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Tagebuch

Ich komme ins Rudern

Seit dem ersten September habe ich eine 18 Monate andauernde Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio. Heute habe ich es zum ersten Mal geschafft, dort hinzugehen, indem ich das große Kind aus den Federn geworfen habe, Brot geschmiert und es dann auf dem Weg ins Studio im Kindergarten abgeliefert habe.

Heute morgen um kurz vor acht saß ich dann seit vielen Monaten (oder sind es inzwischen sogar schon Jahre?) auf einem Rudergerät und habe zehn Minuten vor mich hingepaddelt. Wenngleich es ziemlich anstrengend war, spüre ich heute Abend keine Folgeschäden. Auch die zwölf Minuten auf dem Stepper und die sporadisch aufgesuchten Foltermaschinen haben keine Spuren hinterlassen.

Trotz dieses Termins war ich weit vor zehn Uhr im Büro und nur etwa zwanzig Minuten später als an anderen Tagen. Da das frühe Aufstehen nicht so schwierig wie befürchtet war, gibt mir das Hoffnung für die Zukunft.

Bei den Suryas am heutigen Abend hatte ich allerdings einen riesigen Hunger, den ich im Laufe des Tages anscheinend aufgebaut hatte. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden damit, wieder etwas Gelegenheit zu haben, auch den Ausdauerbereich wieder etwas verstärkt zu trainieren. Ich denke, in den kommenden anderthalb Jahren werde ich wohl des öfteren ins Studio gehen und dort – ergänzend zum Yoga – ein wenig meiner Zeit verbringen.

Veröffentlicht: 3. September 2010 | Kommentare [2]

Endlich angekommen

Die Nervosität ist vorbei, unsere zweite Tochter kommt morgen aus dem Krankenhaus zu uns nach Hause.

Die Große hat zwar heute ihre Matte neben meiner ausgelegt, trug aber anscheinend noch immer eine gewisse Unruhe in sich, dass sie lieber einen Schokoriegel genoß als in Adho Mukha Shvanasana zu gehen. Andererseits war ihre Yogapraxis immer schon ein wenig opportunistisch.

Die nächsten Tagen werden spannend, mal sehen, ob ich das bißchen Asana-Praxis halten kann oder sogar in der Lage bin, wieder mehr als nur meine Suryas zu machen. Im Moment gibt es jedoch wichtigeres am Feierabend als Yoga.

Veröffentlicht: 29. August 2010 | Kommentare [2]

Die Spannung steigt

Die Spannung in den letzten Tagen macht mich zusehends nervös. Zum Glück ist heute Vollmond, so dass ich nicht versuchen muss, auf der Matte gegen meine Unkonzentriertheit anzukämpfen.

Veröffentlicht: 24. August 2010 | Kommentare

Tropenklima

Seit zwei Tagen hängen meine Hemden zum Trocknen, bislang hat sich nicht viel getan. Das dafür verantwortliche Klima hat sich auch entsprechend auf meine Asanas heute ausgewirkt. Bei Parivritta Trikonasana war ich so naß, dass es keinen Unterschied gemacht hätte, hätte ich draußen im strömenden Schauer-Regen die Matte ausgerollt gehabt.

Abgesehen davon ist ja bekanntlich das ganze Woche im Grunde ein einziger Feierabend, so dass ich mir wieder einmal Verstärkung auf die Matte holen konnte. Allerdings musste ich die ganze Zeit über klare Ansagen mit Ein- und Ausatmen machen, sonst war ich wieder alleine. Durch die Ansagen haben wir 5xA und einen Surya B gemeinsam gemacht.

Asanas zu zweit

Veröffentlicht: 22. August 2010 | Kommentare [1]

Was Lesen und Sonnengrüße verbindet

Am Samstag setze ich meine Praxis aus und habe damit etwas Zeit, zum Beispiel um zu lesen. Dabei ist mir heute eine wichtige Parallele zwischen der Art, wie ich lese und wie ich meine Suryas praktiziere aufgefallen.

Seit ein paar Jahren benutze ich keine Lesezeichen mehr, wenn ich Bücher lese. Entweder lese ich so schnell, dass ich das Buch am Morgen zuklappe und bis zum Abend keine Probleme damit habe, mir die entsprechende Seite oder – noch einfacher – das Kapitel zu merken. Wenn ich mich nicht erinnern kann, muss ich wieder von vorne mit dem Lesen beginnen.

