Matten, die quadratisch, praktisch und gut sind.

Die Active Yogamatte

Als Pascal von Fitsquare mich fragte, ob ich nicht mal Asana auf richtig viel Platz probieren wollte, habe ich natürlich sofort zugesagt. Auf dem Papier hörte sich die Matte schon berauschend an:

  • Die Active Yogamatte wird in Süddeutschland hergestellt.
  • Sie ist überdurchschnittlich rutschfest und sorgt für einen sicheren Stand und Körperkontrolle bei allen Übungen – also absolut tauglich für mein Anfänger-Ashtanga.
  • Durch die Übergröße muss man nicht die Hälfte der Übungen neben der Matte durchführen. Vor allem bei Asanas wie dem Krokodil zu empfehlen.
  • Auch kleine Kinder können dank Öko-Tex Standard (Produktklasse 1) auf der Matte krabbeln und auch strenge Gerüche bleiben dem Yogi erspart (besonders willkommen, wenn ich wieder mal Gesellschaft beim Yoga habe).
  • Die Matte eignet sich auch für alle anderen Arten der sportlichen Betätigung (8 Count Bodybuilders irgendwer?)
  • Sie hat eine sehr hohe Dichte für perfekte Federung, Standfestigkeit und Dämpfung für ein gelenkschonendes Training, ist sehr robust und pflegeleicht.

Größenvergleich dreier Yogamatten

Die Active Yogamatte im Test

Ich kenne keine andere Matte, die so groß ist, wie die Active Yogamatte. Glücklicherweise war im Wohnzimmer ausreichend Platz. Die Kinder haben die Matte sofort für sich als Spielteppich entdeckt, doch ich konnte sie erfolgreich zurückerobern.

Active Yogamatte und Yogitoes Handtuch

Die Matte hat zwei unterschiedliche Oberflächen. Während die eine Seite eine etwas gröbere Struktur aufweist, ist die andere fast schon klebrig. Das gibt jede Menge Halt auch bei schwitzigen Asanas. Dennoch bevorzuge ich mein Yogitoes-Handtuch auf der Matte. Da mir die 1,80m nicht immer lang genug sind, habe ich mein Handtuch quer gelegt. Das bringt zusätzlich den Vorteil, dass links und rechts je ein Kind mitturnen kann :-)

Ahimsa – Die Gewaltlosigkeit

Solange sie nicht gebraucht wurde, lagerte die Matte unter dem Bett. Beim Ausrollen sind viele Matten gerne störrisch und bleiben teilweise eingerollt, doch die Active Yogamatte rollt sich auch ohne Gewaltanwendung vergleichsweise gut aus.

Die Produktionsbedingungen der Matte könnten vermutlich kaum besser sein, doch das hat auch seinen Preis: Fast 100 Euro werden (inklusive Versand) für die Matte fällig1
. Andererseits habe ich im Sanitätshaus auch schon einfachere und kleinere Matten für ähnliche Preise gesehen.

Satya – Die Wahrhaftigkeit

Mit 4,5mm Stärke ist die Matte nicht zu dick, um den Kontakt zum Boden zu verlieren. Sie ist aber auch keine Wohlfühlmatte, die zum Ausruhen einlädt. Im Gegenteil, Asana macht auf ihr richtig Spaß und auch anstrengende Übungsfolgen lassen sich dank der griffigen Oberfläche gut bewältigen.

Gestandene Yogis werden sicher nicht zu diese Matte greifen, aber die Vielseitigkeit abseits des Yoga ist sehr verlockend. Als Kinderspielteppich, Fitnessteppich oder als Unterlage beim Vajrasana (zum Fernsehen oder Lesen).

Asteya – Nicht-Stehlen

Aufgrund der Größe wird hoffentlich niemand auf die Idee kommen, die Matte mit zur Yogastunde zu nehmen. Die Reaktionen der anderen Kursteilnehmer wären allerdings zu spannend – vielleicht sollte ich es doch einmal probieren. Andererseits ist es auch faktisch unmöglich, dass jemand “aus Versehen” die Matte für seine hält und somit mitnimmt. Jedoch in begehrten Kursen und kleinen Räumlichkeiten stiehlt sie deutlich mehr Raum als jede andere Matte.

Brahmacharya – Die Reinheit

Keine toxischen Stoffe, unbedenklich selbst für Babys – für eine Yogamatte kann es nicht viel reiner werden. Säubern lässt sich die Matte einfach durch feuchtes Abwischen oder sogar Staubsaugen. In die Waschmaschine hingegen passt die Matte beim besten Willen nicht.

Hinabschauender Hund auf der Active Yogamatte

Aparigraha – Auf das Überflüssige verzichten

Seien wir ehrlich, niemand braucht eine solche Matte, um Yoga zu praktizieren. Aber sie bietet einen enormen Komfortgewinn für große Menschen, aber auch für Nachbarn. Wer keinen Teppich zur Dämpfung hat, kann den Nachbarn im unteren Stockwerk einen Gefallen tun, indem er die Active Yogamatte für sein Fitness-Training im Wohnzimmer nutzt.

Meine Yamas-Bewertung

Sinn des Yamas-Reviews ist es nicht vorwiegend, eine Empfehlung auszusprechen. Vielmehr möchte ich mich hierbei praktisch den Yamas nähern und sie zu begreifen versuchen, indem ich sie in meinen Alltag stärker einbinde. Alle Mitleser sind herzlich eingeladen, ihre eigene Einschätzung in den Kommentaren zu hinterlassen.

Insgesamt gebe ich der Matte 3 Yamas.
Was würdest du geben?

Yamas-Wertung für Die Active Yogamatte
Richtig viel Platz für Asana mit 1,80 Metern im Quadrat
Ahimsa4 Oms
Satya3 Oms
Asteya4 Oms
Brahmacharya4 Oms
Aparigraha1 Oms
Gesamtwertung3 Oms

1 Wer via Facebook oder Twitter seinen Freunden von der Matte erzählt, erhält übrigens 5% Rabatt.