Ähnlich verhält es sich mit den Sonnengrüßen. Im Grunde ist es alles andere als schwierig, bis fünf (oder zu Spitzenzeiten auch bis zehn) zu zählen. Dennoch passiert es manchmal, dass ich mir nicht sicher bin, wie viele Suryas ich schon hinter mir und wie viele noch vor mir habe. In diesem Fall heißt es, wieder von vorne zu beginnen.

Weder beim Lesen noch bei den Suryas bin ich so streng wie ein echter Guru. Ich beginne dann nicht ganz von vorne, sondern beim letzten Stand, an den ich mich erinnere. Insgeheim fühle ich mich dann ertappt und ein wenig peinlich berührt, dass ich mit meinen Gedanken wieder so weit weg war, dass ich das Buch oder die Sonnengrüße nicht in den Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit stelle.

Übrigens, bei meiner aktuellen Lektüre habe ich mir noch jedes Kapitel merken können.

Veröffentlicht: 21. August 2010 | Kommentare

Von den besten Lernen

Angeregt durch das lil omm beim Yogamagazin bin ich hierüber im Netz gestolpert:

Vielleicht sollte wir zuhause auch mal die Rollen tauschen, aber dann ist meine Zeit auf der Matte sicher noch viel kürzer; hinabschauender Hund, ab zum Bilder malen, Turm bauen, Buch lesen und … Savasana.

Veröffentlicht: 18. August 2010 | Kommentare

Es fließt, wenn auch nur kurz

Der Sommer neigt sich anscheinend allmählich dem Ende zu und daher darf Yoga auch wieder ein wenig schweißtreibender sein.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie wenig Motivation ich während der ersten Sonnengrüße habe, doch dann, wenn der Körper erstmal ein wenig warm und die Gedanken fokussiert sind, dann beginnt eine Art Flow und die Asanas reihen sich wie von selbst aneinander. Ja, auch die unangenehmen.

Zu Schade, dass ich derzeit aufgrund einiger privater Dinge mit deutlich höherer Priorität meinem Yoga einfach einen Zeitrahmen geben muss und an nahezu allen Tagen nach etwa 20 Minuten fertig sein will. Immerhin ist meine Yoga-Praxis einigermaßen regelmäßig und ich habe im August bislang erst einen Tag aufgrund von Reiseplänen ausfallen lassen müssen.

Veröffentlicht: 15. August 2010 | Kommentare

Crepes gut, Pizza böse

Der gestrige Crepes führte zu einer heißen Praxis, die heutige Pizza (extra fettig mit Sardellen und Oliven) sorgte für eine Trägheit, die – gepaart mit einem nicht einschlafen wollenden Nachwuchs – letztlich zu einer extra kurze Runde Yoga (der Klassiker: 5a+3B) führte.

Ob ich mir deswegen jetzt gegen den rumorenden Krach im Magen ein Nutella-Brot schmieren sollte?

Veröffentlicht: 4. August 2010 | Kommentare

don't think. just breathe.

Wenn Marco Recht hat, dann sollte ich jetzt in kürzester Zeit berühmt werden.

don't think. just breathe.

Veröffentlicht: 3. August 2010 | Kommentare

Auf der Matte geht es heiß her

In Anlehnung an David steht der August ganz im Zeichen der Short Forms. Was er in 15 Minuten schafft dauert bei mir in der Regel eher 20, vor allem mit Shavasana zum krönenden Abschluß.

Die letzten Tage waren sehr angenehm, doch heute waren die 20 Minuten noch schweißtreibender als zuvor. Vielleicht war ein Grund ja der Crepes mit Nutella, den ich mir vor der Rückfahrt am Dortmunder Hauptbahnhof erlaubt habe. Oder das Sushi von heute Mittag, wobei das eher nicht der Fall sein dürfte – immerhin war es fast nur Reis und Gemüse, Ei und ein wenig Fisch.

Zufällig schreibt auch Yogalinus heute etwas über Yoga und Ernährung. Je länger ich Yoga mache, desto häufiger stolpere ich beinahe wie zufällig über Gemeinsamkeiten bei guter und schlechter Praxis, die tatsächlich auf das zuvor eingenommene Essen als wesentliche (Mit-)Ursache zurückfallen.

Erkenntnis des Tages: Crepes mit Nutella sorgen für eine schweißtreibende Praxis auf der Matte.

Veröffentlicht: 3. August 2010 | Kommentare

